Hueblog: Hue Impress auf meiner Terrasse: Einmal mit und einmal ohne Kabel

Hue Impress auf meiner Terrasse: Einmal mit und einmal ohne Kabel

Ein Blick auf die neue Niedervolt-Wandleuchte

Auf meiner Terrasse habe ich ein Problem: Der Wandanschluss für die fest zu installierende Lampe befindet sich in einer der beiden Ecken. Das führt wenig überraschend dazu, dass die andere Hälfte der Terrasse relativ schlecht ausgeleuchtet ist. Und genau dieses Problem habe ich nun in Angriff genommen – mit der neuen Philips Hue Impress Niedervolt-Wandleuchte und in Kooperation mit Lampenwelt.de, die mir die Produkte für diesen kleinen Erfahrungsbericht freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.


Bevor es losgeht, möchte ich euch kurz erklären, was bisher installiert war. An der Wand kam eine Philips Hue Discover zum Einsatz, das Flutlicht ist mit über 2.000 Lumen ordentlich hell und zudem kann es geschwenkt werden, was ich äußerst praktisch fand. Allerdings muss man auch sagen: Einen Schönheitspreis gewinnt die Discover nun wirklich nicht. Auch deswegen habe ich sie in Rente schicken wollen. Auf der anderen Seite der Terrasse habe ich einen Lily-Spot an der Terrassenabtrennung angebracht, um meine Grillecke ein wenig besser ausleuchten zu können. Hier zunächst einmal zwei Bilder der bisherigen Installation:

Diese beiden Lampen wurden durch die Impress-Wandleuchten ersetzt

Mit der Hue Impress wollte ich ein einheitliches Bild schaffen und das ist mir, so zumindest mein erster Eindruck, auch gelungen. Aber der Reihe nach.

Klassische Hue Impress Wandleuchte birgt keine Überraschungen

Beginnen wir mit der Installation der bekannten Philips Hue Impress Wandleuchte, die einen festen Stromanschluss benötigt. Sie ist in zwei Varianten erhältlich, wobei sich diese nur bei der Gehäuseform unterscheiden. Das schmale Modell hat Abmessungen 12 x 24 Zentimeter, das breitete Modell kommt auf 19 x 24 Zentimeter. Beide beherrschen alle 16 Millionen Farben und bieten eine maximale Helligkeit von 1.200 Lumen. Die Preise liegen aktuell zwischen 100 und 115 Euro.

Die Installation der Philips Hue Impress Wandleuchte kommt ohne Überraschungen aus. Die Montageplatte ist aus Plastik, die beiden Bohrlöcher zum Festschrauben an der Wand muss man selbst durchstechen. Viel Platz für lange Kabel ist nicht, am Ende wird die Impress mit zwei silbernen, nicht zur Gehäusefarbe passenden Schrauben an der Montageplatte gehalten.

Zumindest diesen kleinen Punkt, den ich bei den bisherigen Outdoor-Modellen immer wieder angemerkt habe, hat Philips Hue ja mittlerweile korrigiert. Bei den neuen 2020er-Modellen kommen bei Gehäusen in Anthrazit dunkle Schrauben zum Einsatz. Nur ein kleines Detail, aber so sieht es einfach besser aus.

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Das ist die neue Hue Impress Wandleuchte mit Niedervolt-Anschluss

Bei der Niedervolt-Variante gibt es zwar Schrauben, mit denen habt ihr im Normalfall aber nichts am Hut. Die Wandleuchte wird einfach an die an der Wand befestigte Montageplatte geklickt – einfacher geht es wirklich nicht. Und auch die nun optional erhältliche Lösung mit dem Niedervolt-Kabel gefällt mir ausgesprochen gut, denn für mich ist sie ein echter Problemlöser.

Die Niedervolt-Variante kann unabhängig von einem festen Stromanschluss befestigt werden. Die Kabelführung der Philips Hue Impress ist dabei intelligent gelöst: Es sind Aussparungen zum Herausbrachen vorhanden, um das Kabel nach links, rechts, oben oder unten wegzuführen. Alternativ kann das Kabel auch nach hinten durch die Montageplatte weggeführt werden, das ist zum Beispiel eine passende Lösung, wenn man die Hue Impress an einem Holzzaun oder einem Gartenhaus befestigt und das Kabel auf der Rückseite der Wand verstecken möchte.

Was es zu beachten gilt: Die Niedervolt-Variante der Philips Hue Impress wird nur als Erweiterungsset verkauft, im Lieferumfang enthalten sind nur ein fünf Meter langes Verlängerungskabel und ein T-Stück zur Verbindung mit einem bestehenden Niedervolt-System. Eine Variante inklusive Netzteil wird nicht verkauft. Dieses wird allerdings ab Ende Februar von Philips Hue einzeln für 39,99 Euro angeboten, ab April gibt es dann als leistungsstarke Alternative zum 40 Watt Netzteil noch eine 100 Watt Variante, an der man noch mehr Lampen betreiben kann.

Bei mir persönlich hängt das Kabel nach unten. Aktuell ist die Zuleitung noch etwas zu kurz, hier muss ich im Frühjahr noch mal etwas optimieren – damit das Kabel dann schnurgerade an der Wand nach unten geführt werden kann, das dürfte optisch etwas sauberer aussehen.

Die Niedervolt-Wandleuchte, die auch auf maximal 1.200 Lumen Helligkeit kommt, habe ich übrigens nicht festgeschraubt. Stattdessen habe ich auf der Montageplatte einen doppelseitigen Outdoor-Klebestreifen von Tesa befestigt, der das Gewicht von knapp 2 Kilogramm problemlos halten sollte.

Ersetzen der bisherigen Lampen mit iConnectHue

Die Einrichtung der Lampen muss ich euch eigentlich nicht groß erklären, wie werden wie ganz normale Leuchtmittel in die Hue-App hinzugefügt. Für die Einsortierung in die bestehenden Räume habe ich allerdings den neuen Lichtmigrations-Wizard von iConnectHue (App Store-Link) verwendet. Leider ist diese neue Funktion nur mit dem Pro-Abonnement verfügbar, mir hat sie allerdings einiges an Arbeit erspart.

In den Leuchtmittel-Einstellungen kann man den Lichtmigrations-Wizard per Knopfdruck starten und wählt danach zunächst die alte Lampe aus. Danach klickt man das neue Leuchtmittel an und kann sämtliche Einstellungen übernehmen: Alle Gruppen, Szenen, Widget-Einträge, der Name und das Startverhalten werden von der alten auf die neue Lampe übertragen. Im Anschluss daran kann man die alte Lampe auch direkt von der Bridge löschen. Wirklich einfach und komfortabel, insbesondere wenn man bereits viele Szenen und Schalter eingerichtet hat.

Im Frühjahr wird die Terrasse noch einmal schick gemacht

Eine kleine Anmerkung noch zu den Fotos in diesem Artikel. Nachdem Sabine am Wochenende auch bei uns im Ruhrgebiet für eine ordentliche Brise gesorgt hat, ist bei mir auf der Terrasse noch alles in einer Ecke zusammengestellt und zum Teil auch angebunden. Im Frühjahr wird hier noch einmal Hand angelegt und auch die am Boden platzierten Lily-Spots ordentlich positioniert. Mir gefällt die Sache aber schon jetzt ganz gut.


In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 8 Antworten

  1. Sieht doch ganz hübsch aus. Nur würde ich das Kabel zur Seite rausführen, bis zum Pfosten, und dann da mit einem Kabelkanal (wegen der Farbe des Anschlusskabels 😉) nach unten gehen. Vielen Dank für die Inspiration, überlege ob ich so eine auch verbaue.

    1. Ich schaue mal, wie ich das mache. Ein hochwertiger Kabelkanal klingt aber nicht verkehrt. Vielleicht auch gerade runter. Muss mal schauen, was es da so gibt.

  2. Gefällt mir echt gut und bestätigt ganz klar mein Kaufinteresse. Welche Frage noch für mich offen ist, kann ich das Kabel auch nach oben raus führen? Oder kann man einfach die Lampe um 180 grad drehen ohne das diese aus der Halterung fällt? Ich weiß jetzt könnte man meinen es würde Wasser reinlaufen, wird es aber nicht, da ich eine komplett überdachte Terrasse habe und somit kein Wasser reinlaufen kann. Ich habe allerdings baulich nicht die Möglichkeit das Kabel gut zu verstecken wenn ich es an der Seite oder unten rausführe. Da ich oben drüber in einer Zwischenkante das Kabel super verstecken könnte, wäre das mein bevorzugter Gedankengang.

    1. Ich muss mich erst einmal für eine Fehlinformation im Text entschuldigen: Das Kabel kann nach oben rausgeführt werden. Also genau so, wie du das vor hast. Habe den Text entsprechend korrigiert.

  3. Die Impress am WPC Zaun lebt gefährlich, ich hätte Sorge das durch Wind, Regen und Hitze der Kleber sich löst, mir käme die Idee die Gerätehalterplatte der Biohort zu nehmen und von oben einzuhängen, und mit Stahlschrauben die Platte der Impress damit zu verschrauben sowas in der Richtung falls du verstehst was ich meine, ist von mir jetzt billig gedacht und sofort verfügbar da du ja auch eine Biohort hast:)

    Ansonsten sieht das ja schon schick aus,gehe auch bald wieder Hue Shoppen für meine Biohort und für den restlichen Garten.

    1. Also die Lily, natürlich leichter aber auch mit weniger Klebeband, saß nach einem Jahr mit viel Hitze und viel Regen und Wind noch bombenfest. Ich hätte ja auch gerne zwei kleine Schrauben genommen, wurde mir aber von der Regierung verboten 😉

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