Hueblog: Zwei Mal smartes Licht: Philips Hue und Govee

Zwei Mal smartes Licht: Philips Hue und Govee

Am Beispiel des neuen Govee Neon Rope Light 2

Insbesondere nach der Vorstellung von neuen Gradient-Produkten aus dem Hause Philips Hue wird in den Kommentaren und auf sozialen Medien immer wieder ein Name genannt: Govee. Aber ist der Hersteller aus Asien tatsächlich eine Alternative? Das möchte ich am Beispiel des neuen Govee Neon Rope Light der zweiten Generation erklären.

Beim Blick auf den Preis kann ich jedenfalls einen Daumen nach oben geben. Der Govee Neon Rope Light 2 ist drei Meter lang und kostet 79,99 Euro. Für den fünf Meter langen Leuchtstreifen inklusive Gradient-Funktion bezahlt man 99,99 Euro. Das ähnlichste vergleichbare Produkt von Philips Hue ist der Ambiance Gradient Lightstrip, für den man im Handel rund 120 Euro bezahlt – dafür aber nur zwei Meter Leuchtstreifen bekommt.


In einem Testbericht auf appgefahren.de könnt ihr genauere Details rund um den Govee Neon Rope Light 2 erfahren. Solltet ihr euch nicht auf ein bestimmtes Smart Home System festgelegt haben, bekommt ihr bei diesem Teilchen tatsächlich ziemlich viel Leistung fürs Geld. Es gibt sogar recht moderne Funktionen wie etwa einen KI-Bot, der für euch Szenen erstellen kann. Wobei ich gehört habe, dass man hier bei Philips Hue nicht ganz untätig ist…

Zwei Systeme, die nicht miteinander vergleichbar sind

Letztlich fällt es mir aber nicht leicht, Philips Hue und Govee direkt miteinander zu vergleichen. Philips Hue bietet ein komplettes Ökosystem an – mit verschiedensten Leuchtmitteln und auch mit Schalter. Das alles gibt es bei Govee nicht, hier beschränkt man sich auf einzelne Stimmungslichter.

In einzelnen Disziplinen kann ein Produkt von Govee – alternativ können hier auch Namen wie Nanoleaf oder Yeelight eingesetzt werden – durchaus besser abschneiden als ein Produkt von Philips Hue. Was das gesamte System angeht, führt aus meiner Sicht aber nichts an Philips Hue vorbei.

Benutzerfreundlichkeit ist bei Govee eine Katastrophe

Und auch bei einem anderen Detail hat Philips Hue meiner Meinung nach die Nase deutlich vorn: Bei der Benutzerfreundlichkeit. Das beste Beispiel ist wohl das Erstellen eines Farbverlaufs, bei Gradient-Produkten ist das bei Philips Hue binnen weniger Sekunden erledigt und sieht einfach fantastisch aus.

Die Govee-App dagegen ist so vollgestopft mit Animationen und Effekten, dass selbst einfachste Aufgaben zu einer echten Herausforderung werden. Und hier übertreibe ich tatsächlich nicht – einen Farbverlauf zu erstellen, das ist bei Govee einfach eine Katastrophe. Immerhin: Mit der überarbeiteten App kann man auf von anderen Usern erstellte Szenen zurückgreifen, dort sind durchaus brauchbare Sachen dabei.

Mein Fazit lautet daher: Auf den ersten Blick macht der Govee Neon Rope Light der zweiten Generation einen guten Eindruck. Und für sich gesehen bietet er auch ein prima Verhältnis aus Preis und Leistung. Wenn es um die Gesamtheit des Systems und die Bedienung geht, dann habe ich andere Favoriten.

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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 1 Antwort

  1. Wenn man sich wenigstens an die Tatsachen halten würde…
    Aber wenn man Märchen braucht um die „Überlegenheit“ von Hue zu „beweisen“ dann ist die Sache doch klar.

    Govee hat sehr wohl ein (noch größeres) „Ökosystem“ als Hue.
    Die haben Sensoren, Heizgeräte, Luftbefeuchter, Lampen, Leuchtmittel, Indoor, Outdoor, Duftölsprüher, Ventilatoren, etc.
    Was gibts von Hue?
    (viele) Lampen, Schalter, Kameras, Steckdosen und ein paar Sensoren.

    Und Govee soll im Gegensatz dazu kein Ökosystem haben?

    Es ist offenbar die Philosophie bei Govee das man eben keine mechanischen Schalter braucht, alles lässt sich über die App/Sprache steuern und auch Planen.
    Und natürlich gibts auch Leuchtmittel von Govee! Lügst du hier bewusst oder hast du einfach keine Ahnung wovon du schreibst?

    Ja, die App ist eine kleine Katastrphe und völlig unübersichtlich, aber offenbar hat das als Kritikpunkt nicht genügt, also musste man sich noch ein Märchen dazudichten…
    Und die Hue App ist nun alles andere als…perfekt.
    Nicht umsonst wird hier bei jeder Gelegnheit die Alternative iConnect und Essentials genannt.

    Man kann es also kaum vergleichen?
    Klar, wenn man nicht will, dann kann man es auch nur schlecht vergleichen!

    Es ist doch offensichtlich das hier kein Vergleich gewollt ist, das man auf billige Art versucht das eine schlecht zu reden und das andere zu loben (wobei man selbst da nicht ohne Ankündigungen auskommt).

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