Die Nachricht ist eingeschlagen wie eine Bombe: Philips Hue hat den Preis der Hue Bridge Pro auf 149,99 Euro erhöht. Bereits im Frühjahr ging es, damals noch moderat, von 89,99 Euro auf 99,99 Euro nach oben. Aber wie ist das zu erklären?
Wie sich bereits herumgesprochen haben dürfte, sind die Preise für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher in den letzten 12 Monaten extrem gestiegen. In der Hue Bridge Pro stecken 1 GB DDR4 SDRAM und 8 GB eMMC Flash-Speicher. Nur zum Vergleich: Die uns allen bekannte Hue Bridge der zweiten Generation verfügt über 16 MB (!) Arbeitsspeicher.
Schauen wir uns doch einfach mal ein paar Zahlen an. Die Preise für DDR4-Arbeitsspeicher haben sich im vergangenen Jahr etwa verneunfacht. Und auch der Flash-Speicher kostet mittlerweile rund dreimal so viel wie noch vor einem Jahr.
Ich habe einfach mal die KI gefragt (witzigerweise ist ja genau die der Grund für die schlechten Preise), wie sich die Preissteigerung in den Mehrkosten je Gerät bemerkbar machen würde. Bei einer fiktiven Bestellung von 500.000 Stück hat ChatGPT Mehrkosten von rund 40 Euro genannt.
Aber da ist ja noch ein kleines Problem…
Nun gibt es an der ganzen Sache bei Philips Hue nur ein Problem: Nicht nur die Hue Bridge Pro, sondern auch die “normale” Hue Bridge mit ihren mickrigen 16 MB Arbeitsspeicher ist von der aktuellen Preiserhöhung betroffen. Hier geht es von 59,99 Euro auf 79,99 Euro nach oben. Wer hat sich das denn bitte ausgedacht?
Bei 149,99 Euro ist die Schmerzgrenze für den Kauf einer Hue Bridge Pro für mich einfach überschritten. Für diesen Preis würde ich niemals eine funktionierende, bestehende Hue Bridge ersetzen. Umso erstaunlicher finde ich es, dass Philips Hue sich für diesen Schritt entschieden hat. Immerhin muss es ja auch in ihrem Interesse liegen, möglichst viele Steuerzentralen zu verkaufen, um die Kundinnen und Kunden langfristig an das System zu binden.
Immerhin kann man ja aktuell noch günstiger zugreifen. Bei Amazon machen sich die neuen Preise noch nicht sonderlich stark bemerkbar, hier liegen wir aktuell bei 77,39 Euro.
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Du gibst die Antwort selbst:
Ich habe in 09/2025 für 60€ im Angebot gekauft (vgl. mein Community Post zu xxxlutz)
Du errechnest 40€ Preissteigerung im EK,
dürfte also heute 100€ im Angebot ergeben.
Jetzt kann jeder entscheiden, ob er das 150€ Spiel mitspielt.
Habe jetzt noch eine Pro für 56 Euro bekommen. Kommt dann erstmal in den Schrank. Habe aktuell keine Lust etwas zu verändern aber bei dem Preissprung und billiger wird sie wohl auch nicht mehr werden.
Ich glaub eher, dass den ursprünglichen Preis ein Praktikant oder so gemacht hat. Der hat versucht einen sinnvollen Preis zu finden.
Und das ist nun, relativ spät, aufgefallen. Daher wurden die Preise so angepasst, dass sie ins System passen 😀
rein technisch ist ne bridge pro noch weit unter nem raspberry pie 4 und noch viel weiter von nem pie 5 entfernt und der kostet trotz Ram krise jeweils nicht annähernd 150€. Ist halt leider typisch Hue.
Ach Martin… Äpfel und Birnen. Füge dem Pi 5 (<50€ für die 1GB Variante) mal ein ansehnliches Gehäuse, Netzteil mit Kabel, SD Karte und Zigbee Stick hinzu. Und dann kommt noch Software obendrauf (ja, so ne Bridge bekommt etliche Jahre Software Updates). Und dann rechne noch dazu, dass das jemand zusammen baut weil nicht jeder basteln will / kann.
Ich finde die Preissteigerung horrend – keine Frage. Aber solche derart nicht zu Ende gedachten Antworten stoßen mir immer übel auf. Das ist nichts anderes als „Fake News“.
Zum Preis: Ich denke, die Bridge pro wird in Bundles günstiger zu haben sein. Damit macht Hue ihre eigenen Bundle Angebote attraktiver.
Gut das jede beschissene Preiserhöhung von diesem überteuerten hue-Mist immer und immer wieder akzeptiert wird .