Die Philips Hue Play HDMI Sync Box begleitet uns nun schon seit einigen Jahren. Nach dem Start des teuren 8K-Modells, das stolze 349,99 Euro kostet, und dem Auslaufen des direkten Vorgängers, habe ich bereits gesagt: Da fehlt etwas für Einsteiger. Und genau das liefert Philips Hue jetzt mit der neuen Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K. Ich habe mir das gute Stück bereits genauer angesehen.
Auffällig ist zunächst einmal der Preis, denn der fällt deutlich geringer aus. Die neue HDMI Sync Box 4K kostet nur 149,99 Euro, also deutlich weniger als die Hälfte. Im Handel geht es sogar noch weiter nach unten, auf Amazon.de wird die “Sync Box Lite” bereits für 119,99 Euro verkauft. Das sind schon ganz andere Dimensionen.
Das ist die größte Einschränkung der Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K
Natürlich muss man bei diesem Preis einige Kompromisse eingehen. Die 8K-Auflösung der teuren Box ist ja ohnehin ein kleiner Marketing-Gag. Viel mehr geht es hier um 4K und 120 Hertz für die Konsolen-Gamer da draußen. Die HDMI Sync Box 4K unterstützt dagegen nur 4K bei 60 Hertz. Mir persönlich reicht das für Fernsehen, Filme und Serien absolut aus.
Zum Problem könnte da schon eher die Tatsache werden, dass die Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K nur über einen HDMI-Anschluss für externe Geräte verfügt. Ob das für euch tatsächlich eine kritische Sache ist, kann ich natürlich nicht entscheiden.
Ich kann an dieser Stelle nur für mich sprechen: An meinem kleinen 43‑Zoll-Fernseher hängt seit jeher ein Apple TV, sonst nichts. Perfekte Voraussetzungen also für die HDMI Sync Box 4K im Zusammenspiel mit dem Hue Play Gradient Lightstrip Pro, den ich ja bereits im Testbericht vorgestellt habe.
Die Unterschiede zur Hue Play Screen Sync TV-Kamera
Für verschiedene HDMI-Quellen ist die neue HDMI Sync Box 4K also nicht geeignet und auch interne TV-Inhalte werden nicht unterstützt. Bei neueren Fernsehern von LG und Samsung könnte man zur Hue Sync TV-App greifen, bei anderen TV-Herstellern wäre die Hue Play Screen Sync TV-Kamera eine Option.
Allerdings hat mein Test gezeigt: Die Kamera über dem Fernseher sieht nicht nur gewöhnungsbedürftig aus, sondern lässt die Hue-Lampen auch deutlich weniger kräftig leuchten. Ich kann sie daher nicht empfehlen.
Die Handhabung der Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K
Die Nutzung der neuen HDMI Sync Box 4K ist denkbar einfach. Prinzipiell kann sie mit einem der neuen TV-Leuchtstreifen sogar ohne Bridge genutzt werden. Die Stromversorgung erfolgt über ein relativ kompaktes USB-C-Netzteil, ihr könnt hier auch auf eine eigene Stromversorgung setzen. Ein HDMI-Kabel zum Anschluss an den Fernseher ist im Lieferumfang enthalten.
Wahrscheinlich werdet auch ihr die HDMI Sync Box 4K im Zusammenspiel mit einer Philips Hue Bridge (Pro) nutzen. Auch hier gibt es keine Überraschungen: Bis zu 10 Lichter können Teil des Entertainment-Bereichs sein und passend zum TV-Bild leuchten.
Im Sync-Tab der Hue-App stehen euch dazu verschiedene Optionen zur Auswahl. Etwa die drei Modi Video, Musik und Game, deren Namen selbsterklärend sind. Ebenso können Intensität der Effekte und die Helligkeit angepasst werden. In der Hue-App könnt ihr zudem festlegen, was mit den eingebundenen Lampen nach Ende des Sync passieren soll.
Keine Überraschungen in der Praxis
Einmal eingestellt, gibt es im Prinzip keine Überraschungen mehr. Die Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K hat sich in meinem Test zuverlässig mit dem Fernseher eingeschaltet, wenn ich eine Taste auf der Siri Remote des Apple TV gedrückt habe. Nach wenigen Sekunden schaltet sich der Play Gradient Leuchtstreifen ein und synchronisiert zum TV-Bild. Schalte ich das Apple TV aus, wird der Sync automatisch gestoppt.
Ist kein Sync aktiv, können alle Lampen, natürlich auch der TV-Leuchtstreifen hinter dem Fernseher, ganz normal für die Beleuchtung genutzt werden. Das ist in einem Hue-Haushalt gegenüber günstigeren LED-Lösungen auf jeden Fall eine super Sache.
Insgesamt sehe ich die Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K als sinnvolle Ergänzung im Hue-Portfolio. Sie ist deutlich günstiger als das 8K-Modell und dürfte für die meisten Haushalte, die ohnehin nur ein HDMI-Geräte wie einen Apple TV nutzen, eine sehr gute Wahl sein. Generell sollte Philips Hue allerdings noch an den vorherrschenden Limitierungen, wie etwa nur einem gleichzeitigen Sync pro Bridge oder den maximal 10 unterstützten Lampen, arbeiten.
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