Hueblog: Hue-Wochenrückblick: Fehlt es Philips Hue an Konkurrenz?

Hue-Wochenrückblick: Fehlt es Philips Hue an Konkurrenz?

Mein persönlicher Blog

Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das?

Bereits letzte Woche habe ich darüber berichtet, dass Philips Hue einmal mehr die Preise erhöht hat. Bei der Hue Bridge Pro, die mit ordentlich Arbeitsspeicher und Flash-Speicher ausgestattet ist, kann man das durchaus nachvollziehen. Auch wenn die Preiserhöhung um weitere 50 Euro natürlich schon sehr hart ins Gewicht fällt. Aber auch zahlreiche andere Produkte, die erst nach September 2025 auf den Markt gekommen sind, hat Philips Hue wieder teurer gemacht.

Fehlt es vielleicht auch ein bisschen am mangelnden Druck der Konkurrenz? Schauen wir uns doch in diesem Segment einfach mal um.


Von kompatiblen Drittanbietern wie etwa Innr kommt in den letzten Jahren immer weniger.

Govee wird immer wieder als Konkurrent gehandelt und hat sicherlich auch einige interessante einzelne Produkte. Das gesamte Ökosystem ist aber meilenweit von dem entfernt, was Philips Hue in den letzten Jahren aufgebaut hat. Die App ist gruselig und Schalter gibt es immer noch nicht.

Mit Nanoleaf hat sich ein anderer ehemaliger Konkurrent lieber mit Philips Hue verbündet.

Rein von der Marktmacht her würde ich höchstens Ikea zutrauen, ein ernsthafter Konkurrent zu werden. Die Smart Home Offensive im letzten Jahr war sicherlich nicht verkehrt, die Beleuchtungssparte müsste aber immer noch stark ausgebaut werden. Man mag es kaum glauben, aber Ikea hat aktuell nicht einmal einen Leuchtstreifen…

Natürlich kann man sich die Rosinen aus verschiedenen Bereichen herauspicken und ein unabhängiges Smart Home System auf Plattformen wie Home Assistant oder Homey aufbauen. Das ist ja dank der ordentlichen Standards kein Problem. Aber hier reden wir definitiv von einer “kleinen” Nutzergruppe und nicht von der breiten Masse.

Immerhin: Philips Hue ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern liefert immer wieder neue, bessere Produkte und frische Ideen. Das haben wir jetzt im September wieder gesehen. Schreibt doch gerne mal in die Kommentare, wie ihr die ganze Sache einordnet.

Neues Video auf unserem appgefahren-Kanal

Alle Hue-News der Woche im Überblick


Avatar-Foto
In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 7 Antworten

  1. Govee setzt rein auf Wlan , kann vor und Nachteile haben ,die Produkte an sich sind Hue ebenbürtig ,habe eine Wall washer Lamp gratis zum testen bekommen , Technologie ist auf Hue Niveau.

    Mein Hue Setup ist deshalb noch nicht durch Govee ersetzt worden weil bei Govee noch keine gescheite und umfangreiche integration von Sensoren gibt wie bei Hue, Es gibt keine Indoor Sensoren, keine Steckdose und keine andere Melder und Sensoren oder Sicherheitsfeatures.

    PS Sensoren ,verstehe nicht warum Hue es nicht schafft einen PlugV2 rauszubringen mit Verbrauchsanzeige in der App.

    Die Pro Bridge ist zu dem Preis natürlich für mich ein NoGo , sollte eigentlich gratis dazu geben wenn man ein Produkt ab 100€ kauft.
    Denke die Marketingabteilung hat sich gedacht wir machen die neue Bridge so teuer dass die Leute die sich dort reininvestieren nicht mehr darüber nachdenken aus dem System raus zu brechen weil die so höhen “Eintrittspreis” bezahlt haben, der Apple Effekt also .

    Bei den Kunden die ja immer recht haben kommt da eher der Gedanke ,okay was sind die Alternativen?

  2. Da gibt’s schon noch ein paar ernst zu nehmende Konurrenten: Aquara zum Beispiel mit dual Protokoll ist keine Bridge nötig – Ersparnis von 150,-€ zu Hue.
    Osram Smart+ (Ledvance) wird sogar in Baumärkten vertrieben, ist günstiger und Matter fähig bei vielen Produkten – kein Hub.
    Ich würde Govee schon auch ernst nehmen. Ist um vieles günstiger, in vielen Bereichen innovativer und oft ebenbürtig und durch Matter auch ohne Bridge zu betreiben.
    Und wenn Lifx anfangen in Europa zu liefern wird es auch spannend.

    1. Jetzt ist mir. Ich innr eingefallen: die Produkte sind billiger und können direkt in hü Bridge eingebunden werde.
      Also an mangelnder Konkurrenz liegt’s vielleicht nicht so sehr?

    2. Innr steht doch auch im Text. Da kommt kaum noch was neues.

      Aqara hat sicherlich einige interessante Smart Home Produkte, aber wirklich wenig Licht. Was bringt dir die Ersparnis, weil man keine Bridge benötigt? Matter beschränkt oftmals die Funktionalität. Und die Aqara-App ist auch alles andere als eine Schönheit.

      Govee kann nur Matter over WiFi und die App ist absolut gruselig. Es fehlen Sensoren, Schalter und vieles mehr.

      Joa, Lifx hat sicherlich einige interessante Sachen. Ist aber eben überhaupt nicht für Europa interessant…

  3. Da hast du recht. Ich wollte damit sagen, dass es so aussieht als wäre die Konkurrenz am wachsen. Erklärt vielleicht aber auch warum Hue teurer wird momentan, wenn in Zukunft matter klassische zigbee bridges obsolet macht?

    1. Zu Lifx wollte ich kurz anmerken, dass ich davon (als es sie hier noch gab) eine Bulb und mehrere Strips hatte. So toll die Funktionen auch waren (es gab dort z.B. schon viel früher die Möglichkeit, mehrere Farben auf den Strips einzustellen), die Verbindung zu den Lampen ist immer wieder ausgefallen, die App hat nicht immer funktioniert und auch ein Strip war irgendwann defekt. Das war qualitativ tatsächlich wesentlich schlechter, als bei Hue, muss man ganz offen sagen…und dann hab ich alles rausgeschmissen.
      Daher finde ich es aktuell nicht so schlimm, dass die Marke hier aktuell nicht mehr am Markt ist

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert