Seit Jahren wird diese Funktion immer wieder gefordert, nun ist es fast soweit. Auch wenn es noch keinen konkreten Starttermin gibt, hat Philips Hue die “Backup & Restore”-Funktion offiziell vorgestellt. Los gehen soll es laut Hue-Erfinder George Yianni in den kommenden Monaten. Es gibt allerdings einige wichtige Details, die ihr unbedingt wissen.
Ein Backup kann mit jeder Bridge erstellt werden, auch mit der alten Hue Bridge. Dieses Backup wird für ein Jahr in der Hue-Cloud aufbewahrt, es ist also ein Account notwendig. Das Backup muss manuell durchgeführt werden und für jede Bridge kann immer nur ein Backup gespeichert werden.
Wiederherstellung von Backups nur mit der Hue Bridge Pro
Ein von euch gespeichertes Backup kann anschließend nicht auf der alten, weißen Hue Bridge eingespielt werden. Sie hat einfach zu wenig Arbeitsspeicher, um den Vorgang zuverlässig abzuschließen. Zum Wiederherstellen ist daher zwingend eine Hue Bridge Pro erforderlich.
Im Backup sind sämtliche Daten enthalten, die auf der Hue Bridge gespeichert sind – natürlich auch die der neu vorgestellten Produkte. Das fängt bei den gekoppelten Geräten an und reicht bis zu allen Einstellungen, egal ob Szenen, Schalter-Konfigurationen oder Details wie SpatialAware und MotionAware.
Insbesondere die Schalter und Lampen sind die Baustelle, die die Backup-Funktion so lange verzögert haben. Denn es handelt sich nicht einfach nur um einzelne Geräte, sondern im Hintergrund um ein Mesh-Netzwerk aus Zigbee-Verbindungen, das ordnungsgemäß wieder aufgebaut werden muss. Dazu wird jede einzelne Lampe von der vorherigen Bridge entkoppelt und dann neu verbunden.
Das Einspielen von Backups ist dabei nicht nur auf der gleichen Hue Bridge Pro möglich, sondern auch auf einer anderen Hue Bridge Pro. Im Fall der Fälle könnt ihr defekte Hardware also einfach ersetzen.
Diese Daten werden nicht im Backup gespeichert
Nicht im Backup enthalten sind Verbindungen zu externen Diensten, etwa Amazon Alexa oder Apple Home. Der Grund ist ganz einfach: Diese Daten werden nicht auf der Hue Bridge (Pro) gespeichert, sondern liegen beim externen Dienst. Hier müsst ihr nach der Wiederherstellung also selbst aktiv werden.
“Backup & Restore” war aus meiner Sicht lange überfällig. Mir ist in all den Jahren mit Philips Hue zwar nie etwas passiert, ich habe aber schon genug Mails von verzweifelten Hue-Nutzern erhalten, die eine komplette Installation manuell wieder aufbauen mussten. Das macht definitiv keinen Spaß.
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Werden dann, im Gegensatz zur Migration von der alten zur „Pro-Bridge“, auch angemeldete Drittanbieter-Geräte, wie Zigbee-Dimmaktoren etc. ebenfalls im Backup berücksichtigt und wieder eingepflegt oder bleibt Signify seiner bisherigen Politik treu?
Endlich! Mega. 🥳 Das ist wirklich eine längst überfällige Funktion.
Finde ich auch gut, ABER: wenn schon Cloud-Speicher gespart und Backups nach einem Jahr gelöscht werden, dann bitte entweder deutlichster Hinweis in der App darauf, ein weiteres Backup zu erstellen, oder Automatik für Halb-/Jährliche Backups oder eben schlicht lokale Backups.
Wozu kann ich mit der V2 Bridge ein Backup machen, wenn ich es eh nicht wiederherstellen kann?
Die Wiederherstellung wir dann auf der Pro möglich sein
“Dieses Backup wird für ein Jahr in der Hue-Cloud aufbewahrt, es ist also ein Account notwendig.”
Zeit, das ich endgültig von Hue wegkomme.
Auf Wiedersehen 👋🏻
@cduser
Kann rs sein, dass Deine Beiträge immer eher zickig, als zielführend sind?!
War mir schon bei anderen Kommentaren aufgefallen, Du darfst mir für diese schlichte Wahrnehmung jetzt gerne einen reinwürgen, oder Du fragst Dich, was die Wadenbissigkeit überhaupt bringt🤷🏻
Hallo Fritz, es ist wie immer: Man kann nicht alle retten.
Ein Backup könnte eigentlich ganz einfach in Form eines Images / Abbilds erzeugt und wieder aufgespielt werden, ohne dass sich eine einzige Lampe neu verbinden müsste, da es sich einfach um ein “Foto” des gesamten Speicherinhalts handelt. Dieses Abbild könnte dann auf eine Bridge der selben Generation wieder aufgespielt werden, womit die ursprüngliche Bridge effektiv geklont würde.
Dafür wird aber ein Recovery System benötigt, wie es z.B. Handys haben, was man offenbar bei Philips “vergessen” hat 🤷♂️
Unabhängig davon, finde ich den Cloud / Accountzwang inklusive beschränkter Haltbarkeit schlicht frech. Die Bridge hat bereits einen html Server eingebaut, baut gefälligst eine Page, die mich eine Backupdatei runterladen lässt, welche ich dann wo ich will und so lange ich will speichern kann.
Für den Hersteller ist es natürlich ziemlich praktisch, dass alle eine Bridge Pro kaufen müssen, welche die Backupfunktion nutzen möchten.
Schade.