ᐅ Spotplanung / Lichtplanung im allgemeinen
Hallo zusammen,
wir planen ja aktuell einen Neubau. Wir möchten im kompletten Haus Spots installieren sowie außen ca. 8 – 9 Außenlampen am Haus.
Da wir demnächsten den Termin mit unserem Elektriker haben wollte ich euch davor noch um Rat fragen.
Wir kriegen eine Betondecke die nicht abgehängt wird, heißt wir müssen die Spots davor planen – diese sind beim Elektriker (so die Aussage vom Bauträger) nicht ganz günstig aber unser klarer Wunsch.
Dazu kommt noch eine Variablität weil wir diese im Wohn, Ess und Küchenbereich (Ein großes L als Raum) gerne dimmbar hätten.
Ich habe jetzt etwas gehirnt, es gibt folgende Idee:
Wir bauen Zigbee fähige Leuchtmittel (z.B. von INNR) ein und nutzen als Bridge die von Philips HUE (Diese kann mit INNR genutzt werden) sowie entsprechende Dimmschalter von HUE. Wir möchten die Spots auf die drei Räume geteilt schalten können (Also Wohn, Ess und Küche) weswegen der Schalter von Hue (Dieser Tap 4 Fach Schalter mit Dimmfunktion) wohl auch billiger wären oder das selbe kosten würden aber eben Smart wären falls wir andere Leuchmittel mal dazunehmen wollen oder zwei Spots mehr wenn wir dort Wohnen mit einem Taster anschalten wollen.
Wenn ich es richtig verstanden habe stellt man dann die Spots immer auf Dauerstrom und die HUE Bridge lässt es mich dann entsprechend konfigurieren.
Seht ihr da irgendwelche Nachteile? Für mich klingt das erstmal gut.
Im restlichen Haus würden wir dann wohl Standard Spots welche nicht dimmbar wären installieren weil es nicht nötig ist. Oder eben ja nach Aufpreis vllt im gesamten Haus mit HUE Dimmschaltern.
Im Außenbereich plane ich auch INNR Leuchtmittel weil ich diese gerne mit einem HUE Bewegungsmelder ansteuern würde. Wir leben etwas abseitz weswegen ich gerne ein Szenaria hätte wie beispielsweise: Wenn der Bewegungsmelder hinter dem Haus etwas erfasst schalte die hinteren Lampen ein.
Vorteil wie ich es verstanden habe wäre es reicht ein Dauerstrom Schalter für die gesamte Außenbeleuchtung und den Rest könnte ich wieder über HUE steuern + ich kann einen flexiblen Bewegungsmelder von HUE kaufen der keinen Strom braucht und uns dann auch wieder einiges an Elektrikerkosten sparen würde.
Denkt ihr der Ansatz kann funktionieren?
Danke schon einmal für eure Hilfe – ich will keine Grundsatzdiskussion zu HUE anfangen sondern einfach nur Fragen ob meine Idee wie sie im Kopf ist funktionieren kann und auch vernünftig wäre.
DANKE euch schon einmal!
4 Antworten
Ganz grundsätzlich kann es immer wieder Probleme geben, wenn man mit Leuchtmittel eines Drittanbieters und Hue arbeitet. Ich habe anfänglich hier auch mit INNR gearbeitet und inzwischen alles auf Original umgestellt. Einfach weil vieles, egal ob die Farben, die Erreichbarkeit etc. bei INNR eben NICHT immer gegeben war.
Deine Idee, “normale” Spots mit Hue Dimmerschaltern zu verwenden, klappt nicht, denn die Hue Schalter sind nur “Fernbedienungen” für Hue Licht und hängen nicht am Stromnetz.
Bei einem Neubau würde ich die komplette Planung auf ein smartes System planen, also z. B. Home Assistant oder gleich KNX (teuerer)
Aber klar, jeder wie er will.
Ich kann Dir garantieren, wenn Du mit Hue und INNR anfängst, wirst Du und die Familie damit nicht glücklich.
Danke für deine Hilfe.
evtl war es nicht ganz klar: Mein Plan wäre mindestens Wohn, Ess und Küchenbereich mit Hue und der entsprechenden Fernbedienung (Tap) zu steuern. Das wären ca 20 Spots. Mittlerweile bin ich auch am überlegen das gesamte Haus so zu steuern da wir auch massiv Schalter sparen würden welche ich dann komplett weglassen würde.
wenn ich rein HUE Leuchmittel + die Bridge verwende seht ihr da Probleme? Ich habe da leider wenig Erfahrung und wollte auch grundsätzlich mal fragen ob das realistisch umsetzbar ist und auch praktikabel ist.
damit meine ich ob ich dann alle X Monate alles neu konfigurieren muss wegen Fehlern in der App. Da es dann grundsätzlich soneingebaut wird wäre mir die Zuverlässigkeit dann wichti. Dann gehe ich gerne auch direkt nur auf HUE Leuchtmittel für die Spots.
evtl etwas missverständlich davor ausgedrückt. Ich will keine normalen Spots damit steuern sondern alle direkt mit HUE Öeuchtmitteln ausstatten und dann rein über die HUE Schalter bedienen ohne herkömmliche Schalter
Überlegungen, die du anstellen solltest:
– was, wenn Hue einfach ausfällt und alles ist dunkel? Hast du einen Plan B?
– willst du bis an dein Lebensende ständig irgendwelche CR2032- und AAA-Batterien in Hue-Schaltern und Bewegungsmeldern tauschen?
– wieviel Hue-Lampen/Leuchten hast du, die permanent am Netz hängen? Multipliziere die Zahl mit 0,7W und frage dich, ob du mit diesem Standby-Verbrauch leben kannst
– Was ist, wenn du mal auf Geschäftsreise oder im Krankenhaus oder im Himmel bist und Hue spinnt oder fällt komplett fällt aus. Kann sich deine Frau selbst helfen?
Wenn man sich so abhängig macht von Hue, sollte man zumindest eine 2. Bridge (mit Netzteil) als Ersatzteil vorhalten. Leider nutzt das aber auch nicht viel, weil Hue kein Backup/Restore kennt. Man spart nur im Ernstfall die Beschaffungszeit.
Danke für die Einschätzung.
ich lese heraus das es nicht empfohlen wird auch wenn wir als Backup die Leitungen in der Wand haben. Das ist natürlich schade aber ihr seid die Experten.
da uns KNX usw zu teuer ist werden es wohl klassische Schalter werden.
Für mich hat es sich in der Theorie gut und einfach angehört – aber wenn es so nicht praktikabel ist verstehe ich das.
mein Verständnis zu deinen Fragen:
1. Über den Schaltkasten aus und wieder an alles leuchtet erstmal damit man nicht im dunklen ist
2. Stelle ich mir nicht so aufwendig vor aber ihr habt da sicherlich mehr Erfahrung als ich
3. Durch PV ist der Verbrauch mind. 9 Monate im Jahr egal – die 20 Euro dann für die restlichen Monate sind denke ich verlraftbar
4. Guter Punkt – müsste man auf jeden Fall klären
5. Mein Verständnis war man kann BackUps einspielen – es ist nur nicht redundant damit sofort die andere Bridge einspringt. Mit einem Server wäre es denke ich ähnlich da kenne ich mich aber nicht aus
nicjt falsch verstehe ich finde deine Antwort sehr gut und verstehe dass es eher keine gute Lösung ist
schade 🙂