Hueblog: Keine Überraschung: Neuer Dimmschalter von Philips Hue kommt noch im Januar

Keine Überraschung: Neuer Dimmschalter von Philips Hue kommt noch im Januar

Ein Klassiker neu aufgelegt

Ich musste ganz schön tief im Archiv wühlen, aber es ist tatsächlich schon mehr als fünf Jahre her, seit Philips Hue den Dimmschalter auf den Markt gebracht hat. Noch in diesem Monat soll der Nachfolger auf den Markt kommen, den ich euch in den vergangenen Wochen ja schon im Detail vorgestellt habe.

Erfreulich ist auf jeden Fall, dass sich der Preis nicht erhöht hat. Die ehemals 24,99 Euro teure Fernbedienung für das Hue-System ist sogar noch etwas günstiger geworden, der neue Dimmschalter kostet mit 19,99 Euro genau so viel wie der 2019 eingeführte Smart Button.


Das sagt Philips Hue zum neuen Dimmschalter

Eines der beliebtesten Philips Hue Produkte hat ebenfalls ein Upgrade erhalten: der Philips Hue Dimmschalter. Mit dem neu gestalteten Dimmschalter kann die Philips Hue Beleuchtung auch abseits der App intuitiv und kabellos gesteuert werden. Zusätzlich zum Dimmen oder Aufhellen der Raumbeleuchtung können Nutzer mit dem Schalter in Verbindung mit der Hue Bridge ihre bevorzugten Lichtszenen einstellen oder erhalten das beste Licht basierend auf der jeweiligen Tageszeit. Der Dimmschalter lässt sich mit der Wandhalterung an einer gewünschten Stelle befestigen oder für sich auf einer beliebigen magnetischen Fläche platzieren. Ob am Kühlschrank, einem Metalltürrahmen oder einfach auf dem Tisch, die smarte Beleuchtung kann jederzeit von allen Bewohnern oder Gästen gesteuert werden.

Der neue Dimmschalter soll bereits ab dem 26. Januar erhältlich sein. Natürlich werde ich mir das neue Modell noch einmal genauer für euch ansehen und dabei vor allem auf die Unterschiede achten. Unter anderem hat Philips Hue ja die Größe der Wandhalterung verändert, so dass diese nun einfacher über Wanddosen platziert werden kann. Ich bin gespannt, ob das tatsächlich so hinhaut.


In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 3 Antworten

  1. „Für die Installation wird die vorhandene Deckenbeleuchtung, die mit Philips Hue Lampen ausgestattet ist, auf Dauerstrom geschaltet.“
    Bedeutet das im Umkehrschluss, das auch dauernd Strom verbraucht wird?

    1. Ja, minimal, denn die smarte Leuchte / Lampe wartet ja auf einen Befehl der Bridge, dazu verbraucht sie Strom.
      Zitat aus Google: Ist die Lampe ausgeschaltet, verbraucht sie ungefähr 0,5 Watt. Das macht etwa 1,30 Euro im Jahr an zusätzlichen Stromkosten pro Philips Hue in Ihrem Haus.
      Zitat Ende

  2. Das Zitat aus dem Artikel von „Focus Online“ bezüglich dem Standby-Verbrauch stimmt, allerdings steht in dem Artikel auch ein Punkt welcher den Sachverhalt nicht richtig darstellt.
    Es wird dort behauptet Zitat:“Zwar lässt sich die Philips Hue auch dimmen, doch die Stromeinsparungen sind minimal. Denn gedimmt verbraucht die Lampe zwar etwas weniger Strom, doch der Dimmer benötigt selbst auch Energie. Das frisst einiges der Ersparnis wieder auf.“

    Dies ist so nicht korrekt, denn tatsächlich ist die Art und Weise wie die Hue-Lampen (und andere Zigbee-Lampen) das Licht dimmen, durch die PWM-Steuerung sehr effizient gelöst. Demzufolge ist die Stromeinsparung beim Dimmen nicht minimal, sondern beträchtlich. Der Stromverbrauch sinkt sogar stärker als die eingestellte Helligkeit, da die Kurve dem Empfinden des Auges angepasst ist.

    Der Artikel „https://beleuchtung-smart.de/stromverbrauch“ zeigt dies anhand von Messkurven auf.

    Ich habe dies selber anhand der Hue-Gartenbeleuchtung festgestellt, welche spätabends bei 20% eingestellter Helligkeit immer noch gut sichtbar ist, aber nur noch ein paar wenige Watt verbraucht.

    Der konstante Grundstromverbrauch von 0,5W gilt bei E27/E14/GU10-Lampen, da die Elektronik aufgrund der Bauweise im Lampensockel im Standby-Verbrauch nicht so effizent ist.
    Integrierte Lampen und Outdoor-Lampen welche von einem gemeinsamen Netzteil gespiesen werden, werden im Standby effizienter sein.
    Das Empfängermodul selber verbraucht eigentlich nur ca. 0,05W.

    Es hängt somit vom Lampentyp, der Brenndauer und der eingestellten Helligkeit ab, ob sich über das Jahr gerechnet eine Ersparnis ergibt.
    Auch lassen sich durch intelligente Steuerung der Lampen weitere Spareffekte erzielen.
    z.B. dass die Lampen automatisch ausgehen wenn man den Raum verlässt oder genügend Tageslicht durch das Fenster kommt.
    Garten- und Weihnachtsbelechtung lässt sich auch in Abhängigkeit des Tageslichts steuern.

    Ob gedimmtes LED-Licht wegen der Impulse auf Dauer für das Auge gesund ist, ist dann ein anderer Punkt und scheint wohl noch nicht restlos geklärt zu sein.
    Dementspechend könnte man darüber nachdenken, für die häusliche Grundbeleuchtung lieber weniger Lampen zu installieren und dafür auf das Dimmen zu verzichten.
    Für Effektbeleuchtung hingegen ist es eine ideale Lösung.

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