Hueblog: So erkennen Philips Hue Kameras Alarme von Rauchmeldern

So erkennen Philips Hue Kameras Alarme von Rauchmeldern

Licht bei Gefahr einschalten

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Vor ein paar Wochen hat Philips Hue eine neue Funktion für seine Hue Secure Kameras eingeführt. Sie können ab sofort Alarme von Rauchmeldern erkennen und daraufhin das Licht einschalten. Wie genau das funktioniert und welche Details ihr beachten müsst, das erkläre ich euch in diesem Artikel.

Das sind die Voraussetzungen für die Geräuscherkennung

Zunächst einmal müssen wir überprüfen, ob ihr mit eurer Hue-Installation überhaupt die Voraussetzungen für die Rauchmelder-Alarme erfüllt. Ihr benötigt auf jeden Fall eine kabelgebundene Hue Secure Kamera, die Generation spielt dabei keine Rolle. Prinzipiell ist auch die Hue Secure Video Doorbell kompatibel, wobei die Funktion ja nicht unbedingt im Außenbereich beheimatet ist.


Ebenso muss für jede Kamera, die die Funktion nutzen soll, ein Hue Secure Abonnement abgeschlossen werden. Die Preise für eine einzelne Kamera betragen 3,99 Euro pro Monat oder 39,99 Euro pro Jahr. Bis zu 10 Kameras gibt es im Plus Abo für 99,99 Euro pro Jahr.

Ich finde es zugegebenermaßen etwas schade, dass eine solche Sicherheits-relevante Funktion hinter einer Bezahlschranke versteckt ist. Hier geht es ja am Ende des Tages nicht um Komfort oder ein gewisses Extra, sondern im Zweifel um Menschenleben.

So erkennt Hue Secure einen aktivierten Rauchmelder

Die mit Strom versorgten Hue Secure Kameras sind dauerhaft in Alarmbereitschaft. Wenn sie ein T3-Alarmmuster (drei Pieptöne gefolgt von einer Pause) von Rauchmeldern oder ein T4-Alarmmuster (vier Pieptöne gefolgt von einer Pause) von CO-Meldern erkennen, wird der interne Alarm ausgelöst. Die Tonverarbeitung findet dabei lokal auf der Kamera statt.

Das passiert im Gefahrenfall: Die Kamera beginnt sofort mit der Aufzeichnung. Außerdem erhaltet ihr umgehend eine Push-Benachrichtigung an euer Smartphone. Viel wichtiger allerdings: Alle Lampen im Haus werden eingeschaltet. Nicht farbfähige Lampen leuchten warmweiß, farbfähige Lampen leuchten rot. Warum rot? Gerade in verqualmten Räumen soll die Sicht damit besser sein, als mit weißem Licht.

Was ich sehr praktisch finde: Man muss hier nicht großartig etwas konfigurieren oder auswählen – es werden sofort alle Lampen im Zuhause mit einbezogen. Im Falle eines Fehlalarms gibt es direkt auf der Startseite der Hue-App einen Schalter, mit dem man zur vorherigen Lichteinstellung zurückkehren kann.

Einen echten Alarm musste ich glücklicherweise noch nicht testen. Trotzdem habe ich die Funktion bereits mit einem virtuellen Rauchalarm für euch getestet. Dabei ist mir aufgefallen: Das Hue-System erkennt den ausgelösten Alarm mit Hilfe der Hue Secure Kamera zuverlässig und schnell. Meine beiden HomePods, die im gleichen Raum platziert sind, haben erst deutlich später einen Alarm gemeldet.


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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 2 Antworten

  1. You get what you pay for it. Ich zahle lieber ein paar Euro, als mich ausspionieren zu lassen, mit meinen Daten zu bezahlen. Es ist eben nicht alles umsonst. Ich hatte zuvor Kameras von imou – furchtbar. Alle paar Tage Push-Nachrichten, teilweise warten und Werbung wegdrücken, um ein Kamerabild zu bekommen. Personenerkennung hat absolut nicht funktioniert. Nee, da ist mir die Philips ein Segen. Ausserdem waren die Imou ständig offline, wenn man sie brauchte und mussten regelmäßig resetet werden. Spannend, wenn man eine Push bekommt, Person im Flur erkannt, sich im Urlaub befindet und es dauert bis man reinschauen kann.

    Nein. Ich bin absoluter Philips Fan GEWORDEN. Alles funktioniert fehlerfrei. Kein ständiges rumärgern mit Technik, die mir das Leben eigentlich erleichtern soll. Hätte ich mal gleich mehr Geld ausgegeben und alles von HUE geholt. Jetzt habe ich ne Kiste mit Technikschrott.

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