Die aktuelle Philips Hue Bridge, die allgemein auch mit dem Zusatz 2.1 versehen ist, verfügbar über ein WLAN-Modul. Das kann sogar genutzt werden.

Ich persönlich habe kein Problem damit, die Philips Hue Bridge mit einem LAN-Kabel an meinen Router anzuschließen. Da ich Fritz!Box und Netgear Orbi im Verbund nutze, habe ich ohnehin genügend Anschlüsse. Trotzdem ist klar: Es wäre schon praktischer, wenn man zumindest die Wahl zwischen den beiden Anschlussmöglichkeiten hätte.

Aktuell sind es nur Spekulationen, warum Signify die WLAN-Funktion in der Bridge nicht freigeschaltet hat. Möglicherweise liegt das an den Interferenzen, die im 2,4 GHz Netzwerk auftreten können. Diese Band wird nämlich nicht nur vom WLAN genutzt, sondern auch vom Funkstandard ZigBee, über den die Hue-Lampen miteinander kommunizieren.

Das braucht ihr für den Umbau der Hue Bridge

Eine ziemlich gute Anleitung, wie ihr die WLAN-Funktion der Hue Bridge freischalten könnt, findet ihr auf dieser deutschsprachigen Webseite. Die Liste des benötigten Materials ist gar nicht mal so umfangreich:

  • Torx Schraubendreher
  • UART-zu-USB Wandler z.B. FT232R 3,3V
  • sechspoliges Stiftleiste (oder drei einzelne Pins)
  • drei Steckkabel zum Verbinden GND/TX/RX mit dem Wandler
  • Kabel zum Brücken oder Büroklammer
  • altes Netzwerkkabel um den Loopbackstecker zu bauen
  • MobaXterm (Terminal/SSH Programm)

Was genau ihr dann anstellen musst, lest ihr am besten in der verlinkten Anleitung nach. Dort ist alles ziemlich detailliert und verständlich beschrieben, so dass ich dem eigentlich nichts großartiges mehr hinzufügen kann.

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4 Kommentare

  1. Ist ja schön und gut, das sich Leute die Mühe und Arbeit gemacht haben, und es auch noch der community zur Verfügung stellen. Allerdings frage ich mich warum man sowas brauchen soll. Ich halte mein WLAN doch möglichst für die Geräte frei, die es wirklich brauchen und Belege das Netz doch nicht mit unnötigen devices. Ausserdem wenn philips mal auf root prüft und den Geräten dann die Updates verweigert, bin ich mal auf den Aufschrei gespannt. Man muss ja net jeden shice mitmachen, nur weil es irgend wie geht. Der nächste lässt dann Linux drauf laufen, weil es geht. Philips wird sich schon was dabei gedacht haben, sonst würden sie es ja anbieten. Und falls offene WLAN Lücken auftauchen, werden die niemals gepatcht, weil gibt ja kein Grund was zu patchen was offiziell gar nicht vorhanden ist. Nur meine Meinung.

    • Grundsätzlich gebe ich dir Recht, für vermutlich 99 Prozent von uns nicht nötig aber evtl gibt es den ein oder anderen der die Bridge nicht direkt verkabeln kann oder möchte(Thema Reichweite oder an der Installtionsstelle kein LAN).
      Wenn man etwas derart verändert, sollte man sich natürlich nicht wundern wenn offizielle Funktionen wie Updates oder neue Produkte nicht wie gewünscht funktionieren.
      Sinn oder Unsinn, ich schaue mir gerne das technisch machbare an.

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