Hueblog: Philips Hue soll an neuen Leuchtstreifen mit COB-Technik arbeiten

Philips Hue soll an neuen Leuchtstreifen mit COB-Technik arbeiten

Keine sichtbaren LEDs mehr

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Wir haben uns sehr viele Jahre mit dem Philips Hue Lightstrip Plus begnügen müssen. Mit 1.700 Lumen war der zwar recht hell, die Abstände der einzelnen LEDs waren mit sechs Zentimetern aber wirklich sehr, sehr groß. Erst mit dem Philips Hue Ambiance Gradient Lightstrip wurde der Abstand deutlich reduziert, wie auf dem folgenden Bild zu sehen ist.

Das Ende der Fahnenstange ist damit aber noch lange nicht erreicht, wie mittlerweile zahlreiche andere Hersteller unter Beweis gestellt haben. Vor allem Govee hat in den letzten Jahren mit immer besseren Leuchtstreifen gepunktet. Das Highlight aus dem vergangenen Jahr war der Govee COB Strip Light Pro, bei dem die einzelnen LEDs überhaupt nicht mehr zu sehen sind. Stattdessen verschmilzt das Licht zu einem durchgängigen Streifen, selbst auf einem einfachen Foto (und die zeigen einzelne LEDs normalerweise recht deutlich.)


Der Vergleich mit den beiden Lightstrips von Philips Hue, die ihr etwas weiter oben seht, ist definitiv beträchtlich. Besonders deutlich ist der Unterschied vor allem dann, wenn man den Leuchtstreifen nicht irgendwo verstecken kann, sondern man ihn noch direkt sehen kann.

COB-Leuchtstreifen integrieren LEDs direkt auf die Leiterplatte

Möglich gemacht wird das durch die sogenannte COB-Technik. COB steht dabei für Chip on Board, die Leuchtdioden sind hier direkt in die Leiterplatte integriert. Das hat, neben den deutlich geringeren Abständen, weitere Vorteile, etwa eine höhere Helligkeit, geringere Lichtdämpfung oder auch eine längere Lebensdauer.

Signify, der Hersteller von Philips Hue, baut solche Leuchtstreifen bereits, allerdings noch nicht in einer smarten Variante. Genau das könnte sich im Laufe des Jahres ändern, denn wie ich erfahren habe, soll Philips Hue an modernen COB-Leuchtstreifen arbeiten. Vielleicht ist das ja sogar etwas, das auf dem Event im September vorgestellt wird.


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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 5 Antworten

  1. Das sind erfreuliche News und der richtige Weg für einen Premium Hersteller. Genau aus diesem Grund habe ich mir keine HUE-Strips mehr gekauft, sondern selbst mit anderen Zigbee-Controllern beholfen. Hatte ja beim Release des Hue Solo erst gehofft, dass dieser eine COB Variante ist…

  2. Sehe ich ähnlich,tinmark. Ich nutze z.zt. den gradient-Strip als indirekte Beleuchtung im Gardinenlauf richtung Wand, was vollkommen ok ist. In Sachen Helligkeit kann aber gerne noch nachgelegt werden!
    Allerdings finde ich, daß die Hue-Preise sich mal langsam nach unten orientieren müssen, wenn Govee so weiter macht in der Entwicklung, sehe ich das Ende von signify schon anklopfen!
    Und ich bin ein treuer Hue-Kunde, weil das system nahezu perfekt funktioniert und Farben relativ gut dargestellt werden.
    Aber auch da wird die Konkurrenz aus Fernost recht schnell aufholen!

  3. Schön zu sehen, dass sich eine etablierte Marke durch die Konkurrenz genötigt fühlt, nachzuziehen!
    Gibt genügend Beispiele, die zeigen was passiert, wenn man sich diesem “Konkurrenzkampf” nicht stellt und stur an seinem bestehendem Produkt festhält, obwohl man weis, dass die Konkurrenz mittlerweile besser ist.

    Mich freut es. Ich bin mit Hue bisher ziemlich zufrieden.

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