Hueblog: Warum kommt SpatialAware nur für die Hue Bridge Pro?

Warum kommt SpatialAware nur für die Hue Bridge Pro?

Start soll in Kürze erfolgen

Anfang Januar hat Philips Hue ein neues Feature angekündigt: SpatialAware. Dabei werden die Lichter in einem Raum mit dem Smartphone gescannt, so dass deren genaue Position festgehalten wird. Anhand dieser Daten können ausgewählte Lichtszenen perfekt an den Raum angepasst werden. Das sorgt vor allem dafür, dass Deckenleuchten nicht mehr kunterbunt leuchten, sondern sich auf das Weißspektrum fokussieren.

SpatialAware soll laut der Ankündigung im Januar noch im Frühjahr starten. Wie ich nun erfahren habe, steht der Launch kurz bevor. Möglicherweise schon mit dem nächsten App-Update in der kommenden Woche, ein konkretes Datum kann ich euch bisher aber nicht nennen. Heute möchte ich mich mit einer ganz anderen Frage beschäftigen: Warum wird es SpatialAware nur mit der neuen Hue Bridge Pro und nicht auch für die normale Hue Bridge geben?

Immerhin können mit der weißen Hue Bridge auch Positionen von Lampen festgelegt werden. Im Rahmen von Hue Entertainment kann man mehrere Zonen erstellen und dort die Position von bis zu zehn Lichtern manuell einstellen.

Die alte Hue Bridge ist zu schwach für SpatialAware

Die alte Bridge würde bei SpatialAware laut Aussage von Philips Hue an ihre Ressourcen-Grenzen stoßen. “Jeder Lichtpunkt erhält für SpatialAware räumliche Koordinaten, die von der Bridge gespeichert und berechnet werden müssen – insbesondere dann, wenn neue Lampen oder Szenen hinzugefügt werden”, heißt es von Philips Hue.

Aber würden ein paar gespeicherte Koordinaten tatsächlich die Kapazität der Hue Bridge übersteigen? Das konnte ich mir nur schwer vorstellen und habe noch einmal weiter bei Philips Hue nachgefragt. Anscheinend passiert auf der Steuerzentrale noch mehr, als einfach nur einen Lichtpunkt zu speichern.

“SpatialAware nutzt ausgefeilte neue Algorithmen, die auf den gescannten räumlichen Daten basieren, die wir während der Einrichtung erfassen. Die Speicherung und Verarbeitung, die erforderlich sind, um diese neuen Techniken auf der generierten räumlichen Karte zu verwalten und anzuwenden, erfordern die Rechenleistung und den Speicherplatz der Hue Bridge Pro”, heißt es von Philips Hue im Detail.

Ich bin schon gespannt, wie SpatialAware in der Praxis funktionieren wird. Die ersten Eindrücke bei der Demo im Januar waren schon sehr vielversprechend. Wenn ihr noch rechtzeitig auf die Hue Bridge Pro umsteigen wollt, könnt ihr sie derzeit für 74,99 Euro statt 99,99 Euro bei MediaMarkt bestellen.

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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

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