Hueblog: Der neue Hue x Nanoleaf Controller im Test

Der neue Hue x Nanoleaf Controller im Test

Das Philips Hue Wandleuchtenmodul

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So ganz auf einen Namen konnte man sich anscheinend nicht einigen. Auf der Verpackung heißt das kleine Ding “Philips Hue Wall Light Module”, auf Amazon ist es als “Philips Hue Wandleuchten-Steuermodul” betitelt. Und dann geistert ja noch der Name “Hue x Nanoleaf Controller” umher. Ich denke, dass letzterer die passendste Beschreibung für das neue Produkt liefert. Ich konnte mir das gute Stück bereits näher ansehen.

Vor ein paar Wochen hätte ich mit einer solchen Kooperation jedenfalls nicht gerechnet. Mit dem neuen Controller können die Nanoleaf Shapes LED-Panels in den Formen Triangle, Mini-Triangle und Hexagon mit der Hue-App gesteuert werden. Und das ist vergleichsweise günstig möglich: Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 39,99 Euro kann man den möglicherweise schon vorhandenen Nanoleaf-Panels ein neues Leben einhauchen.


Hue-App statt Nanoleaf-Anwendung

Bisher wurden die Nanoleaf-Panels über die Nanoleaf-App gesteuert. Das hat ganz ordentlich funktioniert, wirklich weiterentwickelt und modernisiert wurde die Nanoleaf-App in den vergangenen Jahren aber nicht. Eine Anbindung an Apple Home oder andere Matter-Plattformen ist seit langer Zeit möglich, aber mit Einschränkungen verbunden.

Wenn im gleichen Zimmer bereits Hue-Lampen vorhanden sind, liegt natürlich nichts näher, als die Nanoleaf-Panels in die Hue-App zu integrieren. Und genau das erledigt der Hue x Nanoleaf Controller für uns. Er macht aus eurer Nanoleaf-Installation quasi einen Hue-Leuchtstreifen mit Gradient-Funktion.

Die Installation ist denkbar einfach: Wenn die Nanoleaf-Panels bereits bei euch an der Wand hängen, müsst ihr lediglich den Nanoleaf-Controller entfernen und das Hue-Modul anstecken. Ein zeitlicher Betrieb der beiden Apps soll später folgen, so dass man weiter auf Nanoleaf-exklusive Funktionen zugreifen kann.

Solltet ihr neu starten, dann ist die Sache ebenfalls ziemlich einfach. In diesem Fall könnt ihr den Hue x Nanoleaf Controller direkt koppeln und müsst nicht einmal die Nanoleaf-App installieren.

Steuerung der Nanoleaf-Panels über die Hue-App

Solltet ihr bereits einen Gradient-Leuchtstreifen von Philips Hue im Einsatz haben, werdet ihr mit der Steuerung der Nanoleaf-Panels sofort zurechtkommen. Es ist wirklich simpel: Neben den vorgefertigten Szenen habt ihr die Möglichkeit, drei Punkte auf dem Farbkreis zu verschieben. Philips Hue berechnet dann automatisch einen Farbverlauf, der sich quer über die Nanoleaf-Installation an der Wand erstreckt.

Zudem könnt ihr einige Modi auswählen. “Gespiegelt” spiegelt den Farbverlauf in der Mitte der Installation und “Diffus” lässt euch bis zu fünf Farben ohne Farbverlauf zufällig über die Panels verteilen.

Aktuell arbeitet man wohl auch noch daran, die Ausrichtung der Farbverläufe frei bestimmen zu können. Ein entsprechendes Update soll noch in diesem Jahr erscheinen. Zusammen mit den bereits verfügbaren Effekten dürfte das für noch mehr Möglichkeiten sorgen.

Neben der Steuerung ist die Integration in das Hue-Ökosystem das wahre Highlight. Die Nanoleaf-Panels lassen sich in Szenen einbinden und können mit Zubehör gesteuert werden. Ich habe sie mit einem Hue Wandschalter Modul verbunden, die Steuerung über einen Dimmschalter oder einen Bewegungssensor ist ebenso möglich.

Gibt es denn gar nichts zu meckern?

Kritisiert wurde ja bereits, dass die beiden Controller von Nanoleaf und Hue nicht gleichzeitig genutzt werden können. Mich persönlich interessiert das nicht, da ich ohnehin nur die Hue-App nutze. Etwas schade finde ich tatsächlich, dass der Hue-Controller so riesig ist. Der Nanoleaf-Controller ist deutlich kompakter gestaltet und verfügt zudem noch über Tasten zur Steuerung.

In der bisher einzigen Amazon-Rezension klagt ein Nutzer über gleich drei fiepende Controller. Bei eingeschaltetem Licht konnte ich bei meinem Testgerät tatsächlich ein leichtes Surren wahrnehmen, musste dazu aber mein Ohr direkt an den Controller halten. Schon in 5 Zentimeter Entfernung war absolut nichts mehr wahrzunehmen. Das sollte im Alltag also keine Rolle spielen.

Und dann wäre da ja noch die andere Sache: Der Preis. Nicht der des Hue x Nanoleaf Controllers, sondern der Nanoleaf-Panels selbst. Ich habe nach all den Jahren wieder feststellen dürfen, dass man mit neun Dreiecken einfach recht wenig Möglichkeiten hat. Da müssen einfach noch ein paar kleine Dreiecke und Sechsecke mit dazu – und dann wird es halt einfach kostspielig…

Philips Hue Wandleuchten-Steuermodul
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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

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