Hueblog: Drei Apps für ein System: Hue, Hue Bluetooth und Hue Sync

Drei Apps für ein System: Hue, Hue Bluetooth und Hue Sync

Übersichtlich oder zu viel durcheinander?

Heute möchte ich mich mit einem Thema auseinandersetzen, das euch vielleicht auch schon mal beschäftigt hat. Zumindest dann, wenn ihr die Philips Hue Play HDMI Sync Box im Einsatz habt. Zur Nutzung dieser ist nämlich die Hue Sync App erforderlich, trotzdem erfolgt die Einrichtung und Verwaltung der Entertainment-Area über die normale Hue-App.

Zudem ist im vergangenen Jahr noch die Philips Hue Bluetooth App hinzugekommen, mit der Einsteiger bis zu zehn Leuchtmittel per Direkt-Verbindung steuern können. Wollen sie später aber doch auf die Bridge wechseln, müssen sie auch auf die normale Philips Hue App umsteigen, die sich bei der Bedienung durchaus stark von der Bluetooth-App unterscheidet.


Grundsätzlich würde ich es für sinnvoll halten, alle Hue-Funktionen in einer App zu vereinen. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch die Gefahr, dass insbesondere die normale Hue-App bei einer Zusammenlegung mit der Bluetooth-App und der Sync-App verschlimmbessert werden könnte.

Ich bin gespannt auf eure Meinung: Wie sollte Philips Hue sein System in Zukunft entwickeln? Macht es Sinn, die einzelnen Funktionen in verschiedene Apps zu unterteilen? Wären möglicherweise sogar eine App zur reinen Steuerung und eine zur Konfiguration des Systems eine gute Lösung? Oder sollte Signify lieber alle Funktionen in einer App vereinen?

Ich bin gespannt auf euer Feedback in den Kommentaren!

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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 11 Antworten

  1. Mindestens Hue und Hue BT könnte man zusammenlegen. Meiner Meinung nach bedienen sie sich komplett gleich. Zudem kommt das Problem, dass meine über BT gekoppelten Hues nicht automatisch von der Bridge erkannt wurden, und ich die Seriennummer eintippen musste. Das nervt.
    Ich denke, da geht es mehr darum dem Kunden zu zeigen, dass er eben noch kein richtiges Hue System hat und deswegen nicht bei den „Großen“ mitspielen darf.

  2. Die Apps sind doch völlig irrelevant. Die nimmt man zur Einrichtung und dann quasi nie wieder.

    Die Sachen, die ich tatsächlich am Handy bedienen möchte, habe ich als Widget auf dem Home-Screen. Der Rest wird über Bridge Regeln, Bewegungsmelder, Lichtschalter und zur Not auch per Google Home App oder direkt per Sprache gesteuert.

    Und wer wirklich Wert auf eine App-Bedienung legt, wird sowieso nicht die originale Hue-App nutzen. Alles in allem sehe ich also kein wirkliches Problem mit der aktuellen Situation.

    1. Dem kann ich mich zur 100 % anschließen. Es soll noch Nutzer geben die nicht zu jener Generation gehören, bei denen in der nächsten Stufe das Smartphone unter die Haut implementiert wird, weil angewachsen sind die Smarties diesen Individuen schon.

  3. Ich habe die Hue Play Lightbars am PC hängen und mich hat die Konfiguration des Entertainment Bereichs in der Hue App etwas verwirrt, zumal das dort nicht so leicht auffindbar ist.

    Ich bin allerdings der Meinung, dass mehrere Apps Sinn machen und auch so bleiben sollten, dann sollte ich aber auch alle Anwendungsfälle die zusammengehören (Entertainment Bereich anlegen/verwalten und die Play Lightbars steuern) zusammen in einer App möglich sein.
    Das würde dann vielleicht dazu führen, dass man an mehreren Orten die Bereich konfigurieren kann, aber das ist aus meiner Sicht besser, als das über mehrere Apps zu verteilen.

  4. Zumindest die Trennung von BT und klasischer Appscheint nur auf den ersten Blick unnötig komplex, macht aber durchaus Sinn. Es ist doch so: Besitzer einer Bridge haben wohl noch nie die BT App gestrtet, wenn sie sie überhaupt (aus reiner Neigier) geladen haben. Wozu auch, alles was sie kann und viel komfortabler erledigt die klassische App bzw. Alternativen dazu.

    Die Bluetooth App wiedrum ist für kleinere Systeme ohne Bridge ausgelegt und kann systembedingt kenie Zimmer und Zonen unterscheiden. Würde man also die BT Funktionalität in die klassische App integrieren, würden Anwender mit nur wenigen einzelnen Leuchten und ohne Bridge durch (nicht steuerbare) Zimmer und Zonen sowie Einstellungen verwirrt werden, anderseits müsste die klassische App mehr auf die Nutzung einzelner Lampen ohne Gruppierung optiomiert sein – was wiederum für Poweruser kontraproduktiv wäre. Im Endeffekt könnte man zwar das Vorhandensein einer Bridge (oder mehrerer? 😉 ) in einer hypothetischen Universalapp freischaltbar machen und dann von der BT in die klassische App Ansicht wechseln – nur ist damit im Endeffekt ja in Sachen Anwenderfreundlichkiet kein Blumentopf gewonnen.

    Bei der Sync app ist es hingegen anders: die Schnittmenge dürfte zwar ebenfalls sehr klein sein, aber da die Entertaimentzonen ja ohnehin in der Bridge definiert sind, macht es eigentlich keinen Sinn, die Konfiguration analog zum Zubehör nicht in die Einstellungen der Hue App zu überführen.

    Wenn aber, hätte ich lieber den Ausbau der App zur vollständigen ZigBee 3.0 Steuerzentrale e mit einbindung „systemfremder“ Komponenten (evtl. sogar fremder dezentraler Gateways) wie z.B. von Dresden/Phoscon, Ubisys etc.

    Kurioserweise hat da sogar Amazon Alexa die Nase soweit vorn indem es/sie die verschiedennen Systeme so geschickt in einer Oberfläche integriert, dass ich diese bei der alltäglichen 2Gebrauchssteuerung mittlerweile sogar öfter Nutze, als die Hue App oder deren Alternativen (abgesehen von den Widgets von HuePro). Nur die übergreifende Konfiguration klappt damit (noch?) nicht.

  5. Ich sehe das so wie Klaus die Trennung von BT und klassischer App ist sinnvoll und sollte so bleiben. Es handelt es sich um verschiedene Zielgruppen und unterschiedliche Bedienungen. Zumal in der normalen App auch keine Nutzer angelegt werden können.

  6. Hallo,

    Kann man Widgets für die Hue Sync Box erstellen das die Lampen im Video Modus starten??
    Ich bekomme es nur hin das der Entertainment Raum startet.

    Lg

  7. Die Apps sind mir egal. Wird von mir nur zur Einrichtung benötigt. Danach läuft es über Regeln und Szenen mit Magenta bzw. Google.
    Denn nur so macht Smart Home für mich auch Sinn.

  8. Meiner Meinung nach sollte man die Energie in eine App stecken.
    Gibt viele Baustellen. Es fehlen benutzer-profile, dynamische Beleuchtung, Priorität für Schalter oder ambilight + und so weiter und sofort. PS Die Widgets haben gefühlt noch Alpha Status.

  9. Hallo In die Runde,
    ich bin noch ein Neuling, allerdings habe ich auch schon einige dinge festgestellt.

    Warum kann ich z.b. die Einstellungen der Bridge nicht über ein Webinterface komfortabel programmieren. Ja nach Lampenanzahl und „Umräumlaune“ ist das über die App durchaus als umständlich zu bezeichnen. Warum ich eine bestehende Szene z.B. nicht editieren kann sondern immer als Neu speichern muss bleibt wohl ein Geheimnis von Hue.

    Dann wäre eine reine Bedien App eine feine Sache. Damit würde ich nicht Gefahr laufen, dass neugierige meine Einstellungen verändern.

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