Hueblog: Leser-Test: Das sagen die drei Leser zum Hue Wandschalter Modul

Leser-Test: Das sagen die drei Leser zum Hue Wandschalter Modul

So schlägt sich das neue Zubehör in der Praxis

Pünktlich zum Start des neuen Philips Hue Wandschalter Moduls habe ich zusammen mit den Kollegen von Signify in Hamburg drei Hueblog-Leser mit dem neuen Zubehör ausgestattet. Nachdem ihr in der vergangenen Woche schon meine Meinung rund um das Wandschalter Modul lesen konntet, möchte ich euch heute die Eindrücke der andere Nutzer mitteilen. Vielleicht haben diese ja ganz andere Erfahrungen mit dem Wandschalter Modul gesammelt?

Zunächst einmal wollte ich von den Leser erfahren, ob ihnen zuvor eigentlich klar war, was man mit dem Modul genau machen kann. Immerhin lese ich in Kommentaren und sozialen Medien immer wieder Vergleiche mit Geräten, die man eigentlich gar nicht vergleichen kann.

Lukas: „Für mich war recht schnell klar, dass das Modul nicht 230V schalten kann.“

Maggy: „Dank des Hueblogs wusste ich bereits, was das Modul mit meinem Lichtschalter machen würde. Wie viele Szenen oder Lampen ich mit integrieren kann, war mir zuvor nicht ganz bewusst.“

Lars: „Zunächst hatte ich das Modul nur als Problemlöser für Lampen gesehen, die zuvor oft per Lichtschalter stromlos gemacht wurden. Weitere, kreativere Use Cases haben sich mir erst beim weiteren Planen erschlossen.

Installation und Einrichtung verlaufen sehr einfach

Ebenso wollte ich erfahren, wie die drei Tester die Installation und die folgende Einrichtung in der App empfunden haben. Immerhin erfolgt am Ende des Tages doch ein kleiner Eingriff in das 230-Volt-Stromnetz, auch wenn das Wandschalter Modul im Anschluss mit einer Batterie versorgt wird.

Lukas: „Als Elektromeister war die Installation für mich selbsterklärend und super einfach. Dennoch ist der Platz in der Schalterdose eine kleine Herausforderung, trotz der wirklich kleinen Größe des Moduls. Außerdem sollte man beim Einbau des Schalters wirklich beachten, dass man keine Adern des Moduls einklemmt.“

Maggy: „Die Installation lief an und für sich nicht schwierig ab. Hat man jedoch wie ich einen Lichtschalter mit mehreren Kabeleingängen und kennt sich gar nicht aus könnte es schon schwierig werden. Die Einrichtung innerhalb der Hue-App lief wie bei allen Hue Produkten ohne Probleme fast selbstständig und gut. Der Schalter wurde von selbst erkannt und gab die nötigen Hinweise um die Einrichtung abzuschließen.“

Lars: „Die Schwierigkeit bestand darin, einen Ort für die Installation zu finden, wo tatsächlich nur ein einzelner Schalter eine Lampe steuert. Das Hinzufügen hat einige Versuche in Anspruch genommen, eher ungewohnt in unserem ansonsten problemfreien Hue-Setup. Die Verknüpfung mit Lampen beziehungsweise Szenen geht sehr schnell und einfach.“

Und wie macht sich das Modul in der Praxis? Ich nutze es aktuell im Badezimmer, wo der Lichtschalter außerhalb des Raums angebracht ist. Sehr praktisch, denn nun kann man zu jederzeit auch von innen das Licht über eine Dimmschalter steuern und ärgert sich nicht mehr darüber, dass der klassische Lichtschalter die Lampen stromlos gemacht hat. Im Kinderzimmer wird neben der Deckenbeleuchtung auch eine Play Lightbar am Bett als Nachtlicht gesteuert. Wie sieht es bei den Nutzern aus?

Lukas: „Nachdem ich zunächst meine Badezimmerlampe geschaltet habe, habe ich das Modul nochmal umgebaut und schalte nun meine Balkonleuchte sowie eine Tischleuchte im Wohnzimmer.“

Lars: „Wir haben eine Trockenbauwand eingezogen, die den Raum sozusagen zwischen Wandschalter und Deckenleuchte durchschneidet. So hat also jetzt ein Raum einen Anschluss an der Decke, aber keinen Schalter, und der andere einen Schalter, aber keine Drähte. Das Modul behebt beide Probleme: Der Schalter steuert jetzt eine Hue Signe Stehleuchte im selben Raum. Die Leuchte an der Decke des anderen Raums hat währenddessen Dauerstrom und eine Kombination aus Hue Tap und einer White Ambiance. In beiden Räumen kann man jetzt also intuitiv und zuverlässig Licht anknipsen.
Die Signe erhellt einen fensterlosen Arbeitsplatz und schaltet deshalb auf den zuletzt gewählten Zustand, der in dem Fall immer von HomeKit gesteuertes Adaptives Licht ist.“

Hier wünschen sich die Leser noch Verbesserungen

Aber sind die Tester vollends zufrieden? Oder gibt es nicht doch noch das eine oder andere kleine Extra, mit dem das Wandschalter Modul noch besser werden könnte? Auch das wollte ich wissen – und hier sind die Antworten:

Lukas: „Leider wird das Modul noch nicht von der iConnectHue-App unterstützt, mit der man die Möglichkeiten noch mehr erweitern könnte.“

Maggy: „Da ich einen normalen Schalter und keinen Kipper habe – fällt das Dimmen aus. An und für sich fände ich hier noch eine Lösung gut. Aber das ist klagen auf hohem Niveau denn der Schalter erfüllt schon sehr gut seinen Zweck. Ich bin auf die Langzeit Berichte gespannt. Wie lange halten die Batterien nun wirklich. Sind es fünf Jahre? Dann könnte man sich hier nicht beschweren. Des Weiteren würde mich eine zweite Wago-Klemme freuen. Denn die Möglichkeit für zwei Lichtschalter ist ja gegeben.“

Lars: „Wenn das Modul auch für HomeKit als Schalter sichtbar wäre, könnte man zusammen mit den Hue-Lampen auch Produkte anderer Hersteller schalten, etwa Steckdosen. Aktuell ist das noch etwas schwierig, da in HomeKit nur ein einfacher Tastendruck erkannt wird.“

Dass ich das Wandschalter Modul empfehle, das dürfte sich ja bereits herumgesprochen haben. Aber würden es auch die drei Leser weiterempfehlen?

Lukas: „Für mich ist das Modul eine echte Alternative zu meinen vorhandenen Friends of Hue Schaltern – sowohl preislich als auch durch das klassische Schaltgefühl.“

Maggy: „Ich würde das Modul weiterempfehlen, vor allem wenn man Kinder im Haushalt hat, die noch ’normal‘ mit Lichtschalter aufwachsen sollen. Aber auch ansonsten bekommt man natürlich mehr Möglichkeiten.“

Lars: „Für die Fälle, wo die Akzeptanz smarter Lampen aufgrund unerwarteten Verhaltens an ihre Grenzen stößt, ist das Produkt sehr zu empfehlen.“

An der ganzen Geschichte gibt es auch zwei Wochen nach dem Start noch ein kleines Problem: Die Verfügbarkeit. Aber dazu habe ich ja in der vergangenen Woche schon genug gesagt.

Hue Wandschalter Modul

39,99 EUR

Hue Wandschalter Modul Doppelpack

69,99 EUR

In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 16 Antworten

  1. Das das Modul keine 230V schaltet ist klar und eine gute Entscheidung.
    Aber, dass man eine Batterie einbaut, ist dämlich. So wie in den Leuchtmitteln die Spannung für die ZigBee-Controller aus den 230V gewinnt, hätte man es auch bei diesem Modul machen können.
    Schade, ein komplettes Fehldesign, welcher Kunde möchte schon regelmäßig Unterputzdosen öffnen um Batterien zu wechseln …

    1. Wenn das wirklich alle 4 bis 5 Jahre passiert, dann ist das dock okay.

      Wenn man durch die Nutzung des Stroms aus der Dose hätte größer bauen müssen, schränkt man stärker ein als in der aktuellen Variante.

  2. Nein, die Batterielösung ist einfach falsch. Kann auch nicht mit der Größe abgetan werden, denn andere bekommen es ja auch hin. Ich habe Retro-Schalter, mit offenen Kontakten – sorry, da bleibe ich bei shelly. Einmal rein in Dose und fertig. Wie viele Schalter habt ihr im Haus, die Batterien werden unterschiedlich lang halten – heißt: immer wieder an irgendwelchen Schalter Rum basteln. Ich bin Philips Fan aber den werd ich wohl nie einsetzen.

    1. Und wie schaltest du mit den Shellys deine Hue-Leuchtmittel? Spätestens da sind wir an einem Punkt, an dem der normale Nutzer eben nicht mehr weiter kommt.

  3. Was für eine Batterie ist denn eigentlich im Modul verbaut ? Die Laufzeit wird ja deutlich länger als beim Smart Button angegeben, der ja ähnlich funktioniert ? Leider ist bei den technischen Daten des Wandschalter Moduls kein Batterietyp mit aufgeführt.

    1. „Eine einfache Knopfzelle. Weiß gerade nicht, welcher Typ genau.“

      Glückwunsch zum sinnlosesten Kommentar der Woche!

  4. Da gibt’s eine einfache Lösung: Schalter ganz ausbauen, in der Dose die Lampe per Klemme auf Dazwrspannung klemmen.
    Dann den Dimschalter von Philips so über die entkernte Dose montieren, das die Dose verdeckt ist.
    Die Batterie muss dann zwar auch gewechselt werden. Ich muss dazu aber nicht jedes mal die Schalterdosen öffnen …

    1. Es gibt aber auch Mehrfachrahmen mit mehreren Schaltern oder Steckdosen. Dort passt der Dimmer nicht rüber.
      Außerdem muss mann dann nicht verschiedene Designs mischen.

  5. Würde auch schon gerne was über das Modul schreiben. Habe am 9.3. zwei Stück bestellt, am 11.3. gezahlt und immer noch nicht bekommen. Werde mal nachfragen, wo die Lieferung ist.

  6. „Die Schwierigkeit bestand darin, einen Ort für die Installation zu finden, wo tatsächlich nur ein einzelner Schalter eine Lampe steuert.“ Bedeute das, dass die Module nicht nutzbar sind, wenn die Lampe an mehreren Stellen mit je einem Schalter geschaltet werden kann? Oder bedeutet das, dass ich pro Schalter ein Modul brauche?

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