Hueblog: Philips Hue Flourish im Test: Farbige Pendelleuchte mit 3.000 Lumen

Philips Hue Flourish im Test: Farbige Pendelleuchte mit 3.000 Lumen

So schlägt sie sich über meinem Esstisch

Ich hatte es in der vergangenen Woche ja bereits angekündigt, nun kann ich Vollzug melden: Die Philips Hue Flourish pendelt seit gestern über meinem Esstisch. Heute möchte ich euch mit meinen ersten Erfahrungen rund um die Montage und natürlich den ersten Eindruck nach der Installation mitteilen.

Zunächst aber werfen wir einen Blick auf den vorherigen Zustand. Bisher war bei mir eine Pendelleuchte mit drei herkömmlichen E27-Lampen von Philips Hue im Einsatz. Bei den Filament-Lampen konnte ich mich mit der festen Farbtemperatur nicht ganz anfreunden, aber das Thema hat sich eh erledigt, seit wir den Tisch im Alltag um 90 Grad gedreht haben.


Da wir den ausziehbaren Tisch aber auch noch längs zur Wand stellen, wenn wir beispielsweise Besuch bekommen und mehr als fünf Personen Platz finden sollen, haben wir uns nach einer runden Pendelleuchte umgesehen. Die Voraussetzungen hier sind schnell erklärt: Hue-kompatibel sollte sie sein. Die Pendelleuchten mit drei E27-Fassungen wären sicherlich die günstigere Alternative gewesen, optisch hat uns hier aber keiner der zahlreichen Kandidaten überzeugen können.

Bei einem Besuch im Baumarkt konnte ich meine Frau glücklicherweise überzeugen, auf die Philips Hue Flourish Pendelleuchte umzusteigen. Rein von den technischen Daten liest die sich schon mal ziemlich gut: Neben der Philips Hue Ensis ist sie die einzige Pendelleuchte im Hue-Portfolio, die dank White and Color Ambiance das gesamte Farbspektrum abdeckt. Mit bis zu 3.000 Lumen ist sie zudem so hell wie fast vier normale E27-Leuchtmittel von Philips Hue.

Aufhängung der Philips Hue Flourish reicht von 40 bis 180 Zentimeter

Aufgehangen wird die Flourish Pendelleuchte an drei Drähten, die sich problemlos in der Länge verstellen lassen. Die maximale Länge gibt der Hersteller mit 180 Zentimeter an, diese lässt sich bis auf 40 Zentimeter verringern. Hinzu kommen dann noch mal die 40 Zentimeter vom Leuchtenkopf. Die Drähte verschwinden im Inneren des Deckenteils in drei kleinen Boxen. Ebenfalls eingeschoben werden muss das Stromkabel, an dem kein Gewicht hängt. Dieses kann ebenfalls in die runde Anschlussbox geschoben werden, hier wird es irgendwann aber tatsächlich eng.

Über unserem Esstisch hängt die Hue Flourish Pendelleuchte relativ hoch, die drei Drahtseile haben nur noch eine Länge von unter 60 Zentimetern. Das Stromkabel soll ja dekorativ nach oben geführt werden können und ich hätte es gerne noch etwas kürzer gemacht, leider bekomme ich es nicht weiter hereingeschoben. Aus diesem Grund sind leider auch die drei Plastik-Klemmen, mit denen man das Stromkabel an den drei Drahtseilen befestigen soll, absolut unnütz.

Leider kann ich nicht einfach oben in die Halterung hereinschauen. Hier musste ich zuvor am Rand einen kleinen Schlitz sägen, da wir die Hue Flourish nicht direkt am Lampenanschluss befestigt haben. Möglicherweise sorgt das seitlich eingeführte Anschlusskabel dafür, dass das Stromkabel der Flourish nicht weiter in die Box geschoben werden kann.

Vielleicht lege ich hier noch einmal Hand an, das Ergebnis gefällt uns aber trotzdem schon ziemlich gut – und darauf kommt es ja an. Nach der Kopplung mit der Hue Bridge und der Einrichtung mit der Hue-App war das erste Resultat jedenfalls sehr zufriedenstellend: Auch dank des Leuchtenkopfs aus Milchglas sorgt die Flourish Pendelleuchte für ein wirklich angenehmes, weiches Licht. Bei der Farbtemperatur hat man dank White and Color Ambiance alle Möglichkeiten und wenn man es mal etwas ausgefallener möchte, kann man ja auch eine bunte Farbe wählen.

Interessant zu erwähnen ist sicherlich noch, wie die Hue Flourish im Inneren aussieht. Der eigentliche Leuchtkörper hat die Form eines Zylinders. An der Außenwand ist ein Leuchtstreifen aufgewickelt, der im 90 Grad Winkel zur Seite strahlt. Außerdem sind am Boden des Zylinders weitere LEDs verbaut, die direkt nach unten strahlen. Zusammen mit dem unten offenen Leuchtenkopf sorgt das nicht nur für die hohe Helligkeit, sondern auch für eine gleichmäßige Ausleuchtung.

In erster Linie kommt es bei der Philips Hue Flourish Pendelleuchte natürlich darauf an, dass sie euren persönlichen Geschmack trifft – dazu kann ich nun wirklich keine Aussage machen. Uns gefällt sie sehr gut und das Ergebnis finden wir gelungen. Schwierigkeiten hatten wir nur beim Kürzen des Stromkabels, wobei ich mir hier nicht sicher bin, ob ich nicht selbst für das Problem gesorgt habe.

Für mich mit einer recht ausgereizten Bridge hat die Hue Flourish übrigens einen weiteren Vorteil: Statt der bisher drei Leuchtmittel wird nur noch ein Platz auf der Bridge belegt, mit der man ja nur 50 Lampen koppeln sollte. Zudem habe ich mit bis zu 3.000 Lumen noch ein paar mehr Reserven als zuvor. Beachten sollte man allerdings: Die Montage ist im Prinzip nur mit zwei helfenden Händen möglich.

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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 9 Antworten

  1. Eine Frage hätte ich zu dem Lampenschirm.
    Besteht dieser aus Kunststoff, oder durfte endlich mal richtiges Glas verbaut werden?

    Und wegen dem Stromkabel… ließe siech das oben im Gehäuse evtl. Kürzen, also „abschneiden“?
    Natürlich verwehrt man sich damit die Chance, die Lampe jemals wieder länger zu machen… aber von der Grundidee her?

    1. Ja, ist aus Glas.

      Das mit dem Kabel ist eine gute Idee. Sollte nichts dagegen sprechen. Sind ja bis zu 180 Zentimeter Länge drin. Da kann man sicherlich 50-60 Zentimeter wegnehmen bei normaler Deckenhöhe.

  2. Mich hat die untere Öffnung des Lampenschirms gestört, weil man dort ins Innere der Lampe sehen kann. Ich habe mir einen Ikea Trofast Kunststoff Deckel rund ausgeschnitten und in Öffnung gelegt. Den Durchmesser etwas größer als die Öffnung wählen. Die Farbe passt prima zur Farbe des Glas und das keine Loch im Deckel passt auch gut.

    1. Das Loch unten ist nicht allein mangelhaft dekorativ, sondern auch eine Kühlöffnung.
      Ich würde solche Experimente tunlichst sein lassen, wenn einem die Integrität des Eigenheims in Form von Brandschutz wichtig sein sollte; eine Versicherung zahlt bei solchen Manipulationen nichts, und so verliert man gleich zweimal alles.

  3. Hallo Fabian, eine wirklich schöne Decken-/Pendelleuchte. Können unterschiedliche Farben (Zylinder und Boden) gewählt werden? Danke vorab für die Beantwortung meiner Frage. Statt eines Schlitzes zu sägen hättest Du übrigens auch mit einem Metallbohrer ein Loch in das Baldachin bohren können.

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