Gestern habe ich es schon kurz in meinem kleinen Wochenrückblick angesprochen, mittlerweile habe ich auch einige Rückmeldungen von euch erhalten. Das aktuelle Firmware-Update für die Hue Bridge Pro sorgt anscheinend bei einigen Nutzerinnen und Nutzern für erhebliche Probleme.
Neben den Wortmeldungen auf Reddit habe ich mittlerweile auch eine Handvoll Mails von euch erhalten. Alle beschreiben das gleiche Problem: Nach einem Firmware-Update der Hue Bridge Pro ist diese nicht mehr erreichbar und zeigt nur noch eine rote Status-LED.
Ich kann an dieser Stelle nur Vermutungen anstellen. Aufgrund der Nutzerberichte gehe ich davon aus, dass es sich um die Software-Version 2071353020 handelt, die bereits seit dem 4. Juni ausgerollt wird. Allerdings scheint nur ein kleiner Teil der Nutzerschaft betroffen zu sein, bei generellen Problemen hätten wir wohl schon viel eher etwas mitbekommen.
Warum und wie das Problem auftritt, das ist aktuell noch vollkommen offen. Die Hue Bridge Pro wird aber anscheinend so lahmgelegt, dass selbst ein Reset nicht mehr hilft und die Steuerzentrale im Rahmen der Garantie ausgetauscht werden muss. Das ist gerade bei größeren Installationen echt ein Problem.
Es wird endlich Zeit für eine Backup-Funktion
Auch wenn die meisten von uns zum Glück nicht betroffen sind, zeigt diese Geschichte einmal mehr: Es fehlt eine Backup-Funktion. Mittlerweile reden wir ja auch nicht mehr von fünf bis sechs Lampen und ein paar Schaltern, die neu eingerichtet werden müssen. Sondern von Installationen mit über 100 Lichtern und einem oder zwei Dutzend Zubehör-Produkten. Von den angelegten Szenen und Automationen ganz zu schweigen.
Aktuell gibt es ja nur die Migration von einer oder mehreren Hue Bridges auf die neue Hue Bridge Pro. Eine Backup-Funktion bietet Philips Hue auch im Jahr 2026 nicht an. Ich weiß leider nicht ganz, wie hoch die Priorität bei Philips Hue dafür ist, es wird aber langsam Zeit…
Würde denn in diesem Fall eine Backup Funktion helfen, wenn ich die Bridge überhaupt nicht mehr erreiche, und das Backup aufspielen kann?
Wäre da eine Resetfunktion auf Werkseinstellung oder zuletzt bekannter funktionierender Funktion nicht besser? Wenn man seine Konfiguration exportieren und wieder importieren könnte, wäre das schon mal was.
Korrekt. Aber ein Backup sollte man dann auch in ein Austauschgerät problemlos einspielen können. Mir ist auch nicht verständlich, weshalb sich Philips allem Anschein nach so vehement gegen eine Backup-Funktion aufstellt.
Damit du das Backup, was irgendwo extern gespeichert wurde, auf die neue Bridge packen kannst und dort dann direkt wieder alles funktioniert wie vorher.
Die Datenmenge ist ja mit ein paar DB eintragen nicht so riesig und man hat sowieso einen Hue Cloud Account, also wäre es ja das einfachste der Welt, die Daten 1x täglich in den Account zu speichern und bei Defekt bzw Anmeldung einer neuen / zurückgesetzten Bridge anbieten diese Daten zurückzusichern.
Ich war leider betroffen… nach 6h WhatsApp Chat war der Support bereit die Box umzutauschen. Leider muss alles neu eingestellt werden.
Und genau deswegen warne ich immer wieder davor, sich bei der Beleuchtung in Wohnungen und Häusern komplett auf Hue zu verlassen.
Es ist seit Beginn unzuverlässiges Spielzeug … und es bessert sich nichts.
Wäre es zuverlässig, wäre das Forum hier auch tot und überflüssig.
Und ein System ohne Backup kann man einfach nicht für ernst nehmen.
Seriöse Smart Home Systeme bieten Backup, Spielzeug eben nicht.
Vielleicht braucht es mehr Druck auf Hue (Fachzeitschriften), vielleicht gar eine Petition … 😛
Eine Backup Funktion wäre ein Traum. Meine Bridge hat es erwischt, ich hab zwar umgehend Ersatz auf Garantie zugeschickt bekommen aber es hat mich einen halben Tag gekostet um alle Lampen wieder neu zu verbinden. Zumal die ja erst resettet werden mussten da sie ja noch mit der defekten Bridge verheiratet waren.
Da freut man sich, dass die angedachte Backup Funktionalität weiterhin fehlt. Da werden lieber neue Stehlampen, Deckenleuchten auf den Markt geschmissen, als sich um die Bedürfnisse der Kunden zu kümmern.
Eine nahezu lächerliche Funktionalität.
Für Backups braucht es keine Cloud. Wo ich die Daten speichere und unter welche Bezeichnung, sollte den Nutzern überlassen werden.
Philips kann jede Einstellung speichern und lesen, auch beim Update auf eine neue Bridge. Somit steht die Funktionalität quasi zur Verfügung – sie wollen es schlicht nicht!
Kann AVM seit 20+ Jahren mit den FRITZ!Boxen, scheint aber für Hue zu schwierig zu sein. Lächerlich!
Meine Hue Bridge Pro zeigt nach dem letzten Firmware-Update nur noch dauerhaft eine rote LED. Kompletter Totalausfall – ausgelöst durch ein Update des Herstellers selbst.
Und das ist leider keine Überraschung mehr. Die Probleme mit der Bridge Pro häufen sich seit Monaten: erst die zuverlässig unzuverlässige Apple-Home-Anbindung, weder nativ noch via Matter wollte es so richtig klappen – und das bei der normalen Bridge wie auch der Pro. Jetzt legt ein Firmware-Update kurzerhand die komplette Hardware lahm.
Der Support rundet das Erlebnis würdig ab: Die Mitarbeitenden geben sich ahnungslos, der Fall wird an „Level 2 eskaliert” – und man teilt mir beiläufig mit, dass ich meine defekte Bridge eventuell erst einsenden muss, bevor ich Ersatz bekomme. Natürlich ohne konkreten Zeitrahmen. Dass ich inzwischen kein einziges Licht mehr steuern kann, scheint dabei niemanden sonderlich zu beunruhigen. Von der ganzen Arbeit die Lampen alle zurückzusetzen und neu anzulernen mal abgesehen. Eine Backup-Funktion ist nicht nur hilfreich sondern überfällig.
Ich habe den Premium-Preis immer gerne bezahlt – für Zuverlässigkeit. Aber in Zeiten, wo günstige Anbieter technisch aufholen, sollte Philips Hue langsam erklären, wofür man diesen Aufpreis eigentlich noch zahlt.
Oha, das ist krass.
Da bleibe ich doch noch lieber bei meiner guten alten Hue Bridge. Diese Berichte machen wirklich keine Werbung für die Pro. Und Hue allgemein. Schon echt Schade.
Bei mir ist zum Glück nichts passiert – aber die Bridge Pro läuft auch nur als “Test” und mit einer einzigen Lampe mit – weil das ganze Ding nicht so funktioniert wie es angeboten wird. Wenn es einen mit dem Total-Crash erwischt hat und man eine Verbindung zu anderen Home Automation Systemen hat dann sind die Auswirkungen noch viel dramatischer: Mit der Neueinrichtung des gesamten (!) Installation ändern sich die Identifikationen der Lampen – und das hat Wirkung auf die verbundenen Systeme. Ich nutze z.B. “FHEM”. Da wäre dann auch dort alles – inklusive Automationen – neu zu machen. Ein Irrsinn.
Anderer Fehler: Die digitalen Zertifikate in der Bridge Pro sind immer noch nicht korrekt. Das SAN Feld (Subject Alternative Name) ist nicht besetzt. Damit müssen alle anderen verbundenen Home Automation Systeme die Verifizierung der HTTPS-Verbindung als “optional” regeln (also SW-Update notwendig), sonst wird die Verbindung abgelehnt. Traurig wie wenig man bei Signify vom Thema “Sicherheit” versteht.
Die fahren das gesamte Hue System komplett an die Wand. Was sollen ständig neue Produkte (Lampen etc.) wenn die notwendige Bridge Pro zerstört wird? Wie ich die bisherigen Informationen verstehe funktioniert nicht einmal mehr ein Rücksetzen auf Werkseinstellungen. Was soll das denn, wer hat so ein Produkt entworfen? Da fehlen grundlegende Funktionen – vom seit Jahren fehlenden Backup/Restore (auf eine andere/neue Bridge) einmal ganz abgesehen.
Traurig, traurig …
Bei mir läuft alles ohne Probleme seid Kaufdatum im letzten Herbst 2025 zur Black Week. Allerdings ist das auch kein Fehler der Bridge Pro die ganzen Probleme existieren rein Software-technisch und auch die Scripte logisch ist alles wer noch weiß was MS DOS ist auf Programmierung und Codes die geschrieben werden. Also definitiv hat das alles nichts absolut gar nichts mit der Hardware der Bridge Pro zu tun sondern mit den die die Codes und die Software “schreiben” und denen die diese dann ohne Korrektur weiter veröffentlichen ohne Sicherheit ohne es selbst zu testen da wird scheinbar die Qualität hinter der Quantität gestellt bei anderen Firmen würden da Weltweit Köpfe rollen aber dann heißt es es wieder wie finden kein Fachpersonal. Also Backup Funktion ja definitiv wenn dann so wäre mein Gedanke, ohne Zusätzliche Kosten weil die Hardware Kostet schon immerhin ein halbes Vermögen online aber mit Online Zwang sprich Konto bei Philips Hue so könnte ein gangbarer Weg da sein das System Online Konto weiß alles was den einzelnen User angeht ob nun alte Bridge oder neue und wo welche und wie viele Lampen und Scenen installiert sind könnte alles pro User direkt abspeichern und im Notfall von dort aus der Cloud auf eine neue Bridge installiert werden aber dazu braucht es eben die richtige Herangehensweise und Software die Weltweit greift um das automatisch machen zu können und auch logisch große Server die diese ganzen Einstellungen pro User abspeichern sowie Sicherheit groß geschrieben wird auf den Servern sowie in der Cloud und eben in jedem einzelnen Userprofil dann diese so abzusichern, das kein Hacker oder KI diese entschlüsseln kann das braucht Zeit, ein Team aus Fachpersonal und dem Wissen und Willen das mal eben so aus dem Boden zu stampfen und ob die in der Chefetage dazu bereit sind ist halt fraglich!
Einfach mal an Satzzeichen denken – heißt Komma setzen.
Und Punkt 😉
das nützt beim lieben René Schönfeld leider Nuex™. Habe ihn auch schon mal darum gebeten… 😉
René, dein Kommentar ist eine absolute Zumutung für jeden mit Schulabschluss. Was ist los mit dir?
Nachdem ich bereits von der iOS/Matter-Problematik betroffen war und alle Leuchten und Schalter neu anlernen musste habe ich nun – wie der User auf reddit – die automatischen Updates deaktiviert. Offensichtlich gibt es ein Problem mit der Qualitätssicherung. Dass die Bridge auf Garantie getauscht wird ist eigentlich auch ein Witz, denn es handelt sich um keinen Gewährleistungsfall. Was wäre, wenn die Garantie bereits abgelaufen wäre?
Meiner Meinung nach sollte dieses Blog einen offenen Brief an Hue richten. Darin sollte Hue unmissverständlich aufgefordert werden zu erklären, wie es zu diesem gravierenden Vorfall kommen konnte, welche konkreten Maßnahmen künftig solche Fehler verhindern sollen und wie das Unternehmen den entstandenen Schaden gegenüber den betroffenen Nutzern wiedergutmachen will. Ein einfaches „Es tut uns leid“ reicht dafür nicht aus.
Da wird man schon zu einem Konto genötigt und die machen nicht mal Cloud-Backups…
Es fehlt nicht nur eine Backup-Funktion, sondern auch die Möglichkeit, die Geräte per ZigBee Direct Binding miteinander zu koppeln. Dann würde ein Bridge-Ausfall auch nicht dazu führen, dass das Licht im ganzen Haus aus bleibt (insbesondere wenn man auf Wandschalter-Module setzt und keine klassischen Schalter direkt am Leuchtmittel nutzt).
Ich bin auch vom Problem betroffen und habe mich beim Support gemeldet.
Er hat mir freundlich mitgeteilt, dass das Problem bekannt sei und an einer Lösung gearbeitet wird. Ich solle mich noch etwas gedulden.
Schön, ich sitze jetzt zum Teil im Dunklen
Bei der Nachfrage für einen Garantie Austausch habe ich die Antwort bekommen, dass wenn ich eine neue Bridge erhalte, das Problem wieder auftauchen könnte, da es ein Softwareproblem sein. Darum warten bis es ein neues Updatet gibt, dass das Problem beheben wird.
Was ich nicht ganz verstehe ist, wie soll ich das Update einspielen, wenn die Bridge nicht mehr Online geht und sich auch nicht reseten lässt?
Also bei meine 2 Bridge pro läuft alles – aber sowas darf niemals passieren, insbesondere bei diesem Preissegment.
Das ist ein absolutes No-Go.
Das ist nicht nur ein absolutes No-Go, das ist hochgradig peinlich bei den Preisen und Einschränkungen, die man in deren Käfig hat.
Spricht deutlich für eine Alternative für Bastler. In Home Assistant wechsle ich den Zigbee-Stick und alles läuft wieder wie vorher…