Hueblog: Tint Flores: Erster Eindruck der neuen Outdoor-Spots von Müller-Licht

Tint Flores: Erster Eindruck der neuen Outdoor-Spots von Müller-Licht

Direkter Vergleich mit dem Innr Outdoor Spot

Möglicherweise habt ihr bereits Anfang des Monats bei Aldi zugeschlagen, als es die Tint Flores Outdoor-Spots dort im Angebot gab. Mittlerweile habe ich auch mein Testmuster vom Hersteller erhalten und kann euch zudem mitteilen, dass der Online-Vertrieb anrollt. Auf Amazon.de werden aktuell 1-2 Monate Lieferzeit angegeben, mich würde es aber nicht wundern, wenn es etwas schneller geht.

Mit der deutlich teureren und leistungsstärkeren Hue Lily würde ich die neuen smarten Spots von Müller-Licht allerdings nicht vergleichen – das wäre schlichtweg nicht fair. Mit den Garten-Strahlern von Innr gibt es aber eine Alternative, die im 3er-Set exakt identisch viel kostet – hier können wir also genauer hinsehen.


Rein von den technischen Daten liefern auch die Tint Flores buntes Licht, so wie wir es kennen: Weißtöne von 1.800 bis 6.500 Kelvin und zudem 16 Millionen Farben – das alles ist keine Überraschung. Und dank ZigBee-Anbindung ist die Kopplung mit der Hue Bridge kein Problem, spätestens wenn man die Spots durch fünfmaliges Ein- und Ausschalten zurückgesetzt hat. Die Stromversorgung erfolgt dabei über ein insgesamt neun Meter langes Kabel und ein IP44-genormtes Netzteil für den Außenbereich.

Im direkten Vergleich mit den Outdoor-Spots von Innr, die zentral über einen einzelnen ZigBee-Controller gesteuert werden, fällt bereits bei der Installation auf: Jeder Flores-Spot taucht als einzelnes Leuchtmitteln in der Hue-App auf und kann demnach frei gesteuert werden. So könnt ihr beispielsweise einen Strauch oder eine Hauswand in drei verschiedenen Farben anstrahlen und so tolle Verläufe erschaffen.

Jeder Tint Flores Spot ist bis zu 180 Lumen hell

Allerdings gibt es auch einige Schwachpunkte, auf die ich hinweisen muss. Mit nur 180 Lumen leuchtet jeder Spot noch einmal 50 Lumen weniger hell als bei Innr. Zum Vergleich: Die deutlich teurere Hue Lily kommt auf 640 Lumen. Zudem gilt auch beim neuen Produkt von Müller-Licht: Die maximale Helligkeit wird nur mit weißem Licht erzielt – die Farben sind deutlich dunkler. Lobend erwähnen kann ich an dieser Stelle allerdings, dass der Wechsel zwischen den Farben bei diesem Leuchtmittel von Müller-Licht wesentlich weicher verläuft.

Ein weiteres Problem: Die Tint Flores sind nicht so vielseitig einsetzbar. Sie verfügen über einen Erdspieß aus Plastik, der quasi fest verbaut ist. Ein Montage direkt auf der Terrasse oder an einer Wand ist bei diesen Outdoor Spots demnach nicht möglich – darüber sollte man sich vor dem Kauf definitiv Gedanken machen.

Ansonsten fällt das Fazit einfach aus: Man bekommt das, wofür man auch zahlt. Im Vergleich zu den deutlich teureren Hue Lily Spots haben die Tint Flores keine Chance – abgesehen natürlich über den Preis. Und hier können sie im direkten Vergleich zu den Innr Outdoor Spots mit der besseren Steuerung punkten – die drei Spots können gleichzeitig in verschiedenen Farben leuchten.

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  • Smarte LED-Gartenspots tint Flores von Müller-Licht für individuelles Stimmungslicht im Garten
  • Jede Leuchte einzeln ansteuerbar, verschiedene Weißtöne (1800-6500 K) und bis zu 16 Millionen Farben einstellbar

In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 1 Antwort

  1. Noch eine Ergänzung: Sowohl für die Hue- als die Innr-Spots gibt es Verlängerungskabel; bei Müller-Licht gibt es dies meines Wissens nicht.

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