Hueblog: Philips Hue Lily: Kondenswasser macht die Lampe unbrauchbar

Philips Hue Lily: Kondenswasser macht die Lampe unbrauchbar

Habt auch ihr Probleme?

Anfang des Jahres haben wir euch gefragt, ob ihr Probleme mit Kondenswasser bei der Outdoor-Sockelleuchte Hue Calla habt. Und es haben sich einige Nutzer gemeldet, die genau den gleichen Umstand bemängeln. Einige Lampen sind dann sogar komplett ausgefallen.

Und das Problem scheint auch die Hue Lily zu haben. Hueblog-Leser Klaus schreibt uns:

Einer meiner 2 Hue Lily Garten-Spots ist gestern ausgefallen. In der App noch erreichbar, aber sie leuchtet nicht mehr. Ursache: Kondenswasser im Gehäuse, das sehr wahrscheinlich die LED-Platine beschädigt hat. Der Spot ist an einem Hang zwischen Sträuchern aufgestellt. Die andere Lily – die noch funktioniert – steht etwas geschützt an einer Holzwand.

Jetzt die Frage an euch: Wie sieht eure Hue Lily aus? Hat sich dort auch übermäßig viel Kondenswasser gebildet? Sind bei euch auch schon Lampen augefallen?

Eine Gefahr für euch selbst besteht zumindest bei den Calla und den anderen Niedervolt-Lampen nicht. Die Stromversorgung liegt nur bei 24 Volt, hier kann selbst bei einem Kurzschluss innerhalb der Lampe nichts schlimmeres passieren.

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Smartes und buntes Licht ist einfach toll. Ohne möchte ich nicht mehr auskommen. Neben Hue sind bei mir auch Nanoleaf und LIFX im Einsatz. Besonders toll finde ich HomeKit.

Kommentare 17 Antworten

  1. Ingenieurbüro für Beleuchtungsplanung hier.

    Es muss sich bei Kondenswasserbildung nicht zwingend um einen Mangel handeln, der auf eine fehlerhafte Schutzart des Gehäuses zu führen ist. Vielmehr hat es häufig – auch im industriellen Sektor, damit zu tun in welcher Atmosphäre die Leuchte zusammengebaut worden ist.

    Hersteller von Abzweigkästen, elektrischen Verteilungen im Außenbereich usw.- beschäftigen sich mit diesem Problem.

    Wir empfehlen, die Leuchte auseinander zu bauen, trocknen zu lassen und in einer kalten trockenen Umgebung wieder zusammen zu bauen.

    1. Nur zur Information: Die Philips Hue „Lily“ kann man als Endverbraucher nicht auseinander nehmen. Entweder sind die Gehäuseteile gepresst oder so fest verschraubt das man genau wissen müsste was wie mit viel Kraft (Spezialwerkzeug) auseinander genommen werden muss. Es gibt keine Schrauben, mit denen die Gehäuseteile zusammen gehalten werden. Die Leuchte ist inzwischen innen wieder trocken, das Kondenswasser weg – aber die LED-Platine ist offensichtlich durch das Wasser beschädigt oder es gab einen Kurzschluss und eine interne Sicherung (?) in der Leuchte hat abgeschaltet. Kein Licht mehr. Der Vorgang wird zur Zeit mit dem Philips Support diskutiert.

    2. Kondenswasser in der Menge wie auf dem Bild sichtbar nur durch die Luftfeuchtigkeit beim Zusammenbau? ein Ingenieur Büro welches das behauptet, würde ich nur als Büro bezeichnen ohne Ingenieure.

      Bei atmosphärischem Normaldruck von 1013,25 hPa kann ein Kubikmeter Luft bei 10 °C maximal 9,41 g Wasser aufnehmen. Die gleiche Luftmenge nimmt bei 30 °C schon 30,38 g Wasser auf und bei 60 °C sind es schon über 100 g Wasser.

      Welchen Menge Luft ( in m3) passt ins Gehäuse? Auf der Scheibe sieht man Tropfen (je Tropfen ca. 1g)
      Wurden die beim Aufguss in der Sauna zusammengebaut dann vllt. sonst ist Kondenswasser eine Sackgasse. Bei Sonne entsteht ein Dampfdruck im Gehäuse bei soviel Feuchtigkeit und sollte irgendwo entweichen. Scheinbar „saugen“ Dichtungen durch Kapillare aber mehr Wasser An als die Luft im Gehäuse an maximalen Luftfeuchtigkeit verträgt. Das was da an der Scheibe kondensiert ist nur der Überschuss an Wasser. Bei der Montage „verbautes“ Kondenswasser würde nicht so extrem auf der Scheibe kondensieren da die Menge an Luft im Gehäuse gar nicht soviel Wasser aufnehmen kann.

      Das ist alles von Billigkräfte in Fernost zusammen getackert. Zu Preisen „Made in Germany“
      Und irgendein Manager hat hohe Prämie erhalten weil er die ganze Produktion auf billige Dichtungen umgestellt hat. Auf Kosten der Verbraucher. Schande über Hue.

  2. @Klaus – sind die denn schon über der Garantie? Sonst einfach mit dem Händler reden und umtauschen lassen. Ist natürlich nicht die Dauerlösung – sollte aber fixer gehen, als die Diskussion mit dem Support.

  3. Habe bei einer von drei Lampen dasselbe Problem und den Spot beim Hue-Support reklamiert. Erstzlampe ist allerdings aktuell nicht verfügbar, so das ich auf den Austauch noch warten muss.

  4. Moin von der Küste,
    Meine Frau und ich sind gerade dabei unseren Garten mit Hue zu pimpen. Dabei sollen auch u.a. die Lily und Calla zum Einsatz kommen. Da aber alles relativ geschützt steht, mache ich mit wenig Sorgen um Kondenswasser oder Ähnliches. Jedoch frage ich mich, warum man mit dem Philips Support diskutieren muss bei den stolzen Preisen. Meiner Meinung nach, sollte der Support sofort Abhilfe schaffen und nicht über eine Schuldfrage diskutieren. Wenn es Einzelfälle sind, braucht man nicht diskutieren…

  5. Aktueller Stand: Die Lily ist aus der Garantie schon raus, daher ist ein Tausch beim Händler so einfach nicht machbar. (Ich hatte schon einen problemlosen Tausch bei einer „Calla“, die hat falsche Farben produziert – vermutlich LED-Elemente falsch bestückt – Sachen gibt’s …!) Der Philips Support ist sehr kooperativ: Am Wochenende (!) habe ich die Unterlagen für eine kostenfreie Rücksendung der defekten Leuchte erhalten. Man will die Leuchte prüfen, dann erhalte ich weitere Infos. Das ist aus meiner Sicht in Ordnung, weil man nicht einfach „blind“ tauschen kann/sollte. Erst muss die Ursache am realen Objekt ermittelt werden. Wie soviel Wasser drin sein kann ist mir ein Rätsel. Regen gab es nicht so viel, einen Temperatursturz aber schon. Das muss eine Leuchte, die für den Außenbereich/Garten konzipiert ist, aushalten. Fortsetzung folgt …

  6. Ich verstehe es nicht. Warum nimmt man nicht eine dichte Lampe und packt dort bspw. Hue GU10 Leuchtmittel rein? Das wäre doch deutlich günstiger. Wo ist der Vorteil von der Lily? Übersehe ich was? Ernstgemeinte Frage.

    1. Ein wesentlicher Unterschied ist die Spannungsversorgung: Lily, Calla etc. werden mit 24 V Gleichstrom betrieben (nicht wie oft falsch publiziert mit 12V!) und das Verkabelungssystem (Leitungen, Verbindungen, Abzweige) ist grundsätzlich „wasser-geschützt“. Ein Transformator versorgt dann eine definierte maximale Anzahl Leuchten mit 24V (und entsprechender Leistung – VA).
      Dagegen wären normale Leuchten mit Hue-Leuchtmitteln mit 230V zu betreiben. Das ist im Außenbereich problematisch und kann sehr gefährlich werden. Der Stromverbrauch wäre wesentlich höher, denn – wenig bekannt und oft übersehen – müssen die 230 V pro Leuchte auf die LED-Betriebsspannung herunter transformiert werden. Dabei geht Leistung verloren. Den tatsächlichen Verbrauch eines mit 230 V betriebenen LED-Leuchtmittels sollte man nicht unterschätzen. Bei der Leitungs-Gesamtlänge käme man mit 230V auch schneller an eine technisch zuverlässige und ungefährliche Länge.

    2. Bevor jemand den Quatsch von Klaus53 glaubt:
      Es wird Niedervolttechnik benutzt, weil es nicht tötlich ist.
      Eine 230 Volt Leitung ist tief im Boden zu verlegen, damit ein Spaten nichts anrichten kann.
      Die Leitungslänge ist bei richtiger Verlegung nicht wirklich relevant. Aber es ist eine Elektrofachkraft nötig, was die Schwelle für den Endkundenmarkt anhebt.

      Mit Effizienz von Netzteilen hat das wirklich nichts zu tun!

      Und bei 24 statt 12 Volt können die Querschnitte geringer sein. Da hat der Controller eine gute Rechnung gemacht. Da stirbt auch kein Kleinkind dran, was bei Altbauten mit 230 Volt anders aussehen kann.

  7. Es ging hier eingangs nicht um Regen- sondern um Kondenswasser. Dieses bildet sich aus der in der Luft enthaltenen Feuchtigkeit, zum Beispiel durch Temperaturschwankungen. Dies kann sich grundsätzlich auch aus der bei der Produktion eingeschlossenen Luft bilden.
    Dies unabhängig, ob es beim geschilderten Problem so ist.

  8. Ich habe auch eine Leuchte ausgetauscht bekommen: Meine Leuchte konnte grün nicht mehr darstellen wegen Kondenswasser. Versandgeschäft hat mir Neue gesendet nach Überprüfung der Herstellerfirma.

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