Hueblog: Das ist mein erster Eindruck des Philips Hue Essential Flex

Das ist mein erster Eindruck des Philips Hue Essential Flex

Dekorativer Leuchtstreifen

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Mittlerweile habe ich euch fast alle der neuen Leuchtstreifen, die Philips Hue im vergangenen Jahr vorgestellt hat, bereits näher vorstellen können. Neben dem Flux Outdoor Lightstrip fehlt nur noch der Hue Essential Flex, den ich bisher nur auf dem Hue-Event in Berlin gesehen habe. Mittlerweile konnte ich ihn auch selbst auspacken und möchte heute meine ersten Eindrücke mit euch teilen.

Philips Hue wird zwei Modelle des Hue Essential Flex auf den Markt bringen. Ihr könnt wählen zwischen 5 Metern für 99,99 Euro und 10 Metern für 169,99 Euro. Losgehen soll es, so meine letzten Informationen, bereits Anfang Februar. Je nach Land und Region kann es allerdings auch etwas länger dauern.


Der erste Leuchtstreifen von Philips Hue dieser Art

Abgesehen vom neuen Premium-Modell, dem Hue OmniGlow, waren die bisherigen für den Innenbereich gedachten Leuchtstreifen von Philips Hue für eine versteckte Montage vorgesehen. Das ist beim Hue Essential Flex definitiv anders. Er soll sichtbar an der Wand angebracht werden, am besten in einem schicken Design.

Anders als die normalen Leuchtstreifen von Philips Hue kann der Hue Essential Flex nach links und rechts gebogen werden. Zusammen mit 25 (50 beim 10 Meter Strip) kleinen Halterungen zum Schrauben oder Kleben soll man so schicke Formen an die Wand zaubern können. Hier muss ich mir noch Gedanken darüber machen, wie ich den Leuchtstreifen bei mir am besten in Szene setzen kann. Vielleicht habt ihr für eure Wand oder Decke ja schon eine passende Idee?

Was in dieser Hinsicht gut zu wissen ist: Der 10 Meter lange Hue Essential Flex ist in zwei 5 Meter lange Stücke geteilt. Diese sind hinter dem Zigbee-Controller mit einem Y-Kabel verbunden. Obwohl der 10 Meter lange Hue Essential Flex in zwei Teile geteilt ist, wird er von der Hue-App als ein Leuchtstreifen angesehen. Allerdings erfolgt die Darstellung nicht über die beiden Leuchtstreifen verteilt, stattdessen zeigen beide den gleichen Farbverlauf an. Aus diesem Grund ist die 5 Meter Variante mein Favorit.

Hue Essential Flex ist keine Beleuchtung, sondern ein Stimmungslicht

Natürlich verfügt der Hue Essential Flex Leuchtstreifen über Gradient-Technik, er kann also Farbverläufe anzeigen. Mittlerweile bietet Philips Hue ja auch den neuen Modus “Segmentiert“, bei dem mehrere Farben ohne Verlauf dargestellt werden können.

Allerdings wird bei der günstigen Hue Essential Serie auf kaltweiße und warmweiße LEDs verzichtet, in diesem Leuchtstreifen steckt nur reine RGB-Technik. Damit kann auch weißes Licht gemischt werden, was prinzipiell gar nicht so schlecht aussieht, allerdings fehlt es dann an der sonst gewohnten Helligkeit. Der Hue Essential Flex ist daher definitiv für dekorative Zwecke gedacht.

Der circa 0,6 Zentimeter breite und 1,4 Zentimeter hohe Leuchtstreifen kann nicht gekürzt werden. Die Farbdarstellung ist gleichmäßig, allerdings sind leichte Schatten zu erkennen. Der LED-Abstand hätte also noch einen kleinen Hauch kompakter ausfallen dürfen. Die Farbdarstellung selbst ist wie immer gelungen, lediglich bei dunklen Lila-Tönen kommt der Hue Essential Flex an seine Grenzen.

Während ich beim einfachen Hue Essential Lightstrip wirklich nur den puren Preis als Argument sehe, was aufgrund der vielen Rabatt-Aktionen rund um den Hue Flux Leuchtstreifen allerdings zu einer Herausforderung werden dürfte, bin ich beim Hue Essential Flex deutlich positiver gestimmt. Dieser Leuchtstreifen schließt eine Lücke im Portfolio von Philips Hue.

Ein Blick auf die Konkurrenz

Bisher musste man für einen Leuchtstreifen dieser Art zur Konkurrenz greifen. Natürlich hat Govee schon das passende Produkt am Start, genauer gesagt das Govee Neon Rope Light 2. Hier stehen sogar drei verschiedene Längen zur Verfügung: 3, 5 und 10 Meter. Bei der unverbindlichen Preisempfehlung ist man bei den beiden längeren Versionen mit 99,99 Euro und 179,99 Euro zum Teil sogar teurer als Philips Hue. Im Handel gibt es aber schon 30 bis 40 Prozent Rabatt.

Ich habe mir das Govee-Produkt bereits vor einiger Zeit angesehen. Aus technischer Sicht ist es definitiv auf Augenhöhe, die Software war und ist aber immer noch eine sehr gruselige Geschichte. Umso erfreulicher ist es, dass wir mit dem Hue Essential Flex bald ein vergleichbares Produkt von Philips Hue erhalten. Sobald es verfügbar ist, melde ich mich noch einmal bei euch – und mache mir bis dahin Gedanken, wie ich den Leuchtstreifen ordentlich in Szene setzen kann.


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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 3 Antworten

  1. Ein Deko Stripe auf den man quasi direkt drauf schauen soll und dann mit sichtbaren Lichtpunkten ist absolut lachhaft, Funktion und Software Spielreien hin oder her.

  2. Govee habe ich noch bzw. hatte ich zu Hause. Nach meiner Meinung ist Govee eine Diva, sprich es funktioniert nach Wille des Leuchtmittels, wenn Govee schlecht drauf ist, geht nichts, kannst du 10 x sagen licht an oder Farbe xy an, passiert nichts.
    Updates genau dasselbe geht auch nicht Rechtsklick auf Govee dann nochmals Rechtsklick als Administrator ausführen geht nicht. Update current version 2.30.02 latest version 2.40.10.
    Ich hatte ein ganzes Zimmer voller Govee Lampen, Vorhänge PC lichte ect. PC licht ist ok das behalte ich alles andere wandert in den Verkauf, zumal ich schon über 33 Leuchtmittel von Philips habe seit fast einem Jahrzehnt.
    Ja Philips ist nicht günstig aber die Lampen funktionieren! Ein kurzes bsp. Zum Abschluss.
    Im Flur hängt eine Philips Hue Centris seit ca. 8 Jahren und diese ist mit einem Bewegungsmelder ausgestattet pro Tag schaltet er die Lampe ca. 50 x + – ein also 50 x 300 tage da nicht immer zu Hause x 8 jahre = 15000 pro Jahr x 8 Jahre = 120.000 x Minimum. und funktioniert wie am 1. Tag.
    Fazit; Philips hat weniger Funktionen was licht, Farbverläufe ect. Angeht, braucht kein Mensch auf Dauer mal zum Zeigen ok und ist auch teurer als der Rest aber sein Geld wert nach meiner Meinung.
    Und ich brauche auch kein System das 24 h in meinem W Lan Kabeln abhängt;)

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