Hueblog: Für Bastler: LED-Module aus einer Philips Hue Leuchte ausgebaut

Für Bastler: LED-Module aus einer Philips Hue Leuchte ausgebaut

Was könnte man damit anfangen?

Was macht man, wenn man Zuhause am Schreibtisch sitzt und gerade nichts spannendes zu tun hat? Man schaut sich im Raum um und entdeckt eine alte Hue-Außenleuchte, die man vor ein paar Wochen abgebaut hat. Und man erinnert sich, dass man erst vor ein paar Tagen ein neues Bit-Set gekauft hat, das noch gar nicht richtig ausprobiert wurde.

Wichtiger Hinweis: Was jetzt folgt, ist keine Anleitung zum Nachbauen. Durch diesen Umbau verliert man die Garantie auf das jeweilige Gerät. Außerdem sollten Arbeiten nur von geschulten Personen durchgeführt werden. Ich übernehme keine Haftung für mögliche Schäden, die durch einen Nachbau entstehen.

Jede Hue-Leuchte besteht aus drei wichtigen Bauteilen

Das Objekt meiner Wahl war eine alte Philips Hue Discover. Das Outdoor-Flutlicht habe ich vor ein paar Wochen außer Betrieb genommen, als ich auf meiner Terrasse die Impress-Serie installiert habe.

Bereits kurz nach dem Marktstart habe ich die Hue Discover geöffnet, einen kleinen Blick auf die Innereien könnt ihr in diesem Artikel werfen. Wichtig sind vor allem drei Bestandteile: Die beiden LED-Platinen, das Hue Connect ZigBee-Modul und der integrierte LED-Treiber.

Auf den folgenden drei Bildern seht ihr diese Teile in der oben genannten Reihenfolge:

Abgesehen von zwei Kabeln zwischen LED-Treiber und Hue Connect, die ich der Einfachheit halber durchtrennt und später mit zwei Wago-Klemmen wieder verbunden habe, sind beim Ausbau keine Eingriffe in das geschlossene System notwendig. Ich gehe davon aus, dass das bei anderen Hue-Outdoor-Lampen ähnlich aussieht. Wichtig auch zu wissen: Der LED-Treiber wandelt den 230 Volt Wechselstrom in 24 Volt Gleichstrom um.

Was könnte man mit diesen Teilen anfangen?

Angeschlossen wird der LED-Treiber dann ganz normal mit dem handelsüblichen Stromnetz. Die Einzelteile sehen fertig miteinander verbunden und eingeschaltet dann so aus:

Und spätestens hier kommen dann die geschickten Bastler mit ins Spiel. Habt ihr eine Idee, was man mit den beiden LED-Platinen und der Hue-Technik anfangen könnte? Habt ihr möglicherweise ein Projekt im Hinterkopf, was sich mit diesen Teilen verwirklichen lassen würde? Ich bin schon gespannt auf euer Feedback!

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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 15 Antworten

  1. Also eine 130 teure und noch funktionierende Lampe für ein Bastelprojekt auszuschlachten, halte ich für nicht so clever. Zum Basteln eignen sich z.B. die ZigBee-Vorschaltgeräte von Dresden-Elektronik wesentlich besser.

    1. Es gibt ja auch Outdoor Lampen für 90 Euro, die Discover hatte ich persönlich halt übrig.

      Das Dresden Teilchen kostet ja auch ca. 40 Euro und du brauchst noch die LED Module dazu.

      Natürlich wird das am Ende deutlich günstiger sein, dafür gibt es aber auch keine komplette Hue und HomeKit Kompatibilität.

      Wenn es hier nur um clever geht, dürfte wir gar keine Hue Produkte mehr kaufen. Wobei: Ist clever überhaupt mit günstig gleichzusetzen?

    2. Clever hat erstmal nicht unbedingt was mit günstig zu tun, das stimmt schon.

      Allerdings sind Bastellösungen gegenüber Fertiglösungen häufig trotzdem entweder über ihren Preis oder ihre erweiterten Funktionen attraktiv (oder beides).

      Hier sehe ich aber keins von beiden erfüllt: Beim Preis kann die Lösung sicher nicht punkten und der Ansatz mit dem Vorschaltgerät funktioniert natürlich genauso gut an der Hue Bridge. Wer HomeKit braucht und obendrauf noch Bastler ist, dürfte auch kein Problem mit homebridge-hue oder diyHue haben, zumal sich damit noch ganz andere spannende Projekte realisieren lassen (Hue Entertainment mit TRADFRI-Leuchten zum Beispiel).

      Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren und verfolge gespannt die Ideen der übrigen Leser.

  2. Wichtig ist nur die beiden LED-Platinen auf eine Metallplatte zu montieren damit die Abwärme abgeführt werden kann. (Diese Aufgabe erledigt im Original das Metall-Gehäuse. Die beiden Module werden im Dauerbetrieb bei 100% schon sehr warum und könnten sonst weniger lange “leben”. Aber ansonsten fast überall einbaubar.

    1. Ich denke mal da gibt es schon Reserven. Im Sommer in der prallen Sonne, da führt ein schwarzes Metallgehäuse auch nicht mehr viel Abwärme ab. Schaden kann es aber natürlich nicht.

    2. Na gut, da hab ich nicht dran gedacht 😀 😀

      Aber die Teile können Hitze schon ab. Bis 85 Grad steht auf der LED-Platine.

  3. Als Deckenstrahler Umbausatz, meine Mutter hat zum Beispiel einen Deckenstrahler der mit 300 Watt Halogen betrieben wird wenn der jetzt LED hätte wär das was. Netzteil ist nicht austauschbar

  4. Sowas hätte Ich bei meiner selbst gebauten Deckenlampe gebrauchen können. Hab mit mit mehreren Lightstrip Plus ne große Deckenlampe gebaut. Ich würde auch details dazu schicken, wo hin kann Ich die adressieren?

  5. Gibt es die möglichkeit die Kontakt Bezeichnungen von Philips-Hue-Discover-Teardown-5.jpeg nochmal scharf zu bekommen? Würde mich interessieren was da genau steht.

    1. Kann ich dir schicken. Bitte melde dich per Mail bei mir, der Kontakt-Button ist rechts in der Seitenleiste oder auf dem Smartphone über das Menü oben rechts.

  6. mit passend kürzbaren Led Strip zur Glaskantenbeleuchtung umbauen, so wäre die sogar Homekit kompatibel. sowas wünsche ich mir von Philips. einfach nur Strom und Controller mit frei abschließbare Klemmen

  7. Ein Project wäre z.B. : Philips HUE Poolbeleuchtung

    Man müsste die Steuerung mit den PAR56 Poollampen verbinden, dann hätte man die Poolbeleuchtung im Philips HUE System integriert.

    liebe Grüße

    Torben

  8. Hi Fabian.
    Hast Du auch Bilder von der Rückseite der LED platine und der Frontseite des Controllers?
    Im Prinzip hat man hier 4m LS+ auf zwei Platinen.
    Schöne Grüsse

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