Was genau leuchtet in der neuen Philips Hue Discover so hell? Ich habe mich auf Spurensuche begeben.

So oft habe ich bislang noch keine Hue-Lampe auseinander gebaut, umso gespannter war ich, was mich im Inneren des smarten Flutlichts erwarten würde. Ich nehme euch einfach mal Schritt für Schritt mit auf eine kleine Reise. Los geht es mit vier Gummiabdeckungen, die man einfach mit dem Finger entfernen kann.

Darunter befinden sich vier Kreuzschlitz-Schrauben, die ebenfalls entfernt werden müssen.

Nun wird es zum ersten Mal ein wenig knifflig. Aufgrund der Gummidichtung bekommt man den Diffusor aus Kunststoff nur mit Werkzeug aus dem Rahmen. Einfach an einer Stelle ansetzen und dann langsam herum arbeiten.

Zum Vorschau kommen diese beiden LED-Platinen mit jeweils 108 einzelnen Lichtpunkten. Philips Mamba Hue White Color Ambiance nennt sich das gute Stück. Ein Exemplar davon dürfte übrigens in den Außenlampen verbaut sein, die bei 15 Watt auf 1.150 Lumen kommen.

Hier noch einmal ein detaillierter Blick. Interessant: Die Module sind extra für feuchte Umgebungen geeignet. Außerdem scheinen sie bis maximal 35 Watt pro Stück aufnehmen zu können, aktuell werden sie nur mit maximal 15 Watt befeuert. Zumindest bei diesem Bauteil scheint es also noch Reserven zu geben.

Ich wollte aber noch einen Schritt weiter gehen. Löst man die Platinen und vier weitere Schrauben, kann man die Abdeckung mit der Seriennummer auf der Rückseite abnehmen.

Dort kommen dann zwei weitere Bauteile zum Vorschein. Eine etwas größere Platine, von der ein Kabelbaum mit sechs Adern zu einem kleinen Verteiler abgeht. Von diesem Verteiler führen dann zwei Kabelbäume zu den beiden LED-Platinen.

Es lohnt sich dabei durchaus ein genauerer Blick auf die größere Platine. „Hue Connect“ lautet die Bezeichnung, ein Bauteil, das Signify erst vor ein paar Monaten eingeführt hat.

Wieder zusammengebaut hat die Philips Hue Discover glücklicherweise noch funktioniert. Wie hell die Lampe tatsächlich ist, zeigt sich bei einem Blick auf das folgende Bild. Es ist gar nicht mal so einfach, das Ganze überhaupt mit der iPhone-Kamera festzuhalten.

Neben einem kleinen Unboxing-Video habe ich euch bereits einen Testbericht zur Philips Hue Discover geliefert. Bis auf ein paar kleine Details und natürlich den für Hue-Produkte gewohnt hohen Preis, bekommt ihr eine wirklich tolle und helle Lampe.

Und prinzipiell würde sich bei der Discover sogar relativ einfach das Leuchtmittel austauschen lassen, falls eine der beiden LED-Platinen den Geist aufgeben sollte. Fraglich ist nur, ob man überhaupt an die notwendigen Ersatzteile heran kommt.

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9 Kommentare

  1. Was meint ihr… Könnte man die Discover als „Baumstrahler“ zweckentfremden? Habe aktuell einige Lilys im Einsatz. Die sind allerdings nicht so hell wie ichs gerne hätte.

  2. Als Baumleuhte zweckentfremden…hmmm, -kann man und frau sicherlich.
    Könnte aber sein, dass dann flugzeuge in deinem garten landen…😬

    Ich denke, wenn die nachfrage nach den platinen vorhanden ist, also Philips keine gute und dauerhafte qualität abgeliefert hat, werden sich sicherlich findige schinapsen finden, die diese nachbauen und preiswert von Asien nach Europa bringen.
    Und ausnahmsweise würde ich das für gut befinden. Lampen die man nach dem verlust der birne wegwerfen muss, sind nicht mein ding!👎

  3. Interessant wäre jetzt noch gewesen, wenn Du die Hue Connect Platine mal demontiert und von der anderen Seite fotografiert hättest:)

  4. Wahrscheinlich ist ein Austausch der Leuchteinheiten preislich völlig uninteressant. Da lohnt voraussichtlich eher der Neukauf einer kompletten Lampe. Ich weiß nicht, wieviel Wert Philips drauf legt, die beiden Platinen mit der identischen Lichtspektrum zusammen zu bekommen (Stichwort LED-Binning). Wenn also die Linke Platine defekt ist, müsste man eigentlich beide Platinen tauschen und dann auch noch darauf achten, dass diese aus identischen Binningbereichen stammen.

    Bei dem „bisschen“ Gehäuse drumherum, ist es wahrscheinlich günstiger, die komplette Lampe zu tauschen

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