Vor zwei Wochen habe ich mich auf der IFA mit George Yanni unterhalten. Einige Antworten bin ich euch noch schuldig.

Euch sagt der Name George Yanni nichts? Der nette sympathische Mann, den manche vielleicht schon in einigen Facebook-Videos gesehen haben, ist der Head of Technology bei Philips Hue. Er war es, der vor einigen Jahren die Idee für ein smartes Lichtsystem hatte. Einige Hueblog-Leser wollten wissen: Wie genau hat George Yanni eigentlich Philips Hue erfunden? Genau diese Geschichte möchte ich heute mit euch teilen.

George Yanni: So habe ich Philips Hue erfunden

„Es ist jetzt schon rund sieben Jahre her, als ich auf die Idee kam, das spätere Philips Hue zu entwickeln. Bereits seit elf Jahren bin ich bei Philips Lighting und habe mich zunächst mit zahlreichen Controller-Systemen beschädigt, um eindrucksvolle Lichtinstallationen in Hotels und für Gebäude zu entwickeln. Wir haben richtig coole Sachen gemacht und auch ein Licht für die Schule entwickelt, dass es ermöglichen soll, konzentrierter zu lernen. Wir haben Gebäude in Kunst verwandelt und dunkle, gefährliche Ecken sicherer gemacht.“

„Zum damaligen Zeitpunkt konnte man für teures Geld auch Lichtinstallationen in seinem Zuhause verlegen lassen, aber wer reißt dafür schon Wände auf und bezahlt mehrere 10.000 Euro? Ich wollte einen Weg finden, wie man das ganze coole Zeug allen Menschen zugänglich machen kann.“

„Das war nicht so einfach, denn es hat sehr lange gedauert, die Technik in die kleinen Lampen zu bekommen. Irgendwann gab es dann die Möglichkeit, die LED-Technik und den Controller in die Lampen zu bringen, wie wir sie heute kennen. Zudem sind Smartphone-Apps immer populärer geworden, das hat uns dann zum Durchbruch verholfen. So konnten wir das System für die ganzen Leute möglichst einfach gestalten und haben irgendwann Philips Hue auf den Markt gebracht.“

„Zuvor war ich einfach frustriert, weil ich meinen Bekannten und Freunden immer erzählt habe, was wir bei Philips Lighting für coole Sachen mit Licht gemacht haben. Und trotzdem hat sich damals niemand Gedanken gemacht, was man mit Licht anfangen kann. Man hat es nur ein und ausgeschaltet oder sich darüber geärgert, wenn mal wieder eine Birne kaputt gegangen ist.“

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