Hueblog: Meine Hue-Story: Vom Starter-Set bis zum kompletten Haus

Meine Hue-Story: Vom Starter-Set bis zum kompletten Haus

Warum eigentlich Philips Hue? In diesem Blog erzähle ich euch, wie mich Philips Hue fasziniert hat.

Ich weiß gar nicht mehr so genau, wann es mit mir und Philips Hue angefangen hat. ich weiß nur, dass es nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick war. Anfangen hat alle mit einem Starter-Set der ersten Generation, von dem ich im Prinzip nur eine einzelne Lampe in der Stehlampe meines Wohnzimmers einbauen konnte. So macht Philips Hue keinen Spaß, das habe ich schnell gemerkt.

Und so kam es, wie es kommen musste: Wenig später wurde nicht nur eine zweite Stehlampe mit zwei E27-Fassungen angeschafft, sondern auch ein Dimmer-Schalter. So konnte ich im Wohnzimmer ganz praktisch verschiedene Lichtszenen schalten und das Licht bequem dimmen, ohne aufstehen zu müssen. Für mich war das der erste richtige Mehrwert, den Hue in mein Leben gebracht hat.

Mit den LightStrips kommt der Durchbruch

Richtig los ging es dann einige Monate später, als die LightStrips Plus auf den Markt gekommen sind. Der helle LED-Streifen ist über der Arbeitsplatte in meiner Küche gelandet, ganz zur Freude der Frau, der es dort zum Kochen schon immer etwas zu dunkel war.

Das erste kleine richtige Hue-Projekt folgte dann wenig später, nein quasi zeitgleich: Auf den Oberschränken wurde ein normaler LightStrip als Stimmungslicht montiert, der zusammen mit dem hellen LightStrip Plus über einen Hue Tap gesteuert wurde. Hell und Pink für die Frau, Hell und Grün für den Küchenchef und gedimmt für den Mitternachtssnack.

Etwas später ist dann noch ein weiterer LightStrip Plus hinter dem Bett hinzugekommen, erneut in Verbindung mit einem Dimmer-Schalter, doch danach passierte in der Mietwohnung erst einmal lange nichts. Beim Einzug hatten wir uns für die falschen Lampen entschieden, entweder passten die Hue-Leuchtmittel nicht oder wären extrem teuer gewesen, weil es vor ein paar Jahren noch keine Hue White Ambiance mit GU10-Fassung gab, sondern nur die teure Color-Variante.

Das alles sollte sich im Sommer 2017 ändern, als der Umzug in ein Einfamilien-Reihenhaus auf dem Programm stand. Was genau für eine Lampe an der Wand oder Decke hängen sollte, war mir eigentlich völlig egal. Für meine Frau gab es bei der Auswahl eigentlich nur eine Bedingung: Die Lampen sollten kompatibel für Hue-Leuchtmittel sein.

Und so sind abgesehen von Gäste-WC und Ankleidezimmer praktisch alle Räume mit mindestens einem Hue-Produkt versehen, ganz egal ob Wohnzimmer, Küche, Badezimmer, Schlafzimmer, Treppenflur, Arbeitszimmer oder sogar die Außenlampe auf der Terrasse. Wie viel Geld drin steckt, kann ich mittlerweile gar nicht mehr so genau sagen, eigentlich möchte ich es aber auch gar nicht wissen…

Fertig werde ich wohl nie

Ganz abgeschlossen ist das Projekt natürlich noch nicht, denn es gibt noch eine große Baustelle: Die Lichtschalter. Mittlerweile habe ich zwar schon vier umgebaute Gira-Wippenschalter zusätzlich zu den eigentlichen Lichtschaltern verbaut, trotzdem wird in einigen Räumen, etwa dem Badezimmer oder Schlafzimmer, immer noch gerne der eigentliche Lichtschalter verwendet, was natürlich dann ein großes Problem ist, wenn etwa per Siri oder mit Hue-Schaltern gesteuert werden soll.

Aber auch hier scheint bereits Hoffnung in Sicht: Das kleine Münchner Unternehmen Parce hat auf der IFA 2017 ein spannendes Produkt vorgestellt: Einen Unterputz-Lichtschalter mit HomeKit-Kompatibilität. Mit ihm wäre einerseits die gleichbleibende Optik gegeben, aber eben auch die Möglichkeit, das Licht über den klassischen Schalter zu regeln, ohne die angeschlossenen Lampen komplett vom Strom zu trennen. Mein Traum vom kompletten Hue-Haus rückt somit ein kleines Stückchen näher!

In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 3 Antworten

  1. Schalter sind sicher manchmal sinnvoll. Aber in allen Raeumen? Gerade in den beiden (noch) unHueifizierten Raeumen (Gaeste-WC und Ankleide) wuerde ich auf Bewegungsmelder (BM) setzen und die Schalter gleich ganz ausbauen/Deckel auf die Dosen setzen. Dann schaltet da auch keiner mehr aus. Ich habe im Bad BM+Ambiance, in den Flurbereichen BM+White. Mit dem Three-is-a-charm Rezept aus dem HueLab werden z.B. die Flure tagsueber hell, abends gedimmt, und nachts auf Nachtlicht geschaltet. Zugegeben, die Schaltverzoegerung koennte manchmal kuerzer sein, aber ansonsten lange ich die Schalter dort nur noch an, wenn ich laenger weg bin (Ausbauen is‘ nich‘,gehoert nicht mir).

  2. Ich hab auch so ein / zwei Stellen an denen uns ein Schalter sinnvoll erscheint. Dort haben wir von Gira die ZigBee Light Link schalter eingesetzt. Das sind Funkschalter die mit Hue und Homekit usw kompatibel sind.

    Also im Prinzip haben alle Lampen Dauerstrom, geschaltet wird mit der App, mit Siri, HueTap oder eben den LightLink Schaltern. Die sehen aus wie normale Schalter, sind aber eigentlich ne Funkfernbedienung.

    Das Schöne dabei: einen haben wir auf den Küchenschrank aufgeklebt. Eine Stelle an der sonst nie ein UnterputzSchalter hingepasst hätte 😉 So kann man direkt in der Küchenzeile den Lightstrip in der Küche schalten.

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