Seit einigen Wochen auf dem deutschen Markt erhältlich und jetzt auch bei mir im Einsatz: Nanoleaf Aurora, das smarte LED-System mit HomeKit-Unterstützung.

Ich bin ein großer Fan von Philips Hue und habe in meiner Wohnung mittlerweile mehrere Dutzend verschiedene Elemente im Einsatz, um Licht zu erzeugen und es zu steuern. Als ich gestern Nanoleaf Aurora ausgepackt habe, war mir schon nach wenigen Minuten klar: Dieses LED-System ist noch ein Stückchen faszinierender, als es Philips Hue schon ist. Aber immer der Reihe nach, schließlich haben wir bisher noch nicht über Nanoleaf Aurora berichtet.

Das ist Nanoleaf Aurora

„Wir stellen vor: Nanoleaf Aurora, eine neue smarte Lichtlösung die Ihnen erlaubt, Licht so einzusetzen wie Sie es mögen. Mit den modularen Aurora Lichtpanels tauchen Sie in ein Lichtmeer von Millionen verschiedenster Farben. Sie können auch das perfekte weiße Licht nach Ihren Anforderungen darstellen: Sonnenaufgang, Regentag, Tageslicht oder alles dazwischen. Es ist das perfekte Beleuchtungsprodukt für Designliebhaber, Personen die Ihre Lebensqualität erhöhen möchten und für die, die einfach etwas mehr Spaß und Farbe in Ihren Wohnraum bringen wollen“, heißt es in der Beschreibung des Herstellers.

Die Installation ist absolut einfach, viel falsch machen kann man hier nicht: Die im Starter-Kit enthaltenen neun LED-Dreiecke mit einer Seitenlänge von 24 Zentimetern werden mit kleinen Steckern verbunden. Danach muss man nur noch das Netzteil anschließen und die App installieren. Dort wird das ganze System zum möglicherweise schon bestehenden HomeKit hinzugefügt und lässt sich danach einfach über iPhone, iPad und natürlich Siri steuern.

Auch wenn ich Nanoleaf Aurora bisher erst einen Abend genutzt und bislang noch nicht mit den 3M-Klebestreifen fest an der Wand installiert habe, bin ich schwer von der Idee begeistert. Die einzelnen LED-Panels sind innerhalb von Sekunden in beliebigen Formen zusammengesteckt, wobei die Form automatisch innerhalb der App erkannt und dort richtig angezeigt werden.

Dort hat man dann viele weitere Möglichkeiten: Einzelne Panels können bestimmte Farben und Helligkeiten zugewiesen werden, außerdem gibt es viele Voreinstellungen, auf Wunsch sogar inklusive Animationen. Auch hier lassen sich Farben, Helligkeit und Geschwindigkeit vollkommen frei bestimmen.

HomeKit-Integration sorgt für Hue-Anbindung

Richtig spannend wird Nanoleaf Aurora aufgrund der HomeKit-Integration. So ist das Lichtsystem nicht nur komplett via Siri steuerbar, sondern lässt sich auch problemlos mit Lampen aus der Hue-Kollektion verbinden. Mit nur einem Befehl kann so eine gewünschte Szene gestartet werden, um beispielsweise das Wohnzimmer hell zu erleuchten.

Ebenfalls praktisch: Um Nanoleaf Aurora nutzen zu können, ist keine separate Bridge notwendig, die Steuereinheit wird einfach mit einem beliebigen Element verbunden und mit einem sehr langen Kabel an das Netzteil angeschlossen. Die drahtlose Verbindung zum HomeKit erfolgt per WLAN, so sind auch große Reichweiten möglich. Und selbst wenn mal kein iPhone, iPad oder Amazon Echo in der Nähe sind, kein Problem: Mit zwei Buttons an der Steuereinheit können die wichtigsten Funktionen per Hand bedient werden.

Nanoleaf Aurora ist sicherlich kein Ersatz für Hue – die neun Elemente im Starter-Set reichen nicht für eine vollständige Beleuchtung eines Raums aus, die maximale Helligkeit der LED-Panels mit je 100 Lumen ist gerade im Verbund trotzdem sehr beeindruckend, ebenso wie die Farbbrillanz. Um Abends eine nette Atmosphäre ins Wohn- oder Schlafzimmer zu zaubern, ist Nanoleaf Aurora jedenfalls perfekt geeignet. Das oben eingebundene Video liefert euch einen sehr guten Eindruck von den Möglichkeiten – und ist dabei keinesfalls übertrieben.

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1 Kommentar

  1. Ich wollte mal Fragen Nanoleaf Aurora sich die Einstellungen merkt wenn es vom Strom getrennt wird und dann wieder eingesteckt wird?
    Weil sonst könnte man es Ja über eine Hue fähige Stäckdose auch mit Android Hue ein und ausschalten und in Scenen einbinden.

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