Ich habe die beiden Feiertage in dieser Woche für ein „langes Wochenende“ mitten in der Woche in Dublin genutzt. Den Hueblog will ich nun für ein paar kleine Eindrücke nutzen.

Spätestens in der kommenden Woche werde ich drüben auf appgefahren.de noch einmal ausführlicher über meinen kleinen Dublin-Trip berichten. Immerhin habe ich die Gelegenheit gehabt, die noch recht neue Airbnb-Funktion „Entdeckungen“ auszuprobieren. Aber auch wenn die Weihnachtsbeleuchtung noch nicht eingeschaltet war, hat sich der Ausflug in Sachen Licht definitiv gelohnt.

Zwar gab es im Airbnb-Apartment kein Philips Hue Dimming Kit, wie ich es schon einmal bei einem Aufenthalt im niederländischen Zandvoort erlebt habe, die Stadt selbst ist zu dieser Jahreszeit aber wirklich wunderschön. Dank der Zeitverschiebung und der „normalen“ Winterzeit wird es in Dublin Anfang November wirklich früh dunkel. Und dann erstrahlen insbesondere die Straßenzüge und Brücken rund um den Fluß Liffey, der mitten durch Dublin fließt, in einem ganz neuen Glanz.

Auf dem folgenden Bild seht ihr beispielsweise die Ha’penny Bridge, die ihren Namen nciht von ungefähr hat. Sie wurde im Jahr 1816 erbaut und war die erste Brücke komplett aus Gusseisen. Der Erbauer erhielt damals das Recht, 100 Jahre lang eine Mautgebühr für Passanten zu erheben, ein halber Penny wurde damals gefordert, daher auch der Name Ha’penny Bridge. Zwischenzeitlich hießt die Brücke übrigens auch mal Penny Bridge und Penny Halfpenny Bridge, ihr könnt euch sicherlich vorstellen warum.

Ich kann einen Trip nach Dublin nur empfehlen, auch wenn Irland in der Großstadt gar nicht so recht zur Geltung kommt. Dafür muss man sich schon ein paar Tage mehr Zeit nehmen und durch das Land reisen, um etwa kleinere, beschauliche Städte wie Galway, Cork oder Kilkenny zu entdecken.

Zwei Tipps für Dublin, neben einem abendlichen Spaziergang entlang der Liffey, will ich euch aber mit auf den Weg geben. Wenn ihr nur kurz in der Stadt seid, fahrt unbedingt mit dem Bus oder der Bahn raus auf die Halbinsel Howth. Dort gibt es einen wirklich tollen Klippen-Rundgang über 6 oder 12 Kilometer. Zwar nicht ganz so eindrucksvoll wie die Cliffs of Moher an der Westküste, aber bei einem Städtetrip locker an einem halben Tag zu machen und ohne sonderlich lange Fahrerei möglich. Der Bus bringt euch für 3,30 Euro nach Howth, denkt aber bitte daran, dass ihr den nur mit Münzgeld und passend bezahlen könnt.

Die zweite Empfehlung richtet sich an alle Burger-Liebhaber. Macht unbedingt einen Abstecher zu Bunsen Burger, dort habe ich den bisher besten Burger der Welt gegessen. Es gibt nicht wirklich viel drumherum, neben einem Hamburger und Cheeseburger stehen nur die jeweiligen Double-Varianten und drei verschiedene Pommes-Sorten auf der Karte. Geschmacklich ist das aber eine ganze hohe Kunst…

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