In den vergangenen Tagen dürften einige Hueblog-Leser ein Paket mit neuem Spielzeug erhalten haben. Aber wie genau schließt man die neuen Outdoor-Lampen von Philips Hue am besten an?

Auch ich habe am Wochenende noch mal aufgestockt. Mittlerweile sind in meinem Garten drei Philips Hue Calla und eine Philips Hue Lily zu finden. Ich gehe aber davon aus, dass ich den Gartenspot noch ersetzen und insgesamt fünf Calla betreiben werde. Aber wie genau schließt man die Lampen eigentlich am besten an?

Eine einfache Außensteckdose ist die einfachste Lösung

Aktuell habe ich das Niedervolt-System mit dem dazugehörigen Trafo wie von Philips vorgesehen in eine wassergeschützte Außensteckdose auf der Terrasse angeschlossen. Das ist keine große Herausforderung und auf Dauer vermutlich auch kein Problem, sorgt zumindest bei mir aber für zwei kleinere Probleme: Zunächst einmal ist die bislang einzige Außensteckdose auf der Terrasse dauerhaft belegt, zudem baumelt das Kabel unschön durch die Gegend.

Zumindest bei mir bahnt sich aber eine Lösung an, die möglicherweise auch für euch interessant sein könnte. Momentan bin ich aber noch in der Findungsphase, daher hole ich einfach mal ein wenig aus.

Wie kommt das Kabel aus der Gartenhütte nach draußen?

In meinem noch nicht ganz fertigen Garten liegt aktuell ein Erdkabel, an dem ich das System natürlich auch fest verbinden könnte. Das ist mir persönlich aber ein wenig zu unflexibel. Das Erdkabel soll demnächst direkt durch den Boden in ein noch aufzustellendes Gartenhaus von Biohort geführt werden, in dem dann wiederum mehrere Steckdosen installiert werden. Kurz über lang vermutlich auch für ein E-Bike, aber eben auch für diverse Gartengeräte, einen Mähroboter sowie im besten Fall auch das Hue-System.

Die große Frage ist nur: Wie bekomme ich die Kabel möglichst flexibel und sicher wieder aus dem Gartenhaus heraus? Im Internet bin ich auf das KDS Click System von Conta-Clip gestoßen, das einen praktischen 4er-Rahmen als Basis-Set und zahlreiche passende Dichtungen für unterschiedliche Kabelstärken anbietet. Der Vorteil des Systems: Es ist wassergeschützt nach IP66 und flexibel einsetzbar, auch etwas dickere Stecker an den Kabelenden sind kein Problem.

Leider vertreibt Conta-Clip das System nicht direkt an Endkunden, hier muss man anscheinend einen Umweg über einen Fachhändler nehmen. Preislich liegt man hier wohl noch absolut im Rahmen, der 4er-Rahmen samt Inlay kostet unter 20 Euro und die einzelnen Dichtelemente kostet jeweils nur wenige Euro. Es ist aber leider auch kein Mitnahmeprodukt im Baumarkt.

Daher abschließend die Frage an euch: Wie habt ihr Lily und Calla in eurem Garten angeschlossen? Habt ihr möglicherweise schon eine ähnliche Lösung zur Kabeldurchführung erprobt? Ich bin auf euer Feedback gespannt.

2 Kommentare

  1. Obwohl ich keine Hue Lampen im Garten verwende, sondern die Osram Gartenpoles, habe ich es wie folgt „gelöst“:
    Voraussetzung: Es gibt mindestens 1, besser mehrere mindestens IP44er Außensteckdosen.

    Die einzelnen Kabel der Poles, habe ich separat mit einem geschlitzten flexiblen Plastikschlauch ummantelt
    (Amazonlink: Wellrohr geschlitzt https://www.amazon.de/gp/product/B074VVNB6W/ref=oh_aui_detailpage_o08_s00?ie=UTF8&psc=1 gibt es in unterschiedlichen Längen )
    Dann habe ich folgende IP 66 Außenboxen bei Amazon gekauft:
    (Amazonlink: https://www.amazon.de/gp/product/B00H2BP532/ref=oh_aui_detailpage_o07_s00?ie=UTF8&psc=1)
    Diese beinhalten eine 3er Steckdose mit Verlängerungsschnur für den Außenbereich.

    Der Stecker von der Verlängerung steckt in der normalen Außensteckdose (wenn Du mehrere Geräte wie Rasenmäher benötigst, gibt es auch 2 oder 4fach Stecker z.B von Brennstuhl https://www.amazon.de/gp/product/B007WVHRGU/ref=oh_aui_detailpage_o05_s00?ie=UTF8&psc=1)
    Die Trafos der Beleuchtung passen in die 3er Leiste der IP 66 Box, welche man diskret ins Gebüsch legen kann.

    Die Kabel zwischen den Poles habe ich mit dem Wellschlauch ummantelt, damit ich sie einige Zentimeter unter der Erde sicher und beschädigungsfrei verlegen kann.
    Das sieht gut aus, und da es nur ein wenig unter der Erde ist, ist man bei einer späteren Änderung sehr flexibel. Der Wellschlauch schützt, und in der IP 66er Box ist Platz für andere Anschlüsse, wenn diese von Dauer sein sollen.
    Diese Box lässt sich allerdings auch wunderbar an ein Gartenhäuschen schraube und so könntest Du sogar beim Rasenmäher die Box öffnen und Deinen Rasenmäher direkt an die 3er Verlängerung im Inneren anschließen.
    Insbesondere die verlinkte und verwendete Ip 66 Box ist sehr robust, ich hatte vorher eine andere Garten ip66er Box bestellt, welche bei weitem nicht so Robust ist und auch bereits mit gebrochenem Plastik von Amazon geliefert wurde.

    (meine Gartengeräte sind 36V Systeme von Makita, in soweit muss ich nichts zusätzlich versorgen)

  2. Ich habe eine handelsübliche Abzweigdose mit IP65 auf die (nicht sichtbare) Rückwand meiner Gartenhütte geschraubt. Dann habe ich mit einer Lochsäge ein Loch durch die Rückwand der Abzweigdose und die Wand der Gartenhütte gebohrt. Abzweigdose wieder abgeschraubt, Silikon um das Loch verteilt und Dose wieder drauf. Nun können Kabel samt Stecker (!) von innen nach außen geführt werden. Bei der Abzweigdose nutze ich nur die unteren Ausgänge, so bleibt alles Wasserdicht. Ich habe noch nicht einmal die Gummidichtungen in die Löcher der Abzweigdose eingesetzt. Damit keine Krabbeltiere reinkommen und es hübscher aussieht, habe ich von innen eine Pinsel-Blende (eBay-Link: https://www.ebay.de/itm/Kabel-Eingang-Ausgang-Pinsel-Blende-fuer-wandausgang-weiss-einzeln-GANG-006202-/263599912484) vor das Loch gesetzt. Funktioniert seit Jahren super, Materialkosten ca. 5€.

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