Hueblog: Endlich alle Lichtschalter smart machen: Auf dieses Modul haben wir alle gewartet

Endlich alle Lichtschalter smart machen: Auf dieses Modul haben wir alle gewartet

Kein Friends of Hue und trotzdem komfortabel

Es ist etwas, auf das wir wohl alle gewartet haben. Es ist etwas, das ein Problem lösen wird, über das wir uns schon seit Jahren ärgern. Es geht um den klassischen Lichtschalter an der Wand, dem wir bisher im besten Fall mit einem Friends of Hue Schalter bekämpfen konnten. Schon bald wird es im Kampf gegen die alte Technik an der Wand eine neue Waffe geben: Die Zigbee Tasterschnittstelle der Insta-Marke Nexentro.

Ich hatte ich im Laufe der Woche ja schon auf die neuen Produkte hingewiesen, mich dabei aber zu sehr auf den eher weniger spannenden ZigBee Schaltaktor Mini konzentriert. Die Module gibt es so schon von anderen Herstellern, während Insta mit der ZigBee Tasterschnittstelle ein innovatives Produkt auf den Markt bringen wird.


Aber der Reihe nach. Ihr bekommt ein Modul, das dank der zwei Eingänge an Taster, Schalter und Serienschalter angeschlossen werden kann und – das ist bereits das erste Highlight – keinen Neutralleiteranschluss benötigt. Das heißt kurz gesagt: Das neue ZigBee-Modul von Insta lässt sich hinter jedem Lichtschalter installieren.

So funktioniert die Installation des Nexentro-Moduls

Bei der Installation wird das ZigBee-Modul mit dem Lichtschalter verbunden und die mit den Hue-Lampen ausgestattete Deckenbeleuchtung auf Dauerstrom geschaltet. Die dann folgende Einrichtung lässt sich am besten mit den folgenden Schritten zusammenfassen:

  • mit der Nexentro Config App wird eine Bluetooth-Verbindung zum Modul hergestellt
  • über die Nexentro Config App wird das ZigBee-Modul mit der Hue Bridge gekoppelt
  • in der Nexentro Config App tauchen im Anschluss alle mit der Hue Bridge verbundenen Leuchtmittel auf
  • die Leuchtmittel, die mit dem ZigBee-Modul gesteuert werden sollen, werden in der Nexentro Config App ausgewählt

Danach wird es dann richtig spannend: Mit der Nexentro Config App können zwei Szenen auf dem Schalter gespeichert werden, wobei das auch ohne direkte Konfiguration in der Hue-App einfach funktioniert: Man stellt die gewünschten Leuchtmittel mit der Hue-App ein und speichert die Szene in der Nexentro Config App per Knopfdruck auf den Schalter.

Die Hue-Lampen bleiben dauerhaft mit Strom versorgt, können gleichzeitig aber über den vorhandenen Lichtschalter an der Wand ein- und ausgeschaltet werden. Es ist sogar möglich, ursprünglich nicht mit dem Lichtschalter verbundene Hue-Leuchtmittel mit dem Schalter zu steuern.

Noch besser wäre es eigentlich nur, wenn das ganze direkt über die Hue-App funktionieren würde, zumal Insta ja auch mal eine Friends of Hue Lösung angekündigt hatte. Leider konnte ich die Nexentro Zigbee Tasterschnittstelle von Insta noch nicht selbst ausprobieren, da das Produkt zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht verfügbar ist. Sobald sich daran etwas ändert, werde ich euch auf jeden Fall mit meinen Erfahrungen versorgen, denn bei einer Sache bin ich mir sehr sicher: Wenn Insta nicht zu viel verspricht, könnte das eine spannende Geschichte sein.


In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 57 Antworten

  1. Brilliant! Auf sowas warte ich, seit es Hue Lampen gibt!

    Warum zum Geier hat Philips das nicht sofort zum Marktstart von Hue im Programm gehabt? Bestehende Lichtschalter einzubinden ist das absolut naheliegendste überhaupt. „low hanging fruit“, wie die Engländer sagen.

  2. Prinzipiell gibt es solche Schalter ja schon länger (z.B. von Dresden Elekrtronik, Busch-Jäger,…). Sie sind nicht mit der Hue-Bridge gekoppelt (müssen nur einmalig dem Netzwerk beitreten / authentifiziert werden), sondern schalten Lampen und Szenen direkt. Aber den Schalter über eine per Bluetooth gekoppelte App zu konfigurieren, statt am Schalter selber über Tastenkombinationen (sowas wie „Taste A und B gleichzeitig drücken, Taste C 10 sec drücken, Szene einstellen, Taste C kurz drücken“) finde ich super. Außerdem bin ich hier beim Design nicht eingeschränkt, sondern kann das vorhandene Schalterprogramm nutzen.

    1. Den inoffiziellen FoH kannst du nur an Taster anschließen, den hier vorgestellten hinter jeden vorhandenen Schalter, auch ohne Neutralleiter.

    2. Aber nur, wenn am Schaltausgang ein Verbraucher hängt – und somit die Verbindung zum Neutralleiter herstellt.

    1. Ich nutze einen Shelly i3 für genau das. Hat keine Relais.

      Kann Kurz-, Doppelkurz-, Dreifach-Tasterklick, lange Klicks, Kombinationen aus beiden unterscheiden und somit verschiedene Lampen oder andere Sachen steuern, angebunden an openHAB.

      Kann also mit dem selben Taster meine Hue-Lampen und weitere smarte Geräte steuern (Triple-Klick schließt z.B. alle Rollläden im Wohnzimmer, Doppelklick dimmt die Hue-Lampen um je 25 %, uvm.).

      Schon sehr genial, und sehr günstig noch dazu.

    2. Also für nen Shelly brauchst du noch ein Smarthomesystem wie openhab, iobroker o.ä., das Nexentro Modul kann wohl auch ohne genutzt werden.

    3. Der entscheidende Unterschied ist, dass dieser Aktor sämtliche Zigbee Leuchten im Heimnetz DIREKT steuern kann, nicht (nur) den lokal anzuschließenden Verbraucher weder dazu eine weitere (WLAN) Infrastruktur oder Bridge (z.B. Ubisys C4) benötigt – Die BT App braucht man nur zur Konfiguration, danach funkt das Ding im Zigbee 3.0 Standard.

    4. Ja, einfach mal in dei von @Fabian löblich verlinkte BDA schauen. Das Gerät ist ZigBee Aktor und Eingabemodul in einem. Der Unterschied zu den erhältlichen vergleichbaren Aktoren (z.B. Icasa, Iluminize, Connex ) ist der, dass hier der Taster aber nicht (nur) zur Steuerung des direkt angeschlossenen Verbrauchers verwendet, sondern frei programmiert werden kann.

    5. @Klaus
      Ich finde weder in der Beschreibung noch in der Anleitung einen Hinweis, dass das Gerät auch als Aktor funktioniert. Wo kann man denn da einen Verbraucher anschließen und schalten? Magst Du mir das erklären? Anscheinend übersehe ich da was, für mich ist das „nur eine Fernbedienung“.

  3. Gibt es ja bei anderen Systemen, etwa Z-Wave, schon länger.
    Bei mir scheitert es in der Mietwohnung eher daran das keine tiefen Dosen verbaut sind. Mit den „Standarddosen“ hat man eigentlich keine Chance Schalter und Modul unterzubringen.
    Und die Z-Wave Module sind inzwischen wirklich klein…

    1. Ich habe in meiner Mietwohnung das gleiche Problem. Ein ähnliches Modul habe ich einfach unter der Decke zwischen Anschluss und Lampe gepackt. Dann kann der Schalter in der Dose bleiben und ich nutze dennoch einen smarten Dimmaktor.

    2. Ja, einfach mal in dei von @Fabian löblich verlinkte BDA schauen. Das Gerät ist ZigBee Aktor und Eingabemodul in einem. Der Unterschied zu den erhältlichen vergleichbaren Aktoren (z.B. Icasa, Iluminize, Connex ) ist der, dass hier der Taster aber nicht (nur) zur Steuerung des direkt angeschlossenen Verbrauchers verwendet, sondern frei programmiert werden kann.

    3. Argh…. dieser Antworten Knopf neben dem OP, aber direkt unter dem letzten Kommentar eines Threads…. sowas von unintuitiv. Sorry das letzte gehört nach oben…

  4. Auch wenn die einmalige Konfiguration über die separate App umständlich erscheint, ergibt das total Sinn: hier wird offensichtlich ein ZigBee Direct Binding erstellt, sodass sich die angelernten Leuchtmittel wohl auch dann schalten lassen, wenn die Hue-Bridge offline oder defekt sein sollte. Das ist ein riesiger Mehrwert gegenüber den FOH-Schaltern und erhöht die Zuverlässigkeit des ganzen Systems enorm!

    1. Wie kommst du darauf, dass es sich auch schalten lässt, wenn die Brdige offline ist. Steht das irgendwo?
      Der Anleitung entnehme ich nur, dass es alternativ zur Bridge ein separates Zigbeenetz erstellt. Dann könnte man es aber nicht durch die Hue App steuern….

    2. @Timo
      Die Tasterschnittstelle *kann* ein eigenes Netzwerk erstellen. Da wir hier in einem Hue-Blog sind, dürfte der Anwendungsfall der meisten Leser der sein, dass die Tasterschnittstelle einem vorhandenen Netzwerk Beitritt und kein eigenes erstellt.

      Da das Ding die Lampen direkt ansteuert und nicht die Hue-Bridge (sonst wäre es ja ein FoH-Schalter), wird es garantiert auch schalten, wenn die Bridge offline ist.

    3. @Timo: Laut Anleitung kannst du direkt Szenen und ZigBee-Gruppen in dem Teil abspeichern. Das entspricht einem ZigBee Direct Device-Binding (bzw. Group Binding). Die Steuerung erfolgt in solchen Fällen dann unabhängig von der Bridge, obwohl alle Komponenten im gleichen ZigBee-Netz sind. Ob das das Hue-ZigBee-Netz ist oder ein anderes, ist erstmal egal. Das ist meiner Meinung nach eine hervorragende Umsetzung! Die Anleitung schreibt zwar nicht explizit, dass es sich um ein Direct Binding handelt, aber wer etwas Erfahrung auf dem Gebiet hat, kann das an der Art der Umsetzung zwischen den Zeilen lesen 😉

      Von Busch-Jaeger gibt’s sowas übrigens schon lange (die ZigBee-LightLink Module) mit ähnlicher Funktionalität. Allerdings zu Freudenhauspreisen und natürlich nur für deren hochwertige Schalterprogramme.

    4. @Fred: Ich entnehme der Anleitung, dass man wahlweise ein eigenes Netz aufbaut oder sich in ein vorhandenes Zigbeenetz hinzufügt. Das direkte Ansprechen der Geräte habe ich nur auf ersteres bezogen – es wird aber auch nicht für das zweite Szenario verneint.
      Sollte das Modul wirklich generell die Geräte direkt ansprechen können, sehe ich ebenfalls den Hauptvorteil in der Erhöhung der Gesamtzuverlässigkeit und ggfs. in der Reaktionsgeschwindigkeit des Schaltens…
      Angenommen das Modul schaltet direkt eine Leuchte.. meldet die Leuchte ihren neuen Betriebszustand auch automatisch zur Bridge oder würde diese über das Update nicht informiert werden?

    5. @Timo Die Leuchte wird auch ihren an der Bridge vorbei veränderten Betriebszustand der Bridge melden. Bzw. holt sich die Bridge alle paar Sekunden die Zustände aller Geräte im ZigBee-Netz ab.

      Das heißt ich würde hier mit einigen Sekunden Verzögerung rechnen, bis der über den Schalter gesetzte Betriebszustand in der Bridge auch registriert wird.

  5. Mit COQON ist die Vernetzung aller Taster und Schalter schon lange möglich sowie das einbinden von Hue.
    Ausserdem kann mit COQON dann alles programmiert werden und zwar einfach und übersichtlich.

  6. Oder man nimmt einfach nen sonoff Mini, der kostet keine 10 Euro ist easy einzurichten und der originale Schalter bleibt erhalten und funktional. WechselSchaltungen sind ebenfalls möglich.

  7. Hallo Fabian,

    ich lese gerade deinen Beitrag, da trampelt doch Lautstark ein mittelgroßer Elefant durch mein Wohnzimmer:
    „…keinen Neutralleiteranschluss benötigt…“ ….“eine Bluetooth-Verbindung zum Modul …“
    Aha. Dazu braucht das Ding aber Strom – zum (batterielosen) Betrieb ebenso – und somit einen Neutralleiter wodurch dier fließen kann – folgerichtig ist auf dem Bild auch ein Anschluss mit „N“ markiert. Der „Neutral“Leiter ist nämlich der blaue und nicht mit dem gelb grünen Schutzleiter oder PE zu verwechseln.

    Ich verstehe, dass sich einige Leute sowas wünschen, weil sparsame Elektriker immer wieder mal nur die Phase und den Schaltdraht in eine Dose gelegt haben und wohl immer noch legen legen aber so wie von Dir beschrieben geht das leider nicht.

    Ein flücjhtiger Blick in die verlinkte BDA bestätigt das auch – hier steht ganz vorne bei 1 übrigens, weil verpflichtend, der auch von mir nicht oft genug zu wiederholende Hinweis: wenn man von Elektroinstallation nicht wirklich fundierte Kentnisse hat, im ureigenen Interesse für Leib, Leben und (Eigen-) Heim lieber die Finger von der Installation lassen.

    1. Es geht wie von mir beschrieben, denn genau das hat mir der Hersteller im persönlichen Gespräch so bestätigt. Außerdem heißt es auf der verlinkten Produktseite:

      – Kein Neutralleiteranschluss notwendig

    2. Aber nur, wenn am Schaltausgand dann auch ein Verbraucher hängt, der wiederum Verbindung zum Neutralleiter hat. „Nur“ als Aktor in irgendeiner Dose (z.B. bei Serienkreuzschaltungen etc.) braucht man den Neutralleiter sehr wohl. Allerdings kann man hier natürlich einne der Schaltdrähte konsequent als solchen durchschleifen. Dann muss man aber auch sämtliche Schalter durch diese Aktoren ersetzen.

  8. Ich denke, genau sowas habe ich gesucht… *freu* Weiß man denn schon etwas über den voraussichtlichen Preis und ab wann das verfügbar sein wird ?

  9. Ich habe Unterputz 2 Draht Module von Intertechno schon seit 4 Jahren verbaut und mit Alexa bzw. Broadlink gekoppelt. Finde ich für mich die flexiblere Lösung da ich den Broadlink eh brauche um diverse Geräte mit IR smart zu machen. Die Broadlink App ist mittlerweile auch recht gut nutzbar und ich kann alles über Smartphone oder Alexa steuern.

  10. Ich gehe davon aus dass diese Serie nicht nativ in HomeKit integriert werden kann? Vielleicht kannst du uns über die Eltako-Unterputzserie 64 auf dem Laufenden halten? Ich denke dass ist (für mich und vielleicht andere) die Wartezeit wert.

    1. Nein, kein HomeKit.

      Habe mir die Eltako gerade angeschaut. Ich denke, dass die ein grundsätzlich anderes Produkt sind.

      Der Vorteil beim Modul von Nexentro ist ja die direkte ZigBee-Verbindung zu den Leuchtmitteln, ohne WLAN oder andere Systeme.

    1. Gibt es eben nicht schon länger, weil Shellys komplett anders funktionieren. Du vergleichst Äpfel mit Birnen 😉

    2. Doch gibts schon länger, auch mit Zigbee. Sonoff bietet mit dem Basiczbr3 etwas vergleichbares an und auch Xiaomi bietet mit Aqara diverse gleiche Produkte an. Damit ist aber noch lange nicht Schluss, da gibt es zahlreiche weitere bekannte Anbieter, von daher ist das nun wirklich nichts Neues

    3. Der Basiczbr3 ist ein Aktor (also eine „Zigbeelampe“ für nicht-smarte Verbraucher), hat aber keinen Tasteingang, geschweige denn programmierbar beliebige Komponenten eines beliebigen ZB 3.0 Netzes zu steuern. Aqara ist ein eigenes Zigbee Ecosystem, die einzigen Taster sind die – batteriebetriebenen – Rocker. Diese setzen aber eben ein Aquara Netzwerk inkl. Gateway voraus.

      Und ja, vergleichbares für diese beiden Klassen gibt es tatsächlich schon, ein frei programmierbares Tastmodul ist aber schon etwas anderes.

  11. Danke für diese News, Fabian! Auf eine erschwingliche ZigBee 3.0 Tasterschnittstelle/PBC warte ich schon lange.
    Eine Frage noch, wie verhält sich diese im Vergleich zum Sunricher Modul? Wird sie hoffentlich günstiger?

    1. Ich habe tatsächlich noch keinen genauen Preis, aber es wird wohl unter 50 Euro liegen denke ich. Wie gesagt nur eine Schätzung meinerseits.

      Das Sunricher-Modul kannst du ja nur an Taster anschließen und um besten Fall an vier Stück, das ist schon ein ordentlicher Kabelsalat. Denke mal, dass das Nexentro einfacher sein wird von der Installation. Man wird ja auf jeden Fall den bestehenden Lichtschalter behalten können.

    2. Oh!
      Verdoppel deine 50€, dann passt’s.

      Jetzt konkurriert Nexentro mit dem Schaltaktor Mini gegen Shelly 1 und verlangt ernsthaft das 9-fache? Uff.

  12. Ich suche nach einer Shelly 1 und 2.5 Alternative auf Zigbee-Basis, weshalb ich primär stark auf den Schaltaktor Mini und den Jalousieaktor Mini schiele.
    Paradoxerweiser muss man fast schon traurig sein, dass es ein deutscher Hersteller ist – der Preis wird im Vergleich zu den Shellys garantiert bei mehr als dem Doppelten liegen…

    1. Gibt es auf Voltus für 93,xx€

      Finde den Preis ungewöhnlich hoch, habe ich der netten Dame von Insta auch gesagt.

  13. Frage an die Experten hier von einem Hue Neuling. Ich habe im Wohnzimmer einen Schalter, an dem keine Lampe angeschlossen ist, da wir mehrere Lampen in den Ecken statt Deckenlampe nutzen. Was wäre denn die einfachste und günstigste Möglichkeit mit diesem Schalter die Hue Lampen einzuschalten? Es gibt ja so viele Optionen, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.

    1. Ja, das würde gehen.

      Wenn der Schalter aber eh nicht an einer Lampe angeschlossen ist, könntest du ihn auch ausbauen und durch einen Friends of Hue Schalter ersetzen, beispielsweise den von Senic. Dank der vier Tasten hat du hier noch mehr Möglichkeiten, kannst verschiedene Szenen schalten oder auch dimmen.

    2. Danke für die Rückmeldung. Der Senic Schalter wäre definitiv die schönste Lösung, leider hängt an der Stelle eine 3er Reihe mit 2 Schaltern und einer Steckdose. Die einzige Möglichkeit ist dann wahrscheinlich ein Modul wie das Nexentro hinter den Schalter zu setzen, das braucht in diesem Fall aber eigentlich nur die Basisfunktion zu unterstützen.

    3. @Philipp: die FoH sind generell zu 55er Serien der Standardhersteller kompatibel. Der „Senic“ ist in Wahrheit auch nichts anderes als ein rebrandeter Gira S2 im Exklusivvertrieb. D.h. ist die 3er Dose einen 55er Standard, kannst Du einen Schalter durch den FoH erstezen. Weisst Du denn, welche Serie bei Dir verbaut ist? Ansonsten gibt es ja auch noch das Sunricher UP Modul, welches mit einem beliebigen 1fach, 2fach oder 4 fach Taster kombiniert werden kann….

    4. @Klaus: Es ist leider ein etwas älteres Modell, die Schalter haben auch noch abgerundete Ecken. Da wird es wahrscheinlich nichts für geben. Das Sunricher UP Modul scheint aber genau das zu tun was ich brauche, danke für den Tipp! Nur nicht ganz preiswert, gerade wenn man lediglich einen Schalter anschließt. Muss erstmal schauen wie viel Platz noch hinter dem Schalter ist.

    1. Gibt es auf Voltus für 93,xx€

      Finde den Preis ungewöhnlich hoch, habe ich der netten Dame von Insta auch gesagt.

    2. Sehe ich auch so. Das Produkt kommt so für mich auch nicht mehr in Frage.

      Ich hätte gerne die beiden Minis anstelle der Shelly 1 und 2.5 verwendet – würde mich aber mehr als das 6-fache kosten.
      Dann doch lieber einen AccessPoint mehr für ein starkes WLAN.

    3. Die 93 Euro sind ja mal wirklich ein Abturner. Über 40-50 Euro kann man reden, aber über mehr eigentlich nicht. Ich vermute hier eher einen Platzhalter für den Endpreis, der offenbar noch immer nicht kommuniziert ist.

      Dann wirklich lieber einen Shelly, der per API-Call auf der Hue-Bridge direkt ein Leuchtmittel, eine Gruppe oder eine Szene schaltet. Geht ja auch und die Dinger kosten im Angebot nur 9 Euro.

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