Ab Montag wird die Philips Hue Play Lightbar offiziell ausgeliefert. Heute möchte ich euch meine ersten Eindrücke teilen.

Über die Philips Hue Play Lightbar habt ihr in den vergangenen Wochen ja schon einiges erfahren können. Heute möchte ich euch die ersten Eindrücke aus meinen eigenen vier Wänden liefern, nachdem ich im August ja schon ein kleines Video auf der Gamescom anfertigen konnte.

Bevor es richtig losgeht, wollen wir uns aber noch kurz mit der Namensgebung beschäftigen. Was hat es mit dem Play zu tun? Und bekommt man wirklich ein echtes Ambilight am Fernseher hin? Im Prinzip ist beides Quatsch. Auch wenn es sich um eine neue Play-Produktserie handelt, die bislang aber nur aus der Lightbar besteht, kann man die Lampe wie jede andere Hue-Lampe auch einsetzen. Das bedeutet gleichzeitig aber auch, dass bis auf Hue Sync keine automatischen Interaktionen möglich sind, um ein Ambilight zu imitieren.

Drei Hue Play Lightbar können an einem Netzteil angeschlossen werden

Bevor es losgeht, habt ihr zunächst aber die Qual der Wahl. Die Hue Play Lightbar gibt es in zwei verschiedenen Farben, mit weißem und schwarzem Gehäuse. Abgesehen von den mitgelieferten schwarzem Halterungen, auf der Rückseite ist auch die weiße Lightbar schwarz, sind Kabel und Netzteil in der gleichen Farbe gehalten wie die Lampe selbst. Neben dem Basis-Set mit Netzteil und einer Lampe gibt es auch eine Erweiterung ohne Netzteil und ein Doppelpack mit zwei Lampen und einem Netzteil.

Die Besonderheit: Bis zu drei Philips Hue Play Lightbar können an einem Netzteil angeschlossen werden. Die Kabellänge beträgt zwei Meter, so dass der maximale Abstand zwischen zwei Lampen vier Meter beträgt. Falls das nicht ausreicht, bekommt ihr ein fünf Meter langes Verlängerungskabel für 14,99 Euro. Etwas schade: Das Kabel gibt es anscheinend nur in schwarzer Optik.

Zur Installation selbst muss ich euch an dieser Stelle wohl nicht mehr viel verraten: Die Lampen werden mit dem Netzteil verbunden und letzteres in die Steckdose gesteckt. Wenige Sekunden später findet man die angeschlossenen Lampen über die Lampensuche in der Hue-App und kann sie einrichten. Da alle 16 Millionen Farben angezeigt werden können, stehen innerhalb der App alle gewohnten Möglichkeiten offen.

Hue Play Lightbar ermöglicht variantenreiche Installation

Wie man die Hue Play Lightbar dann aufstellt, ist schon etwas komplizierter, denn hier man verschiedene Möglichkeiten. Zunächst kann einmal kann die Lightbar einfach auf ebene Oberflächen gestellt werden, dank der abgerundeten Hinterseite steht sie dann leicht geneigt. Mit den beiden mitgelieferten Halterungen gibt es noch einige weitere Varianten, die ihr in der folgenden Bildergalerie sehen könnt. Die Lichtleiste lässt sich so sogar nicht nur aufstellen, sondern auch an glatten Oberflächen festkleben.

Mein Plan war es ja, die beiden Hue Go, die aktuell auf meinen Standlautsprechern stehen, mit der Play Lightbar abzulösen. Was ich nicht bedacht hatte: Die neue Lichtleiste ist stolze 25 Zentimeter lang – und damit einen Hauch breiter als die Oberseite der Lautsprecher. Das passt also leider nicht so richtig, zumindest wenn ich die Teilchen flach aufstelle.

Zudem hatte ich den Eindruck, dass die Lightbar trotz den besseren technischen Daten nicht unbedingt viel heller leuchtet, zumindest wenn der Abstand zu einer Wand relativ gering ist. Das liegt wohl einfach daran, dass das Licht bei der Hue Go viel breiter gestreut wird. Der Lichtkegel bei der Hue Play Lightbar ist eher kompakter. Auf den folgenden Bildern kann man hoffentlich den Unterschied erkennen.

Wenn ich nicht schon einen LightStrip unter meiner Küche installiert hätte, würde die Play Lightbar dort wohl eine gute Figur machen. Wenn pro Meter eine Lampe unter den Oberschränken installiert wird, bekommt man eine sehr gute, gleichmäßige Beleuchtung auf der Arbeitsplatte hin. Sinnvoll ist das möglicherweise bei Küchen, die keine durchgängige Installation des LightStrip ermöglichen.

Wie und wo ihr die Lightbar bei euch installiert, könnt ihr natürlich selbst entscheiden. Ich kann an dieser Stelle nur sagen: In Sachen Verarbeitung gibt es wenig überraschend nicht viel zu meckern. Lediglich wenn man die Lightbar vertikal aufstellt, finde ich die Kabelführung rund um die Halterung nicht ganz optimal gelöst. Hier hätte das Kabel besser gerade nach hinten durch die Halterung geführt werden sollen, als es einfach zur Seite zu knicken.

Neue Lichtleiste ist ab sofort ab 69,99 Euro erhältlich

Falls ihr die Play Lightbar selbst ausprobieren möchtet, könnt ihr bereits Anfang der kommenden Woche starten. Ab dem 15. Oktober wird die neue Lichtleiste offiziell ausgeliefert – und der Startpreis ist für ein Hue-Produkt gar nicht mal so hoch. Die unverbindliche Preisempfehlung für eine Lightbar mit Netzteil beträgt 69,99 Euro und damit beispielsweise unterhalb der Hue Go oder des LightStrip Plus.

Falls ihr noch etwas genaues rund um die neue Philips Hue Play Lightbar erfahren wollt, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Artikel. Ich werde euch dann hoffentlich schnell die passende Antwort liefern.

7 Kommentare

  1. Kann man die Lightbar nicht auch längst direkt hinter die Lautsprecher stellen um so ein indirektes Licht hinter den Lautsprechern zu erhalten? Müsse doch ganz gut aussehen, oder nicht?

    Ich überlege dies auch mit den Lightstrip umzusetzen, die ersten 2 Meter sind mir da aber für die 1 Meter hohen Lautsprecher zu hoch bzw. zu lang.

  2. Hey ich kann die Hue Play Lampen nicht einzeln der Alexa ansteuern . Egal was ich denen für einen Namen gebe .
    Die gute kennt die Lampen nicht .
    Bei meiner Iris Lampe funktioniert dies tadellos.
    Habt ihr das auch ?
    Kann es sein das die Lampen zu neu sind und somit noch nicht komplett unterstützt werden?

    Mit freundlichen Grüßen
    Chris

  3. Was ist Eure Empfehlung, um Filme über Hue Sync auf dem Fernseher darzustellen: 2 Hue Go-Lampen oder 2 Play Lightbars? Auf der Rückseite des Fernsehers habe ich bereits einen Lightstrip angebracht.

    Besten Dank und Gruß, Martin

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