Mittlerweile ist es schon einige Zeit her, seit Philips seine Lighting-Abteilung verkauft hat. Seit März arbeitet das neue Unternehmen nun unter dem Namen Signify und hat natürlich weitaus mehr zu bieten als nur die Endkonsumenten-Produkte unter der Marke Philips Hue.

So hat man gestern in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, weiter an der LiFi-Technologie zu arbeiten. Damit soll die Datenübertragung durch Licht möglich werden, ohne Kompromisse bei der Beleuchtungsqualität eingehen zu müssen.

Aber was hat es mit LiFi auf sich? Die Abkürzung steht, ähnlich wie HiFi für High Fidelity, für Light Fidelity. LiFi-fähige Leuchten erhellen nicht nur den Raum, sondern können gleichzeitig Daten empfangen und senden. Signify lässt uns außerdem wissen:

Die bekannten drahtlosen Standards WiFi, Bluetooth und Co. stoßen immer häufiger an ihre Grenzen: Im Krankenhaus können die Funkfrequenzen von Mobiltelefonen medizinische Maschinen beeinträchtigen, im Stadion kommt häufig die Verbindung durch viele gleichzeitig verbundene Geräte zum Erliegen. Hier bietet LiFi eine stabile und schnelle Alternative. Als weltweit führender Beleuchtungsanbieter für das Internet der Dinge ist Signify das erste Unternehmen, das diese Technologie der optischen Übertragung von Daten mit einer perfekten Beleuchtung ohne Einbußen bei der Lichtqualität kombiniert.

Welche Leistung mit der LiFi-Technik möglich ist, lässt man uns ebenfalls schon wissen: Büroleuchten von Philips Lighting mit LiFi-Technologie bieten eine Breitbandverbindung mit einer Geschwindigkeit von 30 Megabytes pro Sekunde (MB/s) ohne Abstriche bei der Lichtqualität.

Falls ihr jetzt immer noch Bahnhof versteht, ist das kein Problem. Wie die Technik funktioniert und welche Vorteile sie bieten soll, könnt ihr im folgenden Video erfahren.

2 Kommentare

  1. Mal so als Nicht Experte im Thema Licht … In abgedunkelten Räumen könnte das ja funktionieren, aber wie sieht’s aus wenn man das im Tageslicht probiert? Bspw. wie im Video gezeigt tagsüber im Stadion wenn die Sonne scheint. Überlagern sich da die Lichtwellen nicht mit denen der Sonne?

  2. Die Lichtwellen überlagern sich nicht. Wellenlänge als auch Frequenz sind hier genau spezifiziert.
    Grundsätzlich steht und fällt LIFI mit einer uneingeschränkten Sichtverbindung zwischen Sender / Empfänger.
    Das macht die mobile / flexible Nutzung nahezu unmöglich. Für Arbeitsplätze etc. macht es ebenfalls kaum Sinn da für die letzten Meter zum Schreibtisch ein Netzwerkkabel nahezu nichts kostet. Denn man muss sich im klaren sein das hinter den LIFI Sendern / Empfängern alles herkömmlich per Kabel übertragen wird.

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