Hueblog: Ausgepackt und angeschaut: Die neue Philips Hue Impress Sockelleuchte

Ausgepackt und angeschaut: Die neue Philips Hue Impress Sockelleuchte

Im Februar gibt es zahlreiche Neuheiten aus der neuen Outdoor-Serie von Philips Hue. Heute stelle ich euch die neue Philips Hue Impress vor.

Während die meisten neuen Außenlampen von Philips Hue fest verdrahtet werden müssen, setzt Signify bei der neuen Impress auch auf das bereits von Lily, Calla und dem Outdoor LightStrip bekannte Niedervolt-System. Neben zwei Wandleuchten, Sockelleuchte und Wegeleuchte gibt es die Hue Impress auch als einfache Plug-and-Play Sockelleuchte, entweder mit dem bekannten 24 Volt Netzteil oder als Erweiterung.

Erweiterung ist direkt ein gutes Stichwort. Natürlich kann man mehrere Impress-Leuchten an ein gemeinsames Netzteil anschließen, das benötigte T-Stück liegt der Erweiterung bei. Durch die deutlich höhere Leistungsaufnahme von 16 Watt kann man aber nur zwei oder – mit leichten Leistungseinbußen – drei Impress an ein Netzteil anschließen, da dieses nur rund 40 Watt liefert.

Philips Hue Impress leuchtet mit bis zu 1.200 Lumen

Warum die neue Philips Hue Impress deutlich mehr Strom verbraucht als die vergleichbare Calla, ist schnell erklärt: Es befindet sich nicht nur ein LED-Modul, sondern gleich deren zwei innerhalb der Lampe. Diese liefern mit 1.200 Lumen fast die doppelte Helligkeit der Calla, die auf 640 Lumen kommt. Allerdings lassen sich die beiden LED-Module der Impress nicht getrennt voneinander, sondern nur gemeinsam steuern.

Einige optische Eindrücke der Hue Impress habe ich im folgenden Video für euch gesammelt:

Mein erster Eindruck fällt recht positiv aus: Das quadratische Design mit den Glasfenstern und dem innenliegenden Leuchtkörper gefällt mir persönlich außerordentlich gut. Über Geschmack lässt sich am Ende aber streiten, möglicherweise seht ihr das ja ganz anders?

Ein Detail bewerte ich neutral, da ich den Sinn und Zweck noch nicht ganz verstanden habe: An allen vier Seiten der Impress findet man eine Einkerbung zur Kabelführung. Da die Lampe von allen Seiten gleich aussieht, hätte ein Kanal locker gereicht – wenn man das Kabel nicht ohnehin unterirdisch verlegt.

An einer anderen Stelle hat Signify aber wieder nicht zu Ende gedacht: Die beiden zur Befestigung der Bodenplatte verwendeten Schrauben sind genau wie bei der Calla nicht in der Gehäusefarbe gehalten, sondern silber. Definitiv nur ein kleines Detail, das man aber besser hätte lösen können.

Falls euch die Philips Hue Impress gefällt, bekommt ihr das Basis-Set samt Netzteil für 164,99 Euro und die Erweiterung mit T-Stück für 129,99 Euro – beide kommen mit einem fünf Meter langen Kabel. Auf den Produktseiten findet ihr auch die anderen Leuchten der Impress-Serie.

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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 8 Antworten

  1. Neue Produkte ohne Ende aber die Verfügbarkeit der bereits erhältlichen Lampen ist nicht gewährleistet, irgendwie verstehe ich das System nicht, also das muss echt besser werden.

    Ansonsten die gefällt mir schon besser als die Calla.

  2. Sehr geil… war das vorher bekannt, dass das Netzteil nur für 2 Leuchten ausreichend sein wird? Ich habe zum Basis-Set zwei Erweiterungen bestellt und bin nun absolut unschlüssig, ob ich alle drei Leuchten wirklich an ein Netzteil packen soll oder doch noch ein zweites Basis-Set her muss…

    1. Wer ganz genau auf die Daten geschaut hat, wird das sofort erkannt haben. Ich habe es leider nicht gemacht. Ich würde es erst mal mit einem Netzteil versuchen. Erst zwei Lampen und danach die dritte anschließen. Bei vielen Lichtszenen werden die 16 Watt pro Lampe sicher nicht genutzt. Und im Garten hat man ja eher selten Konzentration auf 100 Prozent an.

  3. Ich habe zwei Erweiterungen gekauft statt einer Lampe + Basisstation. Kann man da einfach ein Netzteil nachkaufen oder unterscheidet sich die Basislampe von denen in den Erweiterungen?

  4. Moin, Mich würde interessieren, ob die Lampe auch komplett, absolut und für immer feuchtigkeitsdicht ist. Ich habe in einigen Foren gelesen, dass schon bald Feuchtigkeit die Scheiben beschlägt und somit die Beleuchtungsleistung mindert (ausserdem siehts doof aus). Hast Du schon praktische outdoor Erfahrung mit der Leuchte gesammelt? Danke

    1. Leider ist die Leuchte nicht komplett beständig gegen Feuchtigkeit, was für eine Outdoorleuchte schon ein sehr mageres Ergebnis ist. Sie ist mit IP44 spezifiziert, was im Zweifelsfall dann doch nicht ausreicht – zumindest bei mir im Sauerland, wo es schon mal häufiger regnet als anderswo.

      Ich habe die Impress Sockelleuchte in der 230V-Version letztes Jahr im August in meinem Garten verbaut – und zwar direkt in der Mitte meiner Terrasse. Sie ist also dem Wetter voll ausgesetzt. Schon 5 Monate später im Januar hat die Leuchte einen Farbfehler. Die oberen LED kann die Grundfarbe blau nicht mehr darstellen und somit ergeben sich seltsame Farbmischungen.

      Ich habe letzte Woche von Philips / Signify problemlos eine Austauschleuchte bekommen, die ich jetzt gleich einbaue. Ich hoffe, diese hält dann etwas länger …

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