Hueblog: Deckenleuchte: Einzelne Leuchtmittel oder fest verbaute LEDs

Deckenleuchte: Einzelne Leuchtmittel oder fest verbaute LEDs

Welche Variante bevorzugt ihr?

Okay, in der Hue-Welt ist in dieser Woche tatsächlich nicht sehr viel los. Und bevor wir hier gleich alle wieder weggeweht werden, wollte ich euch noch mit einer kleinen Umfrage belästigen: Welche Art von Deckenleuchte ist eigentlich euer Favorit?

Im Prinzip hat man ja zwei Wege, um das Deckenlicht smart zu machen. So kann man eine bestehende Deckenleuchte oder ein Modell seiner Wahl mit einer oder mehreren Fassungen einfach mit den passenden Leuchtmitteln bestücken. Das geht im Zweifel einfacher und schneller, man hat mehr Auswahl in Sachen Design und zudem können auch mehrere Farben gleichzeitig dargestellt werden. Zumindest wenn mehrere Leuchtmittel eingeschraubt werden.

Nun hat Philips Hue ja auch einige komplette Deckenleuchten im Programm, die meisten davon mit fest eingebauten LEDs. Ich denke hier zum Beispiel an die Panels Surimu und Aurelle, aber auch bekannte Namen wie Fair, Flourish, Being oder Centris. Der Vorteil hier: Gemessen an der Zahl der Leuchtmittel ist die Helligkeit sehr hoch.

Welche Variante bevorzugt ihr?

Und was will ich mit euren Meinungen und Kommentaren anfangen? Nun, wenn sich tatsächlich herausstellt, dass ein großer Teil von euch lieber eine einfache Deckenleuchte mit Hue-Leuchtmitteln ausstattet, könnte ihr mir durchaus vorstellen, in Zukunft auch gezielt nach Modellen Ausschau zu halten, die sich für den Einsatz in der Hue-Welt anbieten.

In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 19 Antworten

  1. Antwort C: es hängt von der Leuchte ab!

    Mir ist eigentlich egal, ob es eine hue Leuchte ist oder ich eine andere Leuchte mit hue Lampen smart mache – Hauptsache sie gefällt mir, erfüllt ihren Zweck und passt optisch in den jeweiligen Raum.
    In der Praxis ist es bei mir ca. 50:50 verteilt. Der Vorteil, dass für eine Leuchte mit fest verbauten LEDs nur 1 Objekt mit der Bridge gekoppelt werden muss, ist für mich nicht ausschlaggebend.

  2. Ich setze schon seit Jahren auf so eine Lösung.
    Hue-Lampen sind überteuert und nicht sehr nachhaltig.
    Defekt , heißt 100% Schrott.
    Beyond Serie ist beste Beispiel dafür.
    Eine E14, E 27, GU10 oder Lightstrip lassen sich austauschen und alte Lampen perfekt weiter nutzen.
    Einziges Nachteil hat die ganze Sache, die einzelne Leuchtmittel lassen sich nicht zu einer Lampe kombinieren, nur als eine Zone.
    Wenn HUE so eine Möglichkeit in App implementiert, wird die Sache dann sofort anders aussehen.

  3. Ich bin da auch geteilter Meinung… grundsätzlich finde ich sowas wie die „Philips Hue Xamento“ oder ihren weißen Zwilling (Name entfallen) toll und 3 davon stehen auf meiner „noch zu kaufen“-Liste… aber haben natürlich den Nachteil, wenn da was kaputt geht, schmeißt mandie ganze Lampe weg… und damit viel Geld…
    Die Idee mit den vielen einzelnen Leuchten ist eigentlich eine tolle Idee – preislich zwar auch nicht besser – aber wenn eine davon kaputt geht, ist das günstiger… allerdings verbrauchen diese Leuchten leider massig Bridge-Slots und müssen wohl alle aus der selben Revision sein, sonst gibt es Farbunterschiede; ich hatte das im Wohnzimmer in den Deckenflutern – ein dunkles Blau brachte leicht unterschiedliche Farbvarianten…
    Das kann einem auf die Füße fallen, wenn man nach 3-4 Jahren einzelne Leuchtmittel tauscht…

    Hat alles seine >Vor- und Nachteile… ich hoffe mal, dass Phillips bei den Xamento auf Qualität setzt und ich nicht bei dem Preis in die Schei..e greife…

  4. Eine Abstimmung ist natürlich schwierig, denn es kommt immer auf Feinabstimmungen an. So habe ich mittlerweile im ganzen Haus alle Deckeneinbauleuchten mit Spots von Hue bestückt. Komplette Leuchten habe ich auch nach meinem Geschmack zur Gestaltung der Räume ausgewählt und dabei auch die Hue-Technik nutzen wollen. Insgesamt habe aber auch ich – was die Menge angeht – weit mehr Hue-Leuchtmittel im Einsatz, als komplette Hue-Leuchten. Nach nun knapp 10 Jahren Hue-Erfahrungen hat sich da einiges angesammelt. Bald werden die beiden Bridges nicht mehr reichen, denn dieses Jahr kommen noch diverse Außenleuchten dazu… Ich hoffe sehr, dass Philips auch zur besseren Steuerung bald größere/stärkere Bridges anbietet, denn oft ist die getrennte Steuerung der zwei Kreise problematisch. Mit dem bald technisch notwendigen Einsatz einer dritten Bridge wird die Sache auch nicht besser.

    Kennt jemand ggf. ein Forum, wo man sich dank Erfahrungen anderer Hue-Nutzer im Umgang mit Räume/Zonen und Szenen, etc. selber im Umgang mit dem System optimieren kann? Ich bin sicherlich noch lernfähig…

  5. Ich ziehe Lampen mit Fassungen immer integrierten Lampen vor, zumindest wenn es um fest zu installierende Lampen geht. Halbe Decke kaputt bohren nur weil die Lampe kaputt ist? Ganze Lampe wegwerfen oder nur das Leuchtmittel? Warum gibt es in Deutschland noch keine Deckensteckdosen?

  6. Wie ich es hier lese und auch selber handhabe, sind die meinungen geteilt und jeder hat für sich gute argumente.
    So sollten auch die berichte ausfallen.

    Es ist für den einen oder anderen (menschen) msicherlich auch interessantes, wenn man mal über seinen eigenen tellerand schaut und etwas erfährt, was einem sonst verborgen geblieben wäre.

    In diesem sinne: von allem etwas und ausführlich 👍‼️

  7. Hm, ich würde noch Variante D) ins Rennen werfen – es gibt auch von Hue diverse Spot-Leuchten mit einzelnen GU10-Spots, wie die beiden Buratto (2er und 4er), die bei mir im Wohnzimmer hängen, oder die Buckram- und Runner-Serien.

    Davon ab pflichte ich den anderen Kommentierenden bei – es kommt einfach auf den Ort und die gewünschte Leuchte an – im Flur, im Dachgeschoss und im Keller sind es Leuchten mit E27 und E14 Hue-Leuchtmitteln. Im Büro sind 2 Aurelle geplant und im Kursraum meiner Frau 3 Aurelles unter der Decke sowie drei Leuchten mit je 2 E14er Hues an der Wand installiert …

  8. Ist auch ne Frage des Stromverbrauchs im Standby und Normalbetrieb und vom Raum abhängig. Bis jetzt habe ich überall Einzellampen, aber gerade im Bad liebäugle ich mit der Xamento, wobei ich dann die Lampe mit zwei Color Ambiance E27 tauschen würde, da die im 2er Pack in bunt auch 100 % nicht wirklich Licht spenden. Ich verspreche mir dann ein wenig mehr Power.

  9. E27 und E14 Leuchtmittel sind m. E. nur eine Übergangstechnologie, gerade für bereits vorhandene Leuchten.
    LEDs haben eine ganz andere Abstrahlcharakteristik als konventionelle Glühbirnen oder Leuchtstoffröhren. Deshalb benötigen LED-Leuchten auch einen ganz anderen Aufbau (Reflektor etc.), um eine effiziente Lichtausbeute zu erreichen.

    Vorgenanntes gilt nicht für GU10-Spots und Dekoleuchten.

  10. Aus meiner Sicht spielt es eine große Rolle, ob jemand bei Null Licht anfängt, also bei Neubau / Neubezug / Umzug etc. oder ob schon viele / alle Leuchten vorhanden sind. Wenn es sich bei dem vorhanden um z. B. Designerleuchten oder sehr teure Stücke usw. handelt, der ist sicher dankbar, dass es einzele Lampen gibt, die man in die vorhanden Fassungen einfach einsetzen kann.

    Der nächste Punkt dürfte die gewünschte oder benötigte Steuerung sein. Sind schon alle Schalter etc. vorhanden, muss man entscheiden, ob man die (aus meiner Sicht nicht allzu schönen) Dimmerschalter nutzt, oder andere – dann noch teurere – Lösungen sucht.

    Also auch hier eine Mischung, da unser Haus gebaut wurde, WLAN noch nicht lange erfunden war 😉

  11. Rein mengentechnisch würde ich in mehreren Räumen von 3er, 4er oder 5er Deckenspots auf eine einzelne Lampe switchen.
    Damit meine Bridge (ja ich versuche bei nur EINER Bridge zu bleiben 🙂 ) nicht überläuft.

    Bin aber nicht der Freund von fest verbauten LEDs.

    Mittlerweile sind es 58.
    Es wird eng. Manchmal hakt es schon bei Automationen.
    Teilweise habe ich nun auch Skandinavische Lampen im Einsatz für Bereiche die nicht so „wichtig“ sind.

    Eine zweite Hue Bridge werde ich mir nämlich nicht anschaffen.
    Ich zahle nicht so viel Geld für ein System, wo ich wegen mehreren Bridges Abstriche im Komfort machen muss.
    Kommt Philips nicht in die Gänge und löst das „62er Problem“ , werde ich weiter nach Alternativen ausschau halten.
    Da kommt die Preisanpassung von Philips auch nicht grad zum rechten Zeitpunkt.

  12. Meine Persönliche Option ist nicht zur Auswahl, normale Lampe mit Fassungen und je nach Anwendung dann eben eine Smarte Leute von Hue rein oder ein ZigBee Unterputz Modul um. Wenn ich keine RGB Spielereien an der Lampe brauche, kommt eine Normale Dimmbare LED rein und ein entsprechendes ZigBee Unterputz Modul hintern Lichtschalter. Brauche ich RGB so kommt eine RGB Hue Leuchte in die Fassung und hintern Lichtschalter das Hue Modul (damit der Lichtschalter auch noch genutzt werden kann.

    Leuchten wo die LED verlötet sind kommen mir nicht ins Haus egal ob die von Hue sind oder von sonst wem. Wenn eine LED kaputt ist (und dass kann eben basieren) werfe ich eine komplette Lampe weg oder wie? Nene, dass will ich nicht, auch wenn ich mich da extrem einschränke was die Auswahl angeht, denn es gibt da zugeben schon viele Lampen die erst durch die feste Verlötung überhaupt so möglich sind.

    1. Das kann ich so zu 100% unterschreiben.

      Und was immer gern vergessen wird: Geht euch so eine Deckenleuchte mit fest verbauten LEDs kaputt, wandert die nicht nur in den Schrott, sondern ihr dürft in 99% der Fälle für die nächste Leuchte dann auch wieder neue Löcher in die Decke bohren. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber bei mir sind die Decken alle aus Stahlbeton und da bohrt man überhaupt nicht gern rein! Ich erwische irgendwie beim Bohren immer mindestens ein Mal einen Stahlträger und da kommt dann richtig Freude auf.

  13. Habe mir 4 Hue Enrave Deckenleuchten für den Kellergang geholt. Weil dort eine Tasterschaltung und ein Bewegungsmelder dranhängen mache ich mir nun ein wenig Sorgen um die Zahl der Schaltungsvorgänge. Ich kann die Lampen mit meinem Homematic IP System (trotz HUE Plugin) nicht auf Dauerspannung setzen und einfach auf 0% dimmen, so dass es sich bei jedem Schalten um ein echtes An- und Ausschalten handelt. Meiner Berechnung nach werden die Teile dann irgendwann nach 10 – 15 Jahren den Geist aufgeben. Ich habe allerdings gesehen, dass die beiden LED Platinen im Gehäuse verschraubt sind und auch die Stromversorgung über Stecker verbunden ist. Hier also nun meine Frage: Wäre es nicht denkbar (oder gibt es bereits Anbieter) dass man in 10 Jahren für genau diese Lampe (und davon wurden ja einige produziert, immerhin handelt es sich um Phillips HUE) die LEDs nachkaufen kann. Den Einbau kann man dann ja wie es aussieht auch selber machen, man muss noch nicht mal löten. Wäre auf jeden Fall ein relativ großer Markt, wenn man bedenkt wie groß Phillips ist und wie oft gerade diese unscheinbare Deckenleuchte heutzutage verkauft wird.

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