Auf der IFA im September hat Philips das neue Hue Entertainment vorgestellt. Eigentlich sollte es im Dezember offiziell starten.

Bereits seit einiger Zeit kann die Ambilight-Technik von Philips Fernsehern auf die Hue-Lampen im eigenen Zuhause ausgeweitet werden. Das funktioniert in den meisten Fällen auch recht gut und sieht schon nicht schlecht aus, Philips Hue Entertainment soll diese Möglichkeiten aber noch einmal deutlich ausweiten. Die neue Technologie sollte eigentlich noch in diesem Dezember erscheinen.

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass es mit diesem Zeitplan langsam aber sicher knapp wird. Auch aufgrund eurer Nachfragen habe ich mich bei Philips erkundigt, wie es mit der Entertainment-Technik ausschaut. Und tatsächlich: In diesem Jahr wird die ganze Sache nicht mehr eingeführt. Weitere Informationen sollen aber schon bald folgen: Auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas sollen am 9. Januar weitere Details rund um Philips Hue Entertainment verkündet werden.

Was ist Philips Hue Entertainment überhaupt?

„Die neue Funktion ermöglicht Home Entertainment in einer neuen Dimension, indem sie farbfähige Hue-Lampen mit Filmen, Videospielen und Musik synchronisiert – inklusive gestreamter Inhalte und in enger Zusammenarbeit mit der Unterhaltungsindustrie“, heißt es in einer Pressemitteilung von Philips.

Der größte Unterschied zur bereits bekannten Ambilight-Lösung: Anbieter von TV-Inhalten, Filmen und Musik können die Lichtsteuerung mit einer eigenen Entwickler-Schnittstelle noch genauer auf die jeweiligen Inhalte abstimmen. Wie genau das funktioniert, hat Philips im geschlossenen Pressebereich auf der IFA gezeigt.

In einem Setup bestehend aus einem LightStrip Plus und zwei Hue Go, denkbar sind hier natürlich auch alle anderen Kombinationen mit farbfähigen Hue-Lampen, wurden zwei Szenen aus Filmen gezeigt, die bereits für Philips Hue Entertainment optimiert wurden.

Besonders die Kombination aus den Farben und Effekten hat mich beeindrucken können. Bei einer Explosion im Filme hatte man das Gefühl, der ganze Raum würde in Flammen stehen. Und bei einer Szene mit einem Gewitter über dem Ozean zischten die Blitze nur so durch den Raum. Im Vergleich zu Ambilight muss man ganz klar sagen: Hue Entertainment legt noch einmal eine Schippe drauf.

14 Kommentare

  1. Da bin ich mal gespannt, mein Ambilight hab ich vor Jahren mit einem Raspberry selbst gebastelt und letztes Jahr nochmal modernisiert.

  2. Ich hab derzeit ein Karatelight in Verbindung mit einem Linux(Enigma2)-Receiver hinterm TV laufen, was super funktioniert. Allerdings wäre ein Ambilight im ganzen Raum schon der Knaller. 😉
    Bin gespannt wie es damit weitergeht…

  3. …ich betreibe Ambilight + Hue zur Zeit mit 17 Lampen in meinem Wohnzimmer!
    Das größte Problem: ab 4 Lampen wird die Verzögerung unerträglich! Bei schnellen Szenenwechseln entstehen so Verzögerungen, die das Fernsehvergnügen eher belasten, als es zu einem Highlight werden zu lassen! Zudem projektiert der TV nur drei Kanäle auf die Bridge: oben links, oben Mitte und oben rechts! Guckt man z.B. ein Fußballspiel, wo 90% des TV Bildes grün sind, am oberen Bildrand aber eine rote Bandenwerbung zu sehen ist, leuchtet das gesamte Zimmer in rot statt grün!
    Bleibt nur zu hoffen, dass diese Problematiken mit dem Entertainment Update irgendwie in den Griff zu kriegen sind!
    Wann immer es kommen mag…

    • Das mit dem Live-Sport kannst du dir abschminken. Philips Hue Entertainment funktioniert nur geskripted und damit nicht mit Live-Sendungen.

  4. Das klingt ja alles hervorragend und ich kann es kaum noch erwarten.. doch was ich nicht ganz verstehe brauche ich dazu dann auch einen Philips TV ? Oder geht das dann auch mit Drittanbietern?

    falls ja, wie gelangt die Information von meinem TV oder Receiver dann zur Bridge?

    • Es wird wohl auch mit anderen Fernsehen funktionieren, aber wohl nicht mit dem Live-TV-Bild. Viel eher mit On-Demand-Inhalten, die entsprechend vorbereiten wurden. Hier müssen wir abwarten, ob Partner wie Netflix, iTunes oder Amazon mit dabei sind.

  5. ? Danke für die schnelle Antwort

    Das hört sich doch schon viel versprechend an. On-Demand Inhalte würden mir vorerst mal reichen. Und was noch nicht ist kann ja noch!

    Bleibt nur noch die Frage wie die Bildinformationen vom TV zu Bridge gelangen. Ob es da vielleicht eine App geben wird die man sich auf dem TV laden kann. Oder ob die Informationen zb direkt von der Amazon App auf dem Smartphone zur Bridge gesendet werden

  6. Hi,

    lässt sich damit ein TV mithilfe einer Basis und ein paar Metern LightStripes um Ambilight erwitern?
    Oder wären dafür mehrer Basen nötig?

    • Ich meine nicht die Bridge, sondern die Basis der Lightstripes.
      Also ob ich an eine Basis 2m Lightstripes anschließen und als Ambilight nutzen kann oder ob ich drei Basen benötige damit es besser aussieht.

        • Okay, stimmt auch wieder.
          Die Positionierung in der App wäre wohl auch nicht so einfach.
          Meint ihr es sieht dann gut aus wenn man oben hinter dem TV einen LightStripe anbringt?

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