Längst überfällig und heute endlich für euch da: Meine Eindrücke rund um die Plug & Shine Serie von Paulmann für euren Garten.

Es hat eine ganze Weile gedauert, jetzt habe ich aber endlich Zeit gefunden, euch Eindrücke rund um die Gartenbeleuchtung Paulmann Plug & Shine zu schildern. Installiert habe ich das vielseitige System nicht in meinem Garten, sondern meine Nachbarn mit einem kleinen Test beauftragt. So wollte ich sehen, wie technisch weniger erfahrene Personen mit der Lösung von Paulmann umgehen.

  • alle Produkte der Plug & Shine Serie von Paulmann entdecken (zur Webseite)

Das Plug & Shine Produktportfolio von Paulmann wurde vor ein paar Wochen um einen ZigBee-Controller ergänz, der sich problemlos mit der Hue Bridge koppeln lässt. Wie bei allen Drittanbieter-Herstellern gilt auch hier: HomeKit ist nicht möglich. Dank der neuen Siri-Kurzbefehle ist aber immerhin eine grundlegende Steuerung per Sprache möglich.

Die drei wesentlichen Unterschiede zum Garten-Portfolio von Philips Hue sind schnell erklärt:

  • Paulmann Plug & Shine beherrscht nur warmweißes Licht mit 3.000 Kelvin. Dieses kann zwar gedimmt werden, verschiedene Farben sind aktuell aber nicht möglich.
  • Das Produktportfolio ist deutlich größer. Es gibt nicht nur verschiedenste Lampen, sondern auch diverse Kabel, mit denen kleine, aber auch umfangreiche Installationen notwendig sind.
  • Im Gegensatz zu Calla, Lily und dem Outdoor LightStrip ist der ZigBee-Controller bei Paulmann nicht in die einzelnen Lampen integriert, sondern ein einzelnes Gerät.

Mit der reinen Installation der Plug & Shine Geräte im Garten hatten meine Nachbarn keine große Schwierigkeit, viel falsch machen kann man bei der einfachen Verkabelung des Niedervoltsystems aber ohnehin nicht. Man sollte sich nur vorab einen Plan machen, welche Kabel und vor allem Längen man benötigt. Verfügbar sind sie in 1, 2, 5 und 10 Metern sowohl als einfache Verlängerung, als auch als Kabel mit mehreren Abzweigungen.

Eine kleine Hürde war lediglich die Einbindung des ZigBee-Controllers. Diesen musste ich dann doch zusammen mit den Nachbarn durch mehrmaliges Ein- und Ausschalten des Stroms zurücksetzen, damit er von der Hue Bridge gefunden wurde. Aber das macht man ja zum Glück eh nur ein einziges Mal.

Der ZigBee-Controller ist meiner Meinung nach auch die größte Schwäche des gesamten Systems. Er kann zwar an jeder Stelle des Systems eingesetzt werden und funktioniert technisch einwandfrei, steuert aber eben auch immer nur die direkt dahinter liegenden Lampen. Hat man nur einen ZigBee-Controller, kann man sämtliche Lampen nur gemeinsam steuern. Eine weitere Aufteilung des Systems ist absolut kein Problem, geht bei einem Produktpreis von knapp 60 Euro pro Controller dann aber doch schon ordentlich ins Geld. Ich persönlich würde mir wünschen, dass der Preis für den Controller etwas geringer ausfallen würde.

Aber das ist am Ende wohl der Preis für die enorme Komplexität und auch Flexibilität, die Paulmann trotz der einfachen Installation bei seinem Plug & Shine System bietet. Zudem ist eine Hersteller-Garantie über fünf Jahre inklusive, während man bei Philips Hue nur zwei Jahre bekommt. Das könnte gerade bei Produkten für den Außenbereich, die ja enormen Bedingungen ausgesetzt sein können, noch sehr interessant werden.

Bei meinen Nachbarn sind derzeit ein mittelgroßer Cube, eine Lichterkette und ein Stripe im Einsatz, die allesamt hochwertig verarbeitet sind. Und wie ich bereits erfahren habe, wird die Installation bald wohl noch ein bisschen vergrößert – das ist wohl das beste Urteil, das man bekommen kann. Welche Produkte es alles gibt, könnt ihr am besten selbst auf der Paulmann-Webseite herausfinden.

Neben den Eindrücken hier im Artikel habt ihr natürlich jederzeit die Möglichkeit, mir spezielle Fragen in den Kommentaren zu stellen. Ich werde mich dann schnellstmöglich um hilfreiche Antworten bemühen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here