Der Vollständigkeit halber möchte ich heute noch einmal einen Blick auf die größere Variante der Philips Hue Calla werfen.

Neben der Philips Hue Lily war die Philips Hue Calla die erste Outdoor-Lampe, die Signify im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht hat. Nun gibt es Calla in einer weiteren Variante: Die große Sockelleuchte ist 40 Zentimeter hoch und damit 15 Zentimeter größer als ihre ältere Schwester.

Große Überraschungen gibt es bei der großen Calla nicht. Das ist wenig verwunderlich, denn es ist genau das gleiche LED-Modul verbaut. Auch die neue Variante der Sockelleuchte beherrscht 16 Millionen Farben bei einer Farbtemperatur von 2.000 bis 6.500 Kelvin und liefert eine Helligkeit von bis zu 640 Lumen. Es hat sich wirklich nichts getan.

Trotzdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, noch einmal einen Blick auf das wirklich idiotensichere Niedervoltsystem zu werfen, das Philips im vergangenen Jahr an den Start gebracht hat. Das ist vor allem für diejenigen interessant, die keine feste Verkabelung im Garten haben, sondern ihre Lampen an einer Außensteckdose betreiben möchten.

Im Lieferumfang der großen Calla ist neben der Lampe und einem Erdspieß das Außen-Netzteil und ein 5 Meter langes Verlängerungskabel enthalten. In einem Erweiterungsset findet ihr neben der Lampe ebenfalls ein 5 Meter langes Kabel sowie ein T-Stück, um die Erweiterung mit der bestehenden Verkabelung zu verbinden. Sämtliche Kabel werden einfach zusammengesteckt und verschraubt, das bekommt wirklich jeder hin.

Trotzdem gibt es einige Details zu beachten: Das Netzteil liefert maximal 40 Watt, die Calla verbraucht laut Angaben von Philips 8 Watt. Es sollten also fünf Lampen an einem Netzteil betrieben werden können? Nun, das ist nicht ganz korrekt, denn es kommt am Ende immer darauf an, welche Lichteinstellung man nutzt. Bei 100 Prozent Helligkeit und der Lichtszene „Lesen“ verbraucht eine Calla nur 6 Watt, bei bunten Szenen sogar noch deutlich weniger. Selbst wenn die Grenze von 40 Watt auf dem Papier überstiegen wird, sollte es also noch nicht unbedingt zu Verlusten bei der Helligkeit kommen, solange man nicht die Lichteinstellung „Konzentration“ nutzt.

Eine weitere Einschränkung, die vom Hersteller genannt wird: Das Niedervolt-System versteht sich auf eine maximale Kabellänge von 35 Metern – inwieweit dieser Wert stimmt, mag ich leider nicht zu beurteilen. Im Hinblick darauf und auch auf praktische Gesichtspunkte finde ich es aber immer noch sehr schade, dass Philips Hue das Verlängerungskabel weiterhin nur mit einer Länge von 5 Metern anbietet. Als optionales Zubehör würde ich mir hier auch noch Kabel mit 1 und 3 Meter länge wünschen.

Am Ende gibt es dann natürlich noch ein Problem: Der Preis. Günstig ist auch die große Calla nicht, sie kostet sogar noch etwas mehr als die kleine Variante. Aber auch das ist letztlich keine Überraschung mehr.

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5 Kommentare

  1. Danke für den Artikel. Ich möchte unseren Garten im Frühling mit Impress Niedervolt Leuchten ausstatten. Diese Lampen sind ja sehr ähnlich in den technischen Werten wie die Calla Lampen.

    Das Netzteil liefert lt. deinem Artikel 40 Watt und eine Lampe hat eine Leistungsaufnahme von (max.) 8W. Können nun 5 Lampen an ein Netzteil angeschlossen werden? Wo finde ich bei Philips Angaben dazu bzw. hat das schon jemand ausprobiert, ob die max. Leuchtkraft bei 5 Lampen an einem Netzteil abnimmt?

    Wegen der Kabellänge von max. 35 Metern (wo hast du das her?): wenn ich mit den 5 Meter Kabeln zwischen den lampen auskomme und die erste Lampe gleich nach dem Netzteil anstecke komme ich auf max. 22 Meter. Das müsste sich also ausgehen.

    Noch eine Frage zum Schluss: in Wien gibt Philips den Mediamarkt oder Saturn als Händler aus. Beide zeigen eine Lieferzeit von 1-3 Monaten an. Ist das bei Euch in Deutschland auch so?

    Danke und Liebe Grüße,
    Michael

    • Hallo Michael,

      die Impress hat 2x 8 Watt maximale Leistung. Hier wird man also nur zwei Lampen ohne Einschränkungen an einem Netzteil verwenden können.

      Aber: Die kompletten 18 Watt werden eigentlich nur in der Szene „Konzentration“ bei 100 Prozent Helligkeit verbraucht. Bei anderen Lichteinstellungen ist es deutlich weniger, bei Lesen und 100 Prozent sind es nur noch rund 12 Watt. Drei oder gar vier Lampen an einem Netzteil sind bei der Impress also ohne große Einschränkungen möglich, denke ich.

      • Ich habe meine 3 Impress am Wochenende probehalber aufgestellt und an einem Netzteil betrieben. In den von mir genutzten Einstellungen war kein Unterschied erkennbar, wenn man die dritte Lampe abgeklemmt hat.

        Ich gehe daher auch davon aus, dass es maximal bei Watt-starken Lichteinstellungen, wie etwa „Konzentration“ bei 100 Prozent Helligkeit, ein Problem darstellen wird, wenn man mehr als zwei Impress an einem Netzteil betreiben möchte.

  2. Hallo, Danke für eure Nachrichten – auch für den Praxistest von MK585.
    Ich habe nun noch einmal auf der Philips Homepage nachgeschaut: dort steht bei den technischen Daten zur Impress Niedervolt Lampe:
    Anzahl der Lampen 1
    Wattage des im Lieferumfang enthaltenen Leuchtmittels 8W
    Maximale Wattage der Ersatzlampe 8W

    Da soll sich doch einmal einer auskennen!? Was meint Philips mit Ersatzlampe? Die beiden LED-Module sind doch parallel im Einsatz, wenn die Lampe angesteckt wird, oder? Sonst ist doch das Erreichen von 1200lm gar nicht möglich!
    @Fabian: Du hast doch erst heute die Impress zerlegt und zwei PARALLELE 8W LED-Module gefunden, oder?

    Und noch eine Frage: ist bei der Impress ev. ein Netzteil mit mehr max. Watt-Leistung dabei als bei der Calla? Schließlich hat die ja „nur“ max. 8W Leistungsaufnahme.

    • Hallo Michael,

      die Impress hat zwei LED-Module, jedes davon wird mit maximal 8 Watt befeuert. So steht es auch auf der Packung.

      Das Netzteil ist das gleiche wie bei der Calla und schafft maximal 40 Watt.

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