Endlich, endlich hat Philips Hue ein E14-Leuchtmittel im Filament-Design auf den Markt gebracht, zwei Jahre nachdem die ersten E27-Lampen mit dem klassischen Look auf den Markt gekommen sind. Bisher ist die neue E14-Kerzenlampe nur als Philips Hue White Filament verfĂŒgbar und kostet 29,95 Euro oder 49,95 Euro im Doppelpack.
Das Thema Nummer eins ist aus meiner Sicht der Preis. 29,95 Euro sind definitiv eine Ansage – und zwar eine richtige. Die klassische Philips Hue White Filament mit E27-Sockel kostet 10 Euro weniger, im Handel ist sie sogar schon fĂŒr rund 15 Euro zu haben. FĂŒr die neue E14-Filament zahlt man also fast den doppelten Preis.
Nun könnte man argumentieren, dass Philips Hue die Technik schrumpfen musste und dass das Leuchtmittel deswegen mehr kostet. Da stellt sich mir nun aber die Frage, warum der Preis der normalen Philips Hue White ohne Filament, ganz egal ob als E27 oder E14, bei beiden Modellen bei 20 Euro liegt.
FĂŒr mich ist der Fall klar: Die neue Philips Hue White Filament mit E14-Sockel ist definitiv ĂŒberteuert. Nicht nur gegenĂŒber der Konkurrenz, sondern auch innerhalb der Hue-Welt. Daran gibt es rein gar nichts zu rĂŒtteln.
E14-Filament von Ikea kostet nur einen Bruchteil
In Sachen Design gleicht die Filament-Kerze von Philips Hue der Konkurrenz von Ikea, hier könnt ihr bereits fĂŒr 7,99 Euro zuschlagen, auf den ersten Blick ĂŒbrigens sehr. Wie immer steckt der Teufel hier allerdings im Detail – und damit meine ich nicht unbedingt die volle UnterstĂŒtzung von HomeKit beim Original.
So ist die Lampe von Philips Hue mit 300 Lumen immerhin 20 Prozent heller als die Filament von Ikea, die auf 250 Lumen kommt. Zudem ist das Glas der Hue-Lampe nicht komplett klar, sondern mit einem kleinen goldenen Schimmer versehen, was den klassischen Look noch etwas unterstreicht. Auch die Spiegelungen der leuchtenden “DrĂ€hte” sind etwas ausgeprĂ€gter.
Aus technischer Sicht hat die neue Philips Hue White Filament E14 aus meiner Sicht aber die Nase vorn. Das alles rechtfertigt natĂŒrlich nicht den Preis, der tatsĂ€chlich ĂŒberzogen ist.


Das eigentliche Problem ist, dass wir es zahlen. Wenn wir einfach mal hart bleiben wĂŒrden und nicht das Portemonnaie aufmachten, sobald Philips âNeuerscheinungâ sagt, wĂŒrden auch die merken, dass der Wucher eine Grenze hat. Auch die neue Gradient Signe ist im Preis fĂŒr die Technik ĂŒberzogen. Einfach nicht kaufen, wenn es ĂŒberteuert ist!
Die Signe war aber schon immer teuer đđ
Wenn man den Aufschlag fĂŒr die Gradient Technik beim Lightstrip als MaĂstab nimmt, ist die Signe fast schon gĂŒnstig đ
wirklich ein stolzer Preis. Leider passt dieser von dir gelobter Goldton im Glaskörper ĂŒberhaupt nicht zu unserem Kristallleuchter, darum haben wir uns fĂŒr die Tradfri von Ikea entschieden, obwohl die Form und die Leuchtkraft nicht so schön sind. Jetzt lĂ€sst sich aber diese nicht mehr mit Hue verbinden, liegt das eventuell am neuen Update von Philips? wir haben wirklich alles probiert!!