1. bis 4. Generation: Das sind die Unterschiede der Hue-Lampen & Sets

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Ihr blickt nicht ganz durch, was es mit den verschiedenen Generationen bei Hue-Produkten auf sich hat? Es ist schnell erklärt.

Seit rund fünf Jahren gibt es nun schon Produkte von Philips Hue und natürlich hat sich in dieser Zeit einiges getan. Das bekannteste Beispiel ist sicherlich die Bridge, wobei hier der Unterschied zwischen der ersten und zweiten Generation sehr schnell zu erkennen ist: Die Bridge der ersten Generation ist kreisrund, die zweite Generation (Amazon-Link) quadratisch und mit einem blau leuchtenden Ring ausgestattet.

Technisch lassen sich die Unterschiede zwischen den beiden Bridge-Modellen ebenfalls schnell erklären, interessant ist die zweite Generation vor allem für Apple-Besitzer: Nur damit lässt sich das Hue-System in HomeKit und damit auch Siri einbinden.

Das sind die Unterschiede bei den Lampen

Im Detail verstecken sich dagegen die Unterschiede bei den Lampen. Während sich bei den GU10-Modellen seither nichts getan hat und die E14-Lampen ja erst seit Anfang 2017 auf dem Markt sind, gibt es bei der E27-Lampe deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Generationen.

Während die Hue-Birnen der zweiten Generation im Vergleich zur ersten Generation rund 25 Prozent heller geworden sind und sich noch ein wenig mehr dimmen lassen, bietet die dritte Generation (Amazon-Link) im Vergleich zur zweiten Generation eine deutlich verbesserte Farbwiedergabe von grünen und blauen Farbtönen. Wie genau das aussieht, zeigt euch das folgende Video.

Aber wie kann man die einzelnen Generationen der E27-Hue-Lampe nun auseinander halten? Ganz einfach:

  • erste Generation: silberner Sockel mit grauer Aufschrift „Philips“
  • zweite Generation: silberner Sockel mit grauer Aufschrift „Philips Hue White and color“
  • dritte Generation: weißer Sockel mit goldener Aufschrift „Philips Hue white and color“

Was hat es mit der vierten Generation auf sich?

Seit einiger Zeit gibt es bei Händlern, etwa bei Amazon, auch ein Hue Starter Set der vierten Generation (Amazon-Link). An der Technik hat sich hier nichts getan, viel mehr am Packungsinhalt: Enthalten ist im Starter-Set neben der Bridge und den drei Lampen ab sofort nämlich auch der praktische Dimmer-Schalter.

Was hat sich bei den LightStrips getan?

Neuerungen gibt es auch beim LightStrip Plus, hier wird bei der ein Meter langen Erweiterung (Amazon-Link) ab sofort ein Verbindungsstück mitgeliefert, um die LED-Leiste auch „ums Eck“ legen zu können. Leider kann man die neuen Modelle nur an der Verpackung erkennen: Unter dem weißen Philips-Logo ist ab sofort auch das Hue-Logo mit einem weißen Hintergrund versehen – bei Online-Bestellungen ist man leider erst später schlauer.

Auch beim eigentlichen LightStrip Plus (Amazon-Link) hat sich einiges getan. Neben einer neuen Verkabelung berichten einige meiner Leser, dass sich auch etwas an der Technik geändert haben muss. So hat sich nicht nur die Bauform der einzelnes LEDs leicht verändert, anscheinend verwendet Philips auch ein neues Netzteil. Bei einigen Farben und im gedimmten Zustand soll dieses zu Fiepen beginnen. Bisher habe ich dieses Phänomen leider noch nicht selbst überprüfen können. Leider ist auch hier das einzige Unterscheidungsmerkmal die Verpackung.

 

39 Kommentare

    • Beim LightStrip gibt es zwei unterschiedliche Produkte. Einmal den LightStrip ohne Plus und einmal den mit Plus. Ohne Plus sorgt für ein etwas gleichmäßigeres Licht, letzterer ist heller.

  1. Hallo Fabian,

    We weißt Du/weiss man, ab wann die Eckverbinder bei den Strips dabei sein sollen? Bisher habe ich sie noch nirgendwo gesehen.

  2. Guten Morgen!
    die neuen Erweiterungen (1m) haben 950 lumen, das Basisset (2m) jedoch nur 1600 lumen, das bedeutet doch, dass die Erweiterungen heller leuchten als das Basisset, oder?

    • Hm, das wäre mir neu. Mein stand ist immer noch, dass die gesamte Helligkeit eines LightStrips immer bei 1600 Lumen liegt, egal ob er zwei oder fünf Meter lang ist. Das heißt: Je länger der LightStrip ist, desto weniger hell sind die einzelnen LEDs, da der Controller nicht mehr Saft liefert.

          • Das liegt an der Strombegrenzung des Originalnetzteils. Im (energetisch optimalen) 80%-Betrieb sinds 2m Lightstrip, die versorgt werden können. 100% der Leistung des Netzteils könnten also maximal 2,5m versorgen. Die Ausgangsstrombegrenzung spricht zwischen 90 und 100% an, damit das Netzteil nicht überlastet wird, mit Verlängerungen kann man also maximal zwischen 1800 und 2000 lm erreichen; wegen Fertigungstoleranzen eher weniger. „Immer 1600 Lumen“ stimmt nicht ganz, mit Verlängerung können also durchaus 200lm mehr insgesamt erreicht werden. Das nimmt man aber kaum wahr.

            Es ist keine gute Idee, einfach das Netzteil zu tauschen: Die MosFETs (Endstufen) des Controllers sind sehr klein und werden nicht viel mehr Leistung vertragen. Allerdings sind im Controller Testpoints vorhanden, an denen die PWM-Signale mit LogicLevel anliegen. Hier kann man leistungsstärkere MosFETs anschließen.
            Anderes (leistungsstärkeres) Netzteil (ca. 10€ aus China)+ Tausch der MosFETs (ca. 60 Cent/Stk * 5 Stk) würden dann tatsächlich 800lm/m ermöglichen.

            Allerdings: Mehr als 5-6m sollte man auch so nicht betreiben, denn sonst bekommt man wegen der Stromstärke Probleme mit dem Leitungsquerschnitt (besonders auf den ersten Metern des Lightstrips selbst). Beim Netzteil selbst muss man auch den Ruhestrom beachten, es hängt ja 24/7 am Netz. Von 0,3-5W habe ich da schon einiges erlebt (ca. 2€/Wa im Jahr sind mal eben ein Jahresbereitschaftskostenunterschied zwischen 0,60 und 10€ dafür, dass man per Funk schalten kann).

            Für das Vorgängermodel (Hue Lightstrip ohne plus, kaum noch zu bekommen), gibt es auf Youtube Umbauanleitungen, um mit dem Controller 5-10m RGB-Chinalightstrips zu betreiben (https://www.youtube.com/watch?v=CFIdDXNJJ6o). Für den + hat das noch keiner gemacht (oder keiner dokumentiert), weil es keine billigen RGB WW+CW – Chinastrips gibt. Bei 20€/m für die Extensions und 65€ für 2m mit Controller und Netzteil lohnt sich ein Umbau einfach nicht. Bei 4m kosten 2 Sets gerade mal 130€, ein Set+2 Extensions 105€+ Netzteil 10€ + MosFets 3€ = 118€ – gerade mal 12€ weniger. Wenn man dann noch ein Netzteil mit zu hoher Leerlaufleistung erwischt (wird ja meist nicht angegeben) ist man schnell sogar in Summe teurer (und weniger flexibel).
            Wers billig will, muss also auf die Weißtöne verzichten (schlechte Lichtqualität, mieser CRI) und einen alten Hue-LS-Controller umbauen, RGB und WW/CW-Strip parallel kleben und mit einem umgebauten Hue LS+ Conroller steuern (die Helligkeitsabstimmung wird dann ein Problem), oder (als Kompromiss) einen RGBW-Lightstrip mit einem selbstgebauten Zigbee-Controller (http://www.urban.tk/zigbee_lightstrip-controller.pdf) betreiben.

            Die 950lm, die bei einigen Anbietern genannt werden, beziehen sich wohl auf die Maximalleistung der LEDs. Diese werden mit den Vorwiderständen jedoch nie zu 100% betrieben. Chinaanbieter machen das gerne, Lumenangaben sind daher oft nicht vergleichbar (kennt man ja schon bei Akkus). Naja, da wird auch ein Hue-Anbieter die Berechnungsmethode mal „angepasst“ haben. Um 950lm/m zu erreichen, müsste man die Spannung so erhöhen, dass der zulässige Maximalstrom durch die Widerstände bereit gestellt würde. Muss man ausrechenen (und damit leben, dass sich die Lebensdauer des Strips reduziert, wenn man die Spannung erhöht).
            Tatsächlich sind bei neueren Extensions die LEDs theoretisch leistungsfähiger. Sie werden also weniger ausgenutzt. Damit erhöht sich die Lebensdauer, was ja auch ein Vorteil ist.

  3. Hallo,

    wie schaut es mit der Lebensdauer aus? Bei Amazon wird bei der 4. Generation „nur“ noch eine Lebensdauer von 15.000h anstatt 25.000h wie bei der 3. angeben. Da würdes es sich ja ehr lohnen die 3. zu nehmen.

    Gruß
    Michael

    • Hallo Michael,

      ich denke, dass es ein Fehler bei Amazon ist. Soweit ich weiß, hat sich bei der 3. zur 4. Generation des Starter-Sets an den Lampen selbst nichts geändert. Philips packt nun nur den Dimmer-Schalter mit dazu.

  4. Hallo, gibt es einen Unterschied zwischen der 2. Und 3. Generation der Bridge?
    Und weisst du ob sich der Osram Lightify Switch in Hue einbinden lässt?

    Gruß
    Björn

    • Bei der Bridge gibt es keine Unterschiede mehr ab der zweiten Generation. Nur marginale Veränderungen an der Elektronik im Inneren.

      Die Osram-Steckdose lässt sich in Hue einbinden.

  5. Ich habe letzte Woche eine neue 1 m Erweiterung gekauft und diese leuchtet in den Farben heller als meine bisherigen Lightstripes. Es fällt deutlich auf wenn diese Erweiterung am 2Meter Stripe angeschlossen ist. Ich meine das auch die Farben ein bisschen klarer aussehen.

  6. Wozu dient der Dimmschalter der 4. Generation ?
    Bzw. meine Frage:
    Brauche ich den Dimmschalter um die Lampen dimmen zu können oder geht das sowieso schon per App auch ohne den Schalter ?
    Danke!

  7. Ich habe bei Amazon gesehen, dass es einen neuen Tab gibt. Ich könnte nur nichts zu den Neuerungen finden .
    Weis einer von euch etwas dazu?

  8. HiHow,
    Gestern gingen meine Stripes nicht mehr!
    Kurz in die HUE App rein, und siehe da! Fehlermeldung, das meine Bridge nicht aktualisiert werden kann! Ich soll mich registrieren und bekomme dann eine Neue kostenlos im Austausch!!
    Was geht da ab!?? Kann mir einer sagen was da los ist! Hatte doch schon die neuere 2.0 Bridge !
    Gruß
    Michael

    • Kompatibel mit: Philips Hue Bridge V2 (quadratische Form) für die Nutzung von Philips Hue Szenen* und Räumen.
      Hinweis: Die grundsätzliche Funktionen „ein“, „aus“ und „dimmen“ ist ohne die Philips Hue Skill verfügbar und ist mit Philips Hue V1 (rund) und V2 (quadratisch) Bridge kompatibel.

  9. Hallo Fabian,

    mal eine Frage:
    Kennst du das Phänomen, dass eine Philips Hue White & Color Ambiance Leuchte (3./4. Generation) nach dem Ausschalten des normalen Lichtschalters einer Stehlampe rhymthisch weiß aufleuchtet?
    Sie geht quasi an, aus, an, aus, … bei anderen Lampen z.B. an der Deckenlampe passiert das nicht.
    VG Alex

    • Hi Alex,

      die Stehlampe ist durch den Schalter vom Strom getrennt und die Lampe leuchtet trotzdem noch auf? Das klingt in der Tat seltsam…

      Wenn das mit den gleichen Hue-Lampen in der Deckenleuchte nicht passiert, scheint es an der Stehlampe zu liegen. Mehr habe ich nicht zu sagen 😀

    • PS: Der Slot der Stehlampe ist von Haus aus dimmbar – ich las gerade, dass das Blinken wohl damit zusammenhängen könnte. Ich habe etwas Angst davor, dass die Lampe dadurch kaputt gehen könnte.
      Sofern ich den normalen Lichtschalter der Stehlampe jedoch auch normal eingeschaltet lasse, blinkt die Lampe nicht. Meinst du, man kann die Lampe drin lassen oder geht sie bei einem von Haus aus dimmbaren „Gehäuse“ kaputt?

      • Das könnte eine Erklärung sein.

        Ich würde die Stehlampe dauerhaft eingeschaltet und den Dimmer der Stehlampe immer auf volle Kraft stehen lassen. Dann sollte es eigentlich keine Probleme geben.

    • Ja genau, also der Stecker der Stehlampe steckt. Um die Lampe normal an-/auszuschalten gibt es einen Druckschalter (kleiner Pin zum drücken halt). Drückt man den Druckschalter auf aus, blinkt die Hue Lampe.

  10. Hallo,

    kann ich Lampen der 1.gen mit der Bridge der 2. oder 3.gen verbinden?

    Ich habe alexa und kann über über alexa leider keine farben einstellen. Das liegt an der bridge der 1.gen richtig?

    • Hallo Ron,

      alle Hue-Lampen, egal welcher Generation, können mit jeder Bridge verknüpft werden.

      Alexa und Farben gehen nur mit der Bridge der zweiten Generation.

  11. Gibt es irgendwo längere Verbindungsstücke also Kabel ohne LED so min 30-45 cm muss eine Strecke überbrücken bevor weitere LEDs folgen. Wenn ja wo und wie teuer wäre das?

    Zudem hatte ich gelesen das Amilight für den kompletten Raum möglich wäre aber wie funktioniert das? Also wo nimmt die Bridge ihre Signale her?

    Momentan läuft bei mir noch alles über den Echoplus, die Hue Bridge läuft zwar aber findet die Lampen/ leisten nicht Oo ggf. Weil schon die Verbindung mit dem echoplus bestecht?

      • Besten Dank Fabian, für die schnelle Antwort.
        Muss ich meine ganzen Räume und Einstellungen alles Aus Alexa entfernen, damit es die Hue Bridge es dann tut oder kann man das “ vorläufig“ trennen und zur Not doch schnell zurück?

        Kabel muss ich mal gucken vielleicht teste ich mal 5 15cm Kabel.

        • Hallo Paul,

          puh, das habe ich selbst noch nicht gemacht. Auf Nummer sicher gehst du sicherlich, wenn du alle Geräte aus der Alexa-App löscht, bevor die sie an die Hue Bridge anlernst. Dann in der Hue-App alles fertig machen und zum Abschluss in Alexa nach neuen Geräten suchen. Dann sollte alles korrekt übernommen werden.

          • Ok war halb so wild, hab erst alles gelöscht, dann neu gesucht und eingestellt. Jetzt alles über den Hueskill auf Alexa übertragen. Die kann leider wohl trotzdem nicht “ Sonnenuntergang Nordlicht und co, aber dafür hab ich über die Widgets , das jetzt in der Centrale beim iphone und auf der Applewatch. Ansonsten würden die Wohnbereiche und Namen übernommen und sind unter Smarthomeskills zu finden.

  12. Ich habe mir ein white ambience starter kit (3 Lampen) gekauft, dies funtioniert auch, aber ich habe vorher von den color lampen mit dem silbernen sockel (6 Lampen) erstanden…. mit diesen kann ich jetzt nicht verbinden! Woher kommt das?

  13. Hallo,
    gibt es das ganze auch neutral, ohne die unsäglichem Amazonlinks?

    Oder ist das hier eine Werbeveranstaltung.

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