Seit ein paar Wochen gibt es zwei neue Produkte aus der Osram Smart+ Serie mit HomeKit-Unterstützung. Heute wage ich einen ersten Blick auf den LED-Streifen „Flex“.

Die meisten meiner Leser werden normalerweise auf die Philips Hue LightStrips setzen, die mit einem Preis zwischen 50 und 60 Euro und einer Lichtleistung von 1600 Lumen einfach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und dank der Hue Bridge eine Anbindung an viele Internet-Dienste wie IFTTT, Amazon Alexa, Google Assistant oder eben Apple HomeKit ermöglicht.

Nun soll es aber auch Nutzer geben, die bereits am Limit der Hue Bridge angekommen sind und Alternativen suchen, ihr System ohne eine zweite Bridge zu erweitern. Oder auch Einsteiger, die sich nicht direkt eine Bridge kaufen und auf einen anderen Hersteller festlegen möchten.

Das sind die beiden Konkurrenten des Osram Smart+ Flex

Wenn es um smarte LED-Streifen geht, gibt es in diesem Fall drei Optionen. Die günstigste Variante habe ich euch bereits vor einigen Wochen vorgestellt, das 34,99 Euro günstige Koogeek-Modell mit einer Länge von 2 Metern und einer Helligkeit von bis zu 500 Lumen. Der Vorteil: Neben dem Preis punktet das Produkt mit einer Stromversorgung über ein USB-Netzteil. Der Nachteil: Es wird nur HomeKit unterstützt, der Support von einem chinesischen Hersteller ist beschränkt und der Streifen lässt sich nicht verlängern.

Am oberen Ende der Preisskale bewegt sich das LIFX Z, das dafür mit sehr viel Flexibilität punkten kann. Es ist nicht nur mit allen bekannten Plattformen kompatibel, also nicht nur mit HomeKit, sondern auch mit IFTTT, Alexa, Google Home, Nest und so weiter und sofort. Zudem kommt es mit 700 Lumen pro Meter an die Lichtleistung von Philips heran und lässt sich unkompliziert von 2 Metern auf bis zu 10 Meter erweitern. Leider zahlt man mit 99,99 Euro aber auch deutlich mehr.

Das Osram Smart+ Flex mit HomeKit findet sich mit einem Preis von 69,99 Euro irgendwo dazwischen wieder. Das smarte Lichtband hat eine Länge von 180 Zentimetern und ist in drei Abschnitte von jeweils 60 Zentimetern aufgeteilt, die jeweils 200 Lumen liefern, eine Verlängerung auf bis zu 6 Meter ist möglich, erst ab der sechsten Einheit soll die Lichtleistung pro LED abnehmen.

Den größten Vorteil des Osram Smart+ Flex sehe ich in den einzelnen Abschnitten, die sich einfach teilen und wieder zusammenstecken lassen. Im Basis-Set ist sogar ein 90 Zentimeter langes Verlängerungskabel enthalten, das nicht nur am Anfang, sondern auch zwischen den einzelnen Elementen eingefügt werden kann. Und falls ihr tatsächlich nur 60 oder 120 Zentimeter benötigt, müsst ihr den LED-Streifen nicht einfach zerschneiden, sondern könnt den übrigen Teil einfach an einem anderen Netzteil verwenden.

Bisher wird ausschließlich HomeKit unterstützt

Was im Vergleich zu den Hue LightStrips auffällt: Wird der Osram Smart+ Flex LED-Streifen komplett vom Strom getrennt, schaltet er sich danach nicht in Standard-Farben wieder ein, sondern behält die zuletzt gewählte Konfiguration bei.

Bedenken sollte man aktuell, dass das Osram Smart+ Flex Lichtband ausschließlich HomeKit unterstützt, es wird noch nicht einmal eine eigene App geliefert. Das heißt leider auch: Abgesehen von HomeKit kann der LED-Streifen bisher nicht gesteuert werden, laut meinen Informationen soll es irgendwann aber eine Unterstützung für Amazon Alexa und den Google Assistent geben, einen genauen Zeitraum gab es vom Hersteller leider noch nicht. Hier sehe ich aktuell ein Problem: Die Osram Smart+ mit HomeKit-Support funken lediglich über Bluetooth und haben kein integriertes WLAN-Modul.

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2 Kommentare

  1. Gibt es mittlerweile eine möglichkeit, die osram smart + leuchten in ein alexa-setup zu integrieren?
    ich habe en homekit system mit einigen smart plus birnen und habe jetzt zusätzlich eine alexa installiert…

    danke für einen tipp 🙂

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