Hueblog: Homee: Macht diese Bridge Lampen von Osram und Innr mit HomeKit kompatibel?

Homee: Macht diese Bridge Lampen von Osram und Innr mit HomeKit kompatibel?

Die Smart Home Bridge Homee soll bald eine HomeKit-Unterstützung erhalten. Das könnte Lampen von Osram, Innr und anderen Drittanbietern neue Möglichkeiten geben.

Dass sich Lampen mit ZigBee-Standard von anderen Herstellern mit der Philips Hue Bridge koppeln lassen, ist mittlerweile kein großes Geheimnis mehr. Auch ich habe Gartenlampen von Osram im Einsatz, weil es bisher einfach keine Alternative gibt. Und auch bei den herkömmlichen LED-Lampen spielt der Kostenfaktor oft eine große Rolle, bei Philips zahlt man einfach noch einmal ein paar Euro mehr als bei Osram, Innr oder auch Ikea.

Die über die Hue Bridge gekoppelten Lampen haben zumindest für Apple-Nutzer allerdings einen Nachteil: Sie lassen sich nicht über HomeKit einbinden und sind damit nicht mit der Sprachsteuerung Siri kompatibel. Eine Lösung war bisher nur die Integration über die HomeBridge am Raspberry Pi, wofür allerdings einiges an Wissen erforderlich ist.

Leichter könnte die Lösung ausfallen, die Homee bald anbieten soll. Mit dem kommenden iOS 11.3 bietet Apple eine Software-seitige HomeKit-Zertifizierung für HomeKit an, auch Homee soll so zu HomeKit hinzugefügt werden können. Das jedenfalls haben die deutschen Entwickler bereits verraten, von der Veröffentlichung scheint man nicht mehr weit entfernt zu sein.

Entweder Hue Bridge ohne HomeKit oder Homee Bridge mit HomeKit

Der Homee ist ein smarter Würfel, der als Smart Home Bridge für verschiedene Hersteller fungiert. Das Basis-Modell mit WLAN-Verbindung kann mit bis zu drei Erweiterungen versehen werden, um die folgenden Funkstandards zu unterstützen: Enocean, Z-Wave und eben ZigBee. Zu den kompatiblen Herstellern gehören unter anderem Devolo, Homematic, Netatmo oder eben auch Osram, Ikea und Innr.

Prinzipiell lassen sich auch Philips Hue Lampen mit dem Homee koppeln. Da allerdings eine Lampe nicht mit zwei Bridges gleichzeitig gekoppelt werden kann, würde man für die Verbindung mit dem Homee zumindest in diesem Fall Einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Philips bietet mit seinen vielen Drittanbieter-Apps und den zahlreichen Einstellmöglichkeiten einfach deutlich mehr Optionen.

Falls HomeKit für euch aber besonders wichtig ist, könnte Homee zukünftig die Lösung sein. Statt über die Hue Bridge werden Lampen von Drittanbietern dann einfach über Homee in das Smart Home eingebunden und sind dann nicht mehr nur per Alexa und Google Assistant, sondern auch mit Siri steuerbar. Eine spannende Sache, bei der ich auf jeden Fall am Ball bleiben werde.

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  • Kompatibel zu: Philips Hue, Osram lightify, IKEA TRÅDFRI, Bitron Home, Netatmo, HomeMatic, Nuki, AVM FRITZ!, Belkin WeMo uvm.
In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 7 Antworten

  1. Also das ist eine wirklich ernst gemeinte Frage und soll kein Apple Bashing sein: warum redet die ganze smart Home Welt immer von Homekit? Was kann das mehr, als mein Google Home? Gerade die Lampen von Osram und Innr sind doch eh schon über Hue vereint?

    1. Google Assistant und HomeKit kannst du nicht vergleichen, das ist wie Birnen und Äpfel. Assistant und Siri, gerne. HomeKit ist was ganz anderes und dient zur Vernetzung und Steuerung von Smart Home Geräten. Das geht weit über Assistant und ein wenig Sprachsteuerung heraus.

  2. Interessant! Aber macht das was HomeKit können soll (Vernetzung und Steuerung verschiedener Geräte) nicht homee schon seit man es kaufen kann? Was ist denn der wirkliche Mehrwert von HomeKit gegenüber homee alleine?

    1. Hallo Peter,

      in erster Linie sicherlich die Anbindung an Siri.

      Es gibt aber auch einiges an Zubehör, dass mit HomeKit, aber nicht mit dem Homee kompatibel ist.

  3. Hallo Fabian,

    ““Die über die Hue Bridge gekoppelten Lampen haben zumindest für Apple-Nutzer allerdings einen Nachteil: Sie lassen sich nicht über HomeKit einbinden und sind damit nicht mit der Sprachsteuerung Siri kompatibel.““

    Ich bin etwas verwirrt über diese Aussage, da auf der Hue Bridge mit „Works with Apple HomeKit“ geworben wird.

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