Hueblog: KandyLight Pro: Wie der LightStrip Plus zu einer Designerleuchte wird

KandyLight Pro: Wie der LightStrip Plus zu einer Designerleuchte wird

Auch wenn man über Geschmack streiten kann, habe ich heute ein echtes Designerstück für euch auf Lager: Das KandyLight Pro.

Es dürfte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben, dass man mit dem LightStrip Plus weitaus mehr anfangen kann, als es nur einfach hinter irgendwelche Möbel zu kleben. Ich habe mir beispielsweise eine schicke Treppenbeleuchtung gebastelt und von zwei Lesern kamen Projekte rund um ein Wandpanel und einen kleinen Info-Turm. Heute möchte ich euch mit dem KandyLight Pro eine weitere Lösung vorstellen, für die ihr dieses Mal überhaupt kein handwerkliches Geschick benötigt.

Der LED-Turm KandyLight Pro kommt nämlich komplett fertig installiert zu euch nach Hause. Ganz günstig ist das allerdings nicht: 319 Euro verlangt eine kleine Firma aus Deutschland für ihre Eigenkonstruktion. Man versicherte mir allerdings, dass ähnliche Modelle aus dem Leuchtenhandel zum Teil mehr als das Doppelte kosten würden und keine smarten Funktionen bieten.

Im KandyLight Pro ist nämlich ein handelsüblicher Philips Hue LightStrip Plus verbaut, der in einem Alu-Profil zwei Meter hoch nach oben steht. Unten wird die Konstruktion von einem gefrästen Aluminium-Block gehalten, in dem die komplette Elektronik versteckt ist. Nach außen führt nur ein einfaches Netzkabel mit einem kompakten Eurostecker.

KandyLight Pro ist sehr sauber verarbeitet

Wirklich loben muss man die handwerkliche Leistung, was man bei einem Preis von über 300 Euro der auch durchaus erwarten kann. Das Alu-Profil sitzt perfekt im Block, es gibt keine falschen Spaltmaße. Auch der Block sehr ist haargenau gefräst und wunderbar verarbeitet. Hier wurde wirklich sehr gute Arbeit geleistet.

In Sachen Leuchtmittel gibt es beim KandyLight Pro natürlich keine Überraschungen. Der enthaltene LightStrip wird ganz normal mit der Hue Bridge verbunden und lässt sich danach wie jede andere Hue-Leuchtstreifen steuern. Ein Diffusor auf der Rückseite sorgt für eine gute Streuung des Lichts, wobei es zusätzlich auf den Abstand zu Wand ankommt.

Das KandyLight Pro eignet sich sehr gut zur indirekten Beleuchtung großer Flächen. Im Vergleich zur Hue Go, die natürlich auch um einiges günstiger ist, macht sich das vor allem in der Leuchtkraft bemerkbar: Mit bis zu 1.600 Lumen hat der LightStrip Plus aus dem KandyLight Pro natürlich ganz klar die Nase vorn, die Hue Go schafft nur 300 Lumen.

Perfekt zur indirekten Beleuchtung geeignet

Ich habe mir das KandyLight Pro in meine kleine Leseecke im Arbeitszimmer hinter einen IKEA-Sessel gestellt. Sollte sich zu später Stunde noch vor dem Schreibtisch sitzen, nutze ich die Aluminium-Statue zur Ambient-Beleuchtung, kann sie aber auch problemlos auf weißes Licht und volle Helligkeit stellen, wenn ich mich mal in den Sessel fallen lasse und etwas lese. Und am Ende bietet das KandyLight Pro vor allem eines: Eine außergewöhnliche Optik, die man allerdings auch mögen muss.

Sollte euch die futuristische Lampe zusagen, könnt ihr sie bei Amazon für 319 Euro bestellen. Die Stückzahlen sind allerdings stark begrenzt, denn die Lampe wird in ganz kleiner Serie in Deutschland von Hand gefertigt. Sollte das KandyLight Pro mal ausverkauft sein, schaut einfach zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal vorbei.

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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 8 Antworten

  1. Hab mir hast das gleiche Teil gebastelt/basteln lassen… Kam dann so gut an das ich es verschenken musste 😉 Ist wieder in Arbeit kann gerne ein Foto einstellen, da ich es diesmal mit meinem Schlosser gemeinsam bastle (inkl. Pulverbeschichtung in weiß). wird nice…!

  2. Mega gut, danke für den Tipp. Komme gerade aus dem Baumarkt und werde mir etwas ähnliche heute Abend bauen. Komme mit 75 Euro inklusive Lightstrip aus. Bin schon länger auf der Suche nach einer Stehlampe, aber auf solch einfache Dinge kommt man einfach nicht von selbst 🙂

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