Aus einem vereinbarten Gesprächstermin mit einem Manager von Philips Hue ist nichts geworden. Leider.

Ich habe hier ja schon einige Male lesen dürfen, dass ich alles das, was Philips Hue veranstaltet, toll finden und loben würde, möglicherweise sogar Geld für meine Meinung erhalte. An dieser Stelle darf ich euch sagen: Meine Meinung ist meine Meinung und bleibt auch meine Meinung. Auch wenn ich natürlich gegen ein groß angelegtes Sponsoring, das mir ein sorgenfreies Leben erlaubt, natürlich nichts einzuwenden hätte. Okay, lassen wir die Kirche mal im Dorf.

Nachdem der Pressesprecher von Philips Hue vor etwas mehr als einem Jahr gewechselt hat und es zunächst kleinere Startschwierigkeiten gab, bin ich mit dem Support aus Hamburg mittlerweile eigentlich recht zufrieden. Auch wenn es manchmal ein kleines bisschen länger dauert, hat man mich zum Beispiel diesen Monat mit einigen der neuen Outdoor-Produkten versorgt, so dass ich euch ein paar genauere Eindrücke schildern konnte.

Eigentlich hätte ich gestern sogar an einer Veranstaltung im Hauptquartier von Signify in Eindhoven teilnehmen sollen, bei der eine Gesprächsrunde zwischen ausgewählten Hue-Nutzern und einem hochrangigen Manager geplant war. Leider konnte ich die Einladung wegen einer Terminkollision nicht wahrnehmen.

Alternativ wurde mir ein telefonisches Gespräch mit dem Head of Customer Care Global vorgeschlagen, das ich gerne angenommen hätte. Meine Fragen sollte ich allerdings vorab zusenden, damit sich der Mitarbeiter entsprechend vorbereiten kann. Kein Problem, immerhin wollte ich schon etwas mehr ins Detail gehen.

Möglicherweise bin ich mit meinen Fragen etwas über das Ziel hinaus geschossen, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Zum Teil war es mir schon vorher klar, keine genauen Antworten zu bekommen, schließlich spricht Signify ungern über noch nicht offiziell vorgestellte Produkte. Insbesondere zu den fehlerbehafteten LightStrip-Netzteilen und den hohen Lieferzeiten hätte ich mir durchaus Antworten gewünscht.

Diese Fragen rund um Philips Hue wollte Signify nicht beantworten

Damit sich der Spaß für euch zumindest ein wenig lohnt, gibt es für euch mal meine Frageliste. Und den dezenten Hinweis darauf, dass ich alle Fragen leider nicht beantworten kann.

  1. Wann werden endlich die Probleme mit den fiependen Netzteilen beim LightStrip Plus behoben? Die Play Lightbar anscheinen auch betroffen.
  2. Was passiert mit den vielen Nutzern, die in den letzten Monaten mit den fehlerhaften Netzteilen beliefert wurden?
  3. Warum ist die Lieferzeit bei zahlreichen Produkten so eklatant schlecht? Hier braucht man gar keine konkreten Beispiele nennen, sondern einfach nur in den Meethue-Shop schauen. Teilweise warten Nutzer seit Ende November auf bestellte Produkte. Wir haben mittlerweile Februar.
  4. Wie ist der aktuelle Status bezüglich der GU10-Spots mit Richer Colors und einer möglichen Hue Steckdose?
  5. Welche Neuerungen hat die anscheinend für den amerikanischen Markt bestimmte, noch nicht erschienene Lampe mit der Modellnummer 9290013012A?
  6. Wann werden die Adore Einbauspots und die kleine Adore Spiegelleuchte offiziell angekündigt? Siehe dazu diesen Artikel.
  7. Gibt es Planungen für ein stärkeres 24 Volt Netzteil für den Außenbereich, das mehr als 40 Watt leistet?
  8. Wann ist damit zu rechnen, dass die Hue Bridge mit mehr als 50 bzw. 63 Lampen gekoppelt werden kann? Immer mehr Nutzer stoßen an die Grenzen des Systems.
  9. Wann werden neue Partner für Hue Entertainment vorgestellt?

11 Kommentare

  1. Also wenn die Fragen so formuliert waren wie Sie hier im Blog stehen, hätte ich den Gesprächstermin auch abgesagt. 🙈 Sowas muss man doch anders verpacken, wenn man weiß, dass das unangenehme Themen sind für eine Firma…

    • Sinnvoll wäre es gewesen jemand als Vertreter zu dem Gesprächstermin zu schicken der die Fragen stellt. Da hätte man nicht ausweichen können. Anscheinend wir das Thema von hueblog/appgefahren leider nicht so erst genommen als das man dies für die Leser in Erwägung gezogen hätte. Schade…

  2. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“.
    Wenn man aber schon so eine Chance bekommt sollte man vielleicht auch dem Unternehmen etwa entgegenkommen.
    Mit provokanten Detailfragen verspielt man sich eher Kredit und wird zukünftig nicht mehr mit Informationen versorgt.
    Ein bisschen mehr Diplomatie kann nicht schaden…

  3. Na super, einfach wegducken wenn es unangenehmer wird… Leider heutzutage Standard in unserer Gesellschaft….

    Ich weiß nicht wo das Problem ist zu Fehlern zu stehen, ich finde es sympathischer wenn man das klar kommuniziert. Philips weiß um das Problem mit dem Fiepen,die werden bestimmt ne neue Version bringen die dann 10 Lumen mehr verspricht. Ich würde die nie wieder so empfehlen, die haben den Fehler gemacht und geworben das bis zu 10 M verwendet werden können das war nen Fehler, denn ab 2 M nimmt die Leuchtleistung rapide ab.

    Da knallt man sich lieber nen Dresden Electronik rein und man kann dort mehrfach dann einspeisen

  4. Bei allem Verständnis für den Ärger, wenn ein Gesprächstermin (vielleicht auch noch sehr kurzfristig) abgesagt wird, dies dann aber auch noch öffentlich zu machen wenn man zukünftig vielleicht noch mit dem Unternehmen zusammenarbeiten und seinen Lesern Informationen aus erster Hand liefern will, ist schon sehr naiv und blauäugig…

    Man muss Signify/Philips sicherlich nicht in den Allerwertesten kriechen, aber etwas mehr Diplomatie sollten man auch im Sinne seiner Leser an den Tag legen!

  5. Danke für deine kritischen Fragen Fabian. Wir haben schon genug weischgespülten Mainstream. Dieser links grün versiefte Genderwahnsinn, alles immer pc konform da zu stellen, muss endlich aufhören.

  6. Auf diese Fragen kriege ich auch keine Antwort.
    Ausser das ich jetzt all meine Lampen zurück nach Philips schicken soll und die mir danach Ersatz achicken, wenn sie meine kontrolliert haben. Sprich sitze jetzt im Dunkeln. Was für ein Wort Witz

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