Hueblog: Hue Wandschalter Modul funktioniert entweder mit Schaltern oder Tastern

Hue Wandschalter Modul funktioniert entweder mit Schaltern oder Tastern

Gemischte Installation wird nicht möglich sein

Es dürfte noch rund zwei Monate dauern, bis Philips Hue das neue Wandschalter Modul endlich auf den Markt bringt. Das ehemals von Insta als Friends of Hue Zubehör entwickelte Produkt wird einen herkömmlichen Lichtschalter in einen smarten Lichtschalter verwandeln können. Zahlreiche Antworten rund um das neue Wandschalter Modul habe ich ja bereits für euch zusammengetragen.

Heute möchte ich mich mit einer etwas spezielleren Frage auseinander setzen. Wie bereits bekannt ist, wird man an das Unterputz-Modul zwei Schalter oder zwei Taster anschließen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob man beispielsweise zwei einfache Schalter oder einen Schalter mit Doppelwippe verwendet.

Taster sind selten, bieten aber eine zusätzliche Funktion

In den meisten europäischen Haushalten dürften Schalter im Einsatz sein, es lassen sich aber bekanntlich auch Taster nutzen. Diese haben sogar einen Vorteil: Es können nicht nur drei Szenen genutzt werden, hält man den Taster gedrückt, wird man die in der Hue-App verbundenen Lampen auch dimmen können.

Eines wird aber nicht gehen: Man wird an das Philips Hue Wandschalter Modul nicht einen Taster und einen Schalter gleichzeitig anschließen können. Das dürfte zwar ohnehin nur wenige Nutzer betreffen, ich wollte euch diese Information aber trotzdem schon einmal mit auf den Weg geben.

In der Hue-App wird das Modul dann in der Zubehör-Liste auftauchen und eine Detail-Ansicht bieten, in der man für die beiden Eingänge – und dementsprechend die beiden Schalter oder Taster – separat voneinander Einstellungen wird vornehmen können. Natürlich ist auch der Betrieb mit nur einem angeschlossenen Schalter möglich.

In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 21 Antworten

  1. Danke für die ausführlichen Erklärungen in den diversen Berichten.
    Auch wenn ich noch nicht so überzeugt von dem Batterieeinsatz bin, fände es sinnvoller wenn es an den Strom angeschlossen werden könnte, auch wenn das Modul etwas dicker werden würde, werden die Module zum Einsatz kommen.
    Bin mal gespannt was noch alles so kommt in naher oder ferner Zukunft.

  2. Kleiner Hinweis. Bei den meisten Herstellern sind Schalter und Taster identisch, bis auf dass der Taster noch eine Feder verbaut hat. So kann man durch Entfernen der Feder aus einem Taster einen Schalter machen. Andersrum geht es natürlich auch. Hat man keine Feder, dann bedient man sich der eines Kugelschreibers.

  3. Hallo, eigentlich könnte man ja mit einem Schalter auch einen Taster simulieren durch entsprechendes Ausschalten. Wenn ich das aber richtig interpretiere, wird man in der App festlegen müssen ob Schalter oder Taster ? Bezüglich der Batterien war ich auch erstmal nicht so überzeugt, jedoch gehen andere Hersteller ähnliche Wege wie z.B. Busch Jäger mit seinem Funkschalter (Aktor in Dose und Batterie im Taster). Ich habe erst im November letzten Jahres mit Hue angefangen und noch keinerlei Schalter im Einsatz. Eigentlich wollte ich ein paar Dimmschalter kaufen, aber das Modul ist für mich eine echte Alternative. Werde dann wohl auch ein paar Schaltereinsätze gegen Tastereinsätze ersetzen. Die Kosten dafür halten sich in Grenzen.

  4. Dass sich so viele an der Batterie reiben, die alle5 Jahre gewechselt werden muss, verstehe ich nicht. So kann es halt jeder nutzen, auch ohne Neutralleiter.

    Das sind doch die gleichen, die ihr Handy täglich, d.h. In der Zeit knapp 2000 mal laden, oder?

    Ich begrüße die Module. Habe bisher dafür Kabel an die Smart Buttons gelötet. Wobei das auch in Zukunft günstiger ist. Mal gucken.

  5. Letzlich macht es die Batterie noch flexibler. Man könnte m.E. so auch an irgendeiner Stelle, wo man vielleicht noch gern einen zusätzlichen Schalter hätte, eine Dose setzen und damit einen Schalter ohne Kabel zu ziehen installieren. Sicher ein eher seltenerer Anwendungsfall. Aber erstmal muss es auf den Markt kommen. Bin schon auf die nächsten Infos gespannt.

  6. Was für mich jetzt noch nicht ganz klar ist: Kann man an ein UP-Modul zwei Taster mit Doppelwippe anschließen oder muss man einen einzelnen Taster mit Doppelwippe werten wie zwei Taster mit Einzelwippe?

    1. Entweder einen mit Doppelwippe oder zwei Einzeltaster. Es gibt am Modul wohl zwei Anschlüsse für Taster bzw. Schalter. Wie die letztlich ausgeführt sind ist egal. Es gehen maximal 2.

    2. Eine ähnliche Frage beschäftigt mich: was wenn ich einen Doppeltaster mit gemeinsamer Eingangsklemme habe? Nutze die Berker Integroflow.

  7. Mal sehen wie die angesprochenen drei Szenen gerechnet werden. Werden es drei pro Taster/Schalter (also 6 Szenen bei Belegung beider Eingänge) oder sind es maximal drei egal ob ein oder zwei Taster ?

    1. Und wie funktioniert das schalten?
      Muss ich mehrmals An/aus drücken für die Szene?
      Geht dann das Licht immer aus und wieder an?

    1. Wie kann man denn mit einem (1) Draht was schalten oO?

      Die Lichtquelle Brauch doch „Strom“.. was schonmal 2 Minimum wären

    2. Durch den Lichtschalter verläuft nur der Schaltdraht. Der andere geht von wo anders direkt zu Lampe, da man ihn ja an einem Herkömmlichen Lichtschalter nicht braucht.

  8. Wozu eine Batterie?
    Ist doch eh am Strom oO
    Klingt erstmal nicht schlüssig finde ich.

    Und „niemand“ (Sonderfälle ausgenommen) würde sich doch eine „Batterie“ Unterputz verbauen

    Das wäre – mit Verlaub – dämlich ³.

    Ich finde die Lösungen von Somit wesentlich eleganter und durchdachter. Alter Schalter kann bleiben, wird nur die FB drüber gesetzt. Sieht ordentlich aus, ist günstig, man hat alle Vorteile der FB, und notfalls kommt man ganz ohne Werkzeug in 2 Sekunden an den original Schalter (falls man dochmal komplett stromlos setzen will, oder eine Lampe per an aus anlernen muss).

    Philips entwickelt echt gradlinig und stetig an den Kunden vorbei hab ich das Gefühl. Ohne Dritthersteller wäre man oft aufgeschlossen, und das bei den relativ hohen Preisen.

    1. Aha, wieder einmal ein selbsternannten „Sprecher der Menschheit“.
      Und weil Signify am stetig Kunden vorbei entwickelt, sind sie Marktführer geworden? Interessante Logik.

      Ich finde das Modul gut, weil es Lücken schließt:
      Zum einen für Fälle, wo der Platz in der UP-Dose begrenzt ist.
      Und zum anderen finde ich es sehr praktisch für Mietwohnungen; es lässt sich problemlos montieren und ebenso problemlos und ohne Veränderungen wieder demontieren.

    2. 100% einverstanden mit Ihnen, clammer. Mit solchen Menschen wird man leider leben müssen, alles kann man es sowieso nicht recht machen 😉

  9. Dann lieber Shelly und Node-Red. Da ist man total flexibel und kann den dummen Schalter auch relativ einfach mit Hue Lampen verknüpfen. Lampe kriegt Dauerstrom, Shelly faengt nur Taster/Schalter ab und fuehrt dann die gewuenschte Aktion mit der Hue aus.

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