Heute möchte ich mal wieder einen Blick auf die Installation eines Nutzers werfen. Hueblog-Leser Jan hat seinen LightStrip Plus nicht ganz gewöhnlich verkabelt.

Im besten Fall ist euch gar nicht aufgefallen, dass ich die letzten zehn Tage gar nicht am Start war, sondern mein Kollege Frederick das Kommando übernommen hat. Meinen jährlichen Skiurlaub habe ich jedenfalls ohne größere Blessuren überstanden und bin ab sofort wieder da. Los geht es mit einer interessanten Installation von Hueblog-Leser Jan, der mir Bilder einer sicherlich nicht ganz alltäglichen Lösung geschickt hat. Aber möglicherweise ist das für euch ja auch ein passender Ansatz.

Jan hat sich für eine Heimautomatisierung via KNX/EIB entschieden, davon habe ich leider genau so viel Ahnung wie ein Android-Nutzer von HomeKit. Falls ihr mehr rund um das Thema OpenHab und KNX erfahren wollt, empfehle ich euch einen Blick auf den Blog „Zukunft at Home“ von einem befreundeten Tüftler.

LightStrip Plus mit einem Netzwerkkabel flexibler anschließen

Nun aber zurück zu Jan, der sich vor allem an einem Problem stört: „Da ich die Installation ‚unterputz‘ mache und generell keine ‚fliegenden‘ Kabel sehen möchte, musste ich den Anschluss flexibler gestalten.“ Bei den neuen LightStrips, bei denen der Controller fest mit dem Strip verbunden ist, ist das gar nicht mal so einfach.

Jan hat für seine Lösung das Kabel zwischen Leuchtstreifen und Controller getrennt und an beiden Seiten RJ45-Buchsen angebracht. „Da diese auch für 48V (Power over Ethernet) geeignet sind und ich schon seit längerem größere AccessPoints und Kameras über PoE betriebe, war das für mich eine naheliegende Lösung“, schreibt Jan in seiner Mail. „Jetzt kann man mit jedem guten Netzwerkkabel die Stripes anbinden.“

Mit dieser Lösung kann Jan den Controller woanders verstecken, in seinem Fall in einer Revisionsklappe in der Wand. Der LightStrip kann von dort aus frei platziert werden, solange das Netzwerkkabel entsprechend verlegt werden kann.

5 Kommentare

  1. Das mit dem RJ45 Kabel halte ich für keine gute Idee. Bei 48V würde das ja noch gehen, aber die LEDs werden mit 12V betrieben. Bei einer 20W LED Leiste sind das 1,7A. Selbst wenn man das auf alle 4 Adernpaare verteilen kann, ist man noch über den0,35A die zulässig sind für den Aderquerschnitt. Das kann schon sehr warm werden, mal abgesehen davon das weniger Leistung bei den LEDs ankommt dadurch.

  2. Ich habe auf diese weise mir eine Verlängerung gebaut. Damit kann ich die 1M Verlängerung ein ganzes Stück von dem Hauptstrip entfernt betreiben. Und der Kabelquerschnitt ist nicht zu dünn. Sonst wäre dies schon bei dem kleinen Adapter den Philips der Verlängerung beilegt der Fall. Diesen habe ich nämlich verwendet um mir zwei Adapter (männlich u. weiblich) Philips aus RJ45 zu bauen. Und daher musste ich feststellen das Philips für die Adapter Netzwerkkabel verwendet 🙂

  3. Hallo,
    ich habe nach 4 Stunden Dauerlast die Temperatur mit einem Laser-Thermometer und keine wirkliche Erwärmung am Kabel feststellen können. Weiterhin hatte ich das Kabel aufgeschnitten und die original-Leitungen sind ebenfalls sehr dünn. Deswegen kam ja die Idee mit dem Netzwerkkabel. Ich würde damit aber jetzt auch keine 20m überbrücken wollen. Aber für meine Anwendungszwecke ist es sehr angenehm.
    ABER ich habe keine VDE Vorschriften studiert bevor ich das so umgesetzt habe 🙂

    • Genau wie ich es geschrieben hatte. Die Kabel die Philips verwendet haben sogar einen geringeren Querschnitt als gute Netzwerkkabel von der Rolle (zum selber Patchen)

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