Schon bald wird es kompatible Leuchten von Drittanbietern geben. Im Mittelpunkt steht das bereits vorgestellte Modul Hue Connect.

Erst vor ein paar Wochen habe ich darüber berichtet, dass Philips Hue schon bald komplette Leuchten von Drittanbietern genehmigen könnte. Nun sieht es danach aus, als wäre ein erster Hersteller schon ziemlich weit: Der Arnsberger Hersteller zeigt auf der Lichtwoche Sauerland die ersten komplett mit Hue kompatiblen Leuchten aus der Reihe „Friends of Hue“.

Wie ich erfahren habe, müssen diese Lampen unter strengen Vorgaben von Signify hergestellt werden. Zum Einsatz kommt nicht nur das bereits bekannte Hue Connect Modul, sondern auch ein Vorschaltgerät (möglicherweise handelt es sich hier um die zeitgleich aufgetauchte Hue Engine) sowie die gleichen LED-Module, die auch in originalen Hue Leuchten zum Einsatz kommen.

Signify zertifiziert alle Friends of Hue Leuchten

Die vom Hersteller gebauten Lampen müssen dann noch einmal als komplettes Produkt von Signify zertifiziert werden, bevor sie als „Friends of Hue“ verkauft werden dürfen. Diese Maßnahmen haben natürlich einen Grund: Es soll eine Kompatibilität mit sämtlichen Schnittstellen gegeben sein, ebenso soll es zu keinen Unterschieden bei der Farbwiedergabe kommen.

Aktuell scheint zumindest Fischer & Honsel schon ziemlich weit zu sein, denn ansonsten hätte man auf der Lichtwoche keinen fertigen Messestand inklusive Hue-Logos gezeigt. Wann die Produkte letztlich auf den Markt kommen und wie viel sie kosten, werde ich allerdings erst in der kommenden Woche herausfinden können, wenn die passenden Ansprechpartner wieder erreichbar sind.

Eines ist aber schon jetzt klar: Noch in diesem Jahr dürften wir deutlich mehr Auswahl bekommen, was das Design von Hue-Lampen betrifft, ohne bei Qualität und Kompatibilität Abstriche machen zu müssen. Was genau Fischer & Honsel vor hat, könnt ihr auf den folgenden Bilder erahnen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here