Hueblog: So sieht der Ambiance Gradient Lightstrip im Inneren aus

So sieht der Ambiance Gradient Lightstrip im Inneren aus

Kürzen doch alle 12,5 Zentimeter möglich

Der neue Philips Hue Ambiance Gradient Lightstrip hat mich persönlich wirklich sehr begeistern können, auch wenn er mit einem Preis von knapp 150 Euro für 2 Meter alles andere als günstig ist. Ganz egal ob man den Fokus auf die Funktionalität, die Verarbeitung oder die Technik legt – die Neuerscheinung ist in allen Belangen eine enorme Verbesserung gegenüber dem Philips Hue Lightstrip Plus, der allerdings weiterhin erhältlich sein wird.

Ich habe mich gefragt, wie der eigentlichen LED-Streifen innerhalb der milchigen Silikonhülle aussieht und habe auch für euch einfach mal nachgeschaut. Es ist wirklich beeindruckend, wie viele LEDs der Hersteller auf dem neuen Ambiance Gradient Lightstrip untergebracht hat – insbesondere natürlich im Vergleich mit dem normalen Lightstrip Plus. Aber seht einfach mal selbst:

Was das in der Praxis für einen Unterschied macht, das habe ich euch ja bereits in meinem Testbericht ausführlich erklärt. Wer dafür keine Zeit hat oder es einfach noch mal sehen möchte, hier ist noch ein direkter Vergleich der beiden Leuchtstreifen mit der gleichen Einstellung:

Ambiance Gradient Lightstrip kann an mehr Stellen gekürzt werden als angegeben

Eine Sache hatte mich im Rahmen meines Testberichts allerdings gewundert: Laut den kleinen Markierungen am Ambiance Gradient Lightstrip soll dieser nur alle 25 Zentimeter gekürzt werden können. George Yianni, CTO bei Signify und Erfinder von Philips Hue, hatte im Gespräch mit mir kurz zuvor noch angegeben, dass der neue Leuchtstreifen alle 12,5 Zentimeter gekürzt werden könnte. Das wäre im Vergleich mit den 33 Zentimetern beim „alten“ Lightstrip Plus eine große Verbesserung der Flexibilität.

Und was soll ich euch sagen? Der Boss hat Recht. Auf dem nackten Leuchtstreifen sind tatsächlich alle 12,5 Zentimeter Schnittmarkierungen zu finden:

Nun verstehe ich aber beim besten Willen nicht, was genau bei Philips Hue schief gelaufen ist, dass die von außen erkennbare Markierung auf dem Leuchtstreifen nur an jeder zweiten Schnittstelle gesetzt wurde. Warum? Ich habe dafür absolut keine Erklärung.

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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 10 Antworten

  1. Eventuell haben die größeren Abstände auf der äußeren Hülle etwas mit der Elektronik und der Software zu tun. Da der Lightstrip erkennt, dass er geschnitten wurde und die Zonen anpasst, muss die Elektronik einen Weg haben das zu erkennen. Falls das nur alle 25cm möglich ist, wäre das wohl die Erklärung. Oder irgendjemand bei Signify hat nicht aufgepasst.

    Andererseits schon bitter, wie wenig LEDs im normalen Lightstrip verbaut sind…

  2. Wie flexibel ist der Gradient Lightstrip ggü. dem Lightstrip+? Kann der Gradient um eine Kante geführt werden, bspw. von der Oberseite auf die Unterseite eines Brettes?

    1. Ein kleines bisschen weniger flexibel würde ich sagen. Wenn es ein normal dickes Brett ist, sollte das so klappen.

  3. Danke für die prompte Antwort.

    Lässt sich der Gradient Lightstrip nicht so einfach aus der Silikonhülle entfernen? Sieht auf dem Bild etwas danach aus, weil Reste der Hülle stehengeblieben sind.

    Und wie ist die Breite mit/ohne Hülle? Passen die gleichen Profile wie beim Lightstrip+?

    1. Er würde sich theoretisch auch komplett rausnehmen lassen, das sollte nicht viel mehr Aufwand sein. Nur halt ein wenig mühsam. Breite ist identisch (1,45cm), allerdings ist der Ambiance Gradient etwas „höher“. Bei meinem Profil habe ich jedenfalls den Diffusor nicht mehr drauf bekommen. Ist optisch aber auch eh nicht mehr nötig, finde ich.

  4. Klasse das der Strip doch alle 12,5 cm kürzbar ist! Hoffentlich handelt es sich hier tatsächlich um einen Fehler bei den Markierungen und die Zwischenmarkierungen wurden lediglich „vergessen“. Ansonsten müsste man (übergangsweise) mit einem Lineal per Hand die 12,5 cm von den Markierungen abmessen und dort „blind“ schneiden, ohne den Diffusor abtrennen zu müssen.

    Im Test wurde ja erwähnt, dass der Strip etwas heller ist. Philips gibt bei 2700 K aber die gleiche Helligkeit von 1600 Lumen an. Sollte der Strip auf Grund seiner deutlich höheren Anzahl an LEDs nicht auch wesentlich heller sein? Oder skaliert die Helligkeit in Lumen nicht linear zu der Anzahl der LEDs?

    Zudem frage ich mich, wie der Strip RGB + Warm Weiß + Kalt Weiß + Power über die 4 Pin-Connectoren weitergibt bzw. umsetzt, was bei den alten Strips ja über 6 Pin-Connectoren realisiert wird.
    Zumindest scheinen die 4 Pin-Connectoren den Vorteil zu haben, dass sie denen von billigen RGB-Strips entsprechen, so dass man hier nicht auf überteuerte Verbinder von Litcessory zurückgreifen muss. Jedenfalls scheint es so. Fabian, kannst du das eventuell bei Gelegenheit überprüfen?

    1. Ja, er ist heller. Beim Lightstrip Plus ist die Angabe noch „alt“, also bei 4.000 Kelvin. Da ist der Ambiance Gradient ja bei 1.800 Lumen. Ich denke zudem, dass die einzelnen LEDs etwas kleiner sind, daher ist die Helligkeit nicht so extrem viel mehr.

      Was die PINs angeht, da bin ich noch dran. Es kann sein, dass das Signal dort digital durchgeleitet wird.

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