Hueblog: Philips Hue Devere: Badezimmer-Deckenleuchte mit White Ambiance

Philips Hue Devere: Badezimmer-Deckenleuchte mit White Ambiance

Spritzwasserschutz und Dimmschalter inklusive

Vor einer ganzen Weile habe ich euch ja schon die Philips Hue Xamento vorgestellt, die erste „bunte“ Badezimmerleuchte von Philips Hue. Mit einem Preis von bis zu 259,99 Euro sicherlich keine günstige Angelegenheit. Heute möchte ich euch in Kooperation mit Click-Licht.de eine weitere neue Deckenleuchte für das Badezimmer vorstellen, die sich an alle die richtet, die unter der Dusche oder beim Zähneputzen mit weißen Lichttönen auskommen.

Der Verzicht auf Color macht sich natürlich im Preis bemerkbar. Die Philips Hue Devere ist mit White Ambiance Technik ausgestattet und in zwei verschiedenen Größen verfügbar. Das kleinere Modell mit einem Durchmesser von 38,1 Zentimetern schafft bis zu 2.450 Lumen (1.900 Lumen bei 2.700 Kelvin) kostet 169,99 Euro. Das größere Modell, welches ihr hier auch auf den Fotos seht, kostet 229,99 Euro und ist 42,5 Zentimeter groß, die maximale Helligkeit liegt hier bei 4.300 Lumen (3.300 Lumen bei 2.700 Kelvin).

Philips Hue Devere kann heller leuchten als die bunte Xamento

Interessant ist hier vor allem der Vergleich mit der Xamento, in der ja auch bunte LEDs verbaut sind. Das große Modell der Xamento schafft bei Standard-Weiß zwar etwas mehr Lumen (3.450 Lumen), hat bei den kalten Weißtönen aber deutlich weniger Reserven (maximal 3.700 Lumen). Meiner Meinung nach kann im Badezimmer ein bisher mehr Helligkeit nicht schaden, gerade wenn man sich beispielsweise mit dem Make-Up beschäftigt. Hier bietet die Devere stolze 600 Lumen mehr.

Ein weiterer, zumindest erwähnenswerter Vorteil: Im Lieferumfang der Philips Hue Devere ist wie bei allen White Ambiance Decken- oder Pendelleuchten ein Dimmschalter enthalten, natürlich das neue Modell. Und das kostet immerhin auch noch einmal 20 Euro.

Wie sieht es nun in der Praxis aus? Da mir mittlerweile langsam die Räume ausgehen, haben meine freundlichen Nachbarn sich der Devere angenommen und sie in ihrem Badezimmer montiert. Das klappt bei der neuesten Lampen-Generation wirklich sehr einfach, dank der kleinen Drahtseile ist die Verkabelung auch ohne helfende Hand notwendig. Das ist gegenüber den älterem Modellen eine wirklich große Verbesserung.

Was uns ebenfalls aufgefallen ist: Leider war der Trafo im Inneren nicht richtig festgeschraubt. Im Zweifel hätte man hier sicherlich den Hue-Support bemühen können – aber die Devere lässt sich recht einfach öffnen. So haben wir selbst Hand angelegt und den Trafo einfach wieder befestigt. Im Inneren seht ihr auch ganz gut, wie viele LEDs verbaut sind. Die einzelnen Module könnte man sogar austauschen, sollten sie mal einen Defekt aufweisen – wenn man denn die Ersatzteile bekommt.

Den mitgelieferten Dimmschalter haben meine Nachbarn über dem ausgebauten Lichtschalter verbaut. Ich persönlich würde hier lieber auf das Wandschalter Modul setzen und den Dimmschalter in der Nähe des Waschbeckens platzieren. Aber das ist sicherlich eine Frage des Geschmacks. Da ich aber gemerkt habe, dass es rund um das Wandschalter Modul noch viele Fragezeichen gibt, werde ich mir das Thema demnächst noch einmal genauer ansehen.

Was lässt sich abschließend zur Devere sagen? Die mit einem IP44-Schutz ausgestattete Deckenleuchte ist sicherlich eine interessante Alternative fürs Badezimmer. Ich würde hier, genau wie bei der Enrave, aber ganz klar zur größeren Variante greifen. Diese kostet, gemessen an der unverbindlichen Preisempfehlung, zwar 60 Euro mehr, dafür hat man aber auch deutlich mehr Reserven, was die maximale Helligkeit angeht. Kaufen könnt ihr die Devere und andere Philips Hue Produkte natürlich bei Click-Licht.de.

In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 4 Antworten

  1. Zum ersten ist es ein Armutszeugnis das bei dem Preis scheinbar keine Qualitätskontrolle stattfindet. Ein lockerer Trafo hätte dort aufallen müssen!
    Ob man jetzt an einer IP44 Leuchte als Laie selber Hand anlegen sollte ist ebenfalls fragwürdig. Vom evtl. erlischen der Garantie mal abgesehen siollte man da lieber einem Fachmann den Vortritt lassen!

    1. Hallo Karl,

      wo genau sich der Trafo gelöst hat, kann man leider nicht nachvollziehen. Es kann ja theoretisch auch erst beim Transport passiert sein, nach der Qualitätskontrolle. Sollte der Fehler bereits vor dem Versand aufgetreten sein, hätte so etwas natürlich auffallen müssen. Klar ist am Ende, dass man sowohl über den Händler, als auch über den Hue Support, definitiv ein neues Gerät erhalten hätte.

      Das mit dem selbst Hand anlegen sehe ich in diesem Fall als sehr unproblematisch an. Die Abdeckung der Lampe kann durch eine Drehbewegung problemlos geöffnet und auch wieder verschlossen werden. Das beschreibt Philips Hue übrigens in der Demontage-Anleitung: https://www.assets.signify.com/is/content/Signify/85134699234a4412919bad91007d019e

    2. Wenn sich der Trafo beim normalen Transport löst, dann wäre das noch schlimmer. Denn dann hat Signify nicht nur in der Qualitätskontrolle ein Problem. Sowas darf schlichtweg nicht passieren!

    3. Ich verstehe nicht, was jetzt genau dein Problem ist. Ich habe schon etliche Hue-Deckenleuchten in der Hand gehabt und hier habe ich zum ersten Mal ein solches Problem gehabt. Ein Problem, das man selbst innerhalb weniger Minuten beheben kann. Und wenn man das nicht selbst machen möchte, dann wendet man sich an Händler oder Support und bekommt ein Austauschgerät.

      Da finde ich wesentlich bedenklicher, dass zum Beispiel etliche Nutzer über fiepende Spulen bei Ensis, Surimu oder Lightstrips klagen. Das sind echte Probleme. Und kein einzelner loser Trafo.

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