Hueblog: Kommentar: Mein Aprilscherz unterstreicht euren Wunsch

Kommentar: Mein Aprilscherz unterstreicht euren Wunsch

Philips Hue muss endlich handeln

Am Wochenende habe ich mir einen kleinen Spaß erlaubt. Passend zum 1. April habe ich eine Ankündigung zur natürlich noch nicht existierenden Hue Bridge der dritten Generation veröffentlicht. Viele von euch habe ich mit diesem Aprilscherz tatsächlich aufs Glatteis locken können. Einige waren sogar zutiefst verärgert, dass ich sie nur an der Nase herumgeführt habe.

Eure Kommentare zeigen allerdings sehr deutlich, dass ich einen Nerv getroffen habe. Viele von euch haben in den vergangenen Jahren mehrere hundert oder gar tausende Euro in ihre smarte Beleuchtung investiert, ihr ganzes Zuhause mit Philips Hue ausgestattet. Nur um dann festzustellen, dass die Hue Bridge mit der Begrenzung auf 63 Leuchtmittel irgendwann ein Flaschenhals ist und die Nutzung einer zweiten oder dritten Bridge zwangsläufig ein Krampf ist.


Aktuelle Hue Bridge ist fast acht Jahre alt

Im Oktober 2015 hat Philips Hue die Bridge der zweiten Generation vorgestellt. Das ist mittlerweile fast acht Jahre her. Damals hätte wohl auch ich im Leben nicht daran gedacht, dass ich mal mehr als 63 Hue-Lampen nutzen würde. Damals war das Portfolio aber auch nicht annähernd so umfangreich, wie es mittlerweile ist.

Und natürlich gibt es alternative ZigBee-Hubs, die eine deutlich größere Anzahl von Geräten unterstützen. Das heißt aber auch: Man muss sich in ein komplett neues System einarbeiten, hat oftmals keine sonderlich schicke App und muss auf spezielle Funktionen wie etwa dynamische Szenen, Hue Sync oder Software-Updates verzichten. Für Bastlerinnen und Bastler sicherlich eine Lösung, für den Normalo allerdings kein brauchbarer Ansatz.

Diese zwei Ansätze hat Philips Hue

Es ist ja nicht so, als hätte ich das Thema Bridge nicht schon etliche Male bei Philips Hue angesprochen, übrigens bis an das absolute Oberhaupt, den Hue-Erfinder George Yianni. Tacheles geredet hat mit mir noch niemand, es gibt keine klaren Aussagen oder gar Eingeständnisse.

Aus meiner Sicht hat Philips Hue zwei Möglichkeiten. Eine Option wäre tatsächlich eine Hue Bridge der dritten Generation, wie in meinem Aprilscherz angekündigt. Mit der Unterstützung für mehr Geräte, mit mehr Leistung und der einen oder anderen Bonus-Funktion.

Die zweite Option wäre eine Software-Lösung, die mehrere Bridges in einem Netzwerk miteinander kommunizieren und die bisher bestehenden Grenzen zwischen zwei getrennt voneinander bestehenden Systemen verschwinden lässt. Dass das technisch kein Problem ist, beweisen Lösungen wie beispielsweise HomeKit. Ich gehe davon aus, dass für eine solche Funktion sogar Geld bezahlt werden würde.

Euer Kommentare unterstreichen den Wunsch nach einer neuen Bridge

Abschließend noch einige Kommentare aus den letzten Tagen, die unterstreichen, wie sehr sich manche von euch eine bessere Lösung wünschen.

  • Als wenn Phillips mal auf die Wünsche seiner Kunden und Nutzer eingehen würde, das wäre auch zu schön.
  • Oh man, mich hast du richtig erwischt, wollte sofort vorbestellen.
  • Genau das wäre das Produkt, das wir benötigen würden, aber von Phillips ist sowas eher nicht zu erwarten, wahrscheinlich eher weiterhin „tolle Szenen“ und all der Schrott, den man als brauchbare Lösung nun wirklich nicht benötigt.
  • Das kann nur ein Aprilscherz sein. Seit wann bekommt der Kunde etwas, was er sich schon lange wünscht und dann auch noch Sinn machen würde?
  • Ich hoffe noch vor meinem Ableben eine Bridge zu haben, welche mehr drauf hat. Neue Leuchtmittel gehen nicht. Mit dem neuen Lichtschalter ist die Bridge auch gleich voll. Alles kacke und die Familie ist verärgert, weil ich ständig rumfummeln muss, damit es wieder läuft.
  • Es wäre so toll, wenn es real wäre.
  • Tausende Euros hab ich versenkt, bei mir und in der Verwandtschaft, und ständig steigen überall Devices aus wegen der Gerätebeschränkung. Mit mehreren Bridges zu arbeiten ist einfach unpraktikabel. So bleibt die Hoffnung, dass Signify endlich reagiert.
  • Das Signify es nicht hinbekommt eine Bridge zu bauen die mehr als 63 Geräte steuern kann ist so mies.
  • Bitte Signify bringt endlich eine Bridge auf den Markt die 250 Geräte supporten kann, es würde sich quasi von allein verkaufen.

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In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 17 Antworten

    1. Das war das Wort zum Sonnt… äh Dienstag!
      Aber kann diesen Wunsch wieder nur DOPPELT unterstreichen!

      Gefühlt wird darüber in jedem Hue Forum geheult/diskutiert/bemängelt und Signify gibt nicht mal einen Kommentar dafür ab.

  1. Das juckt die nicht!

    Den einen reicht eine Bridge.
    Und die anderen müssen halt mehrere einsetzen, da verdienen sie noch daran……..
    Also alles bestens aus sich von Shitnify!

  2. Ich denke mal, dass sie an der nächsten Generation arbeiten. Aber wozu schon ankündigen, wenn die Leute auch 2 oder 3 Bridges der 2. Gen kaufen.

  3. Arsch. 😀
    Ich habe vor ein paar Monaten eine zweite Bridge dazugeschaltet und bin seitdem sehr frustriert. Als der Post kam, hab ich mich gefreut und gedacht. Bald, endlich bald ist es so weit. Kann dass denn wirklich sein? Geil!
    Aber nein, da bin ich Dir auf den Leim gegangen.
    😀

  4. Naja, für einen Scherz ist es einfach etwas zu logisch, zu naheliegend und zu erwartungsgemäß.

    Man hätte noch irgendwas skandalöses erfinden müssen wie eine Vibrationsfunktion, 28 verschiedene Farben, GPS, Kontenzwang, Abo-Modell, Obergrenze für Bedienvorgänge, etc.

  5. Brauche ich nicht. Bei den Preisen für die Leuchtmittel muss man doch offensichtlich vorher eine Bank ausgeraubt haben, um sich mehr als 63 devices kaufen zu können. Davon abgesehen würde eine neue verbesserte Bridge die alte, tadellos funktionierende Bridge zu Elektroschrott degradieren.

    1. Es soll in diesem schönen Land Menschen geben, die gut verdienen und sich den Luxus Hue geben wollen, aber die volle Dröhnung. Ich habe hier schon so oft gelesen, dass User bei Hausbau sind und alles! mit Hue ausrüsten wollen und werden. Also am Geld – nicht das aus Deinem Bankraub – kann es nicht scheitern.

    2. Da bin ich wirklich überrascht, denn ich will nicht sagen dass hue super günstig ist, aber Preis Leistung,. Wenn man es nicht übertreibt vollkommen okay.

      Dimmer sind überflüssig, denn eingebaut, und wenn man für rund 10 Euro eine e27 white nimmt, wo bitte ist das teuer? Klar, wenn man nur 1,99 Lidl birnen einsetzen will, für den ist das Thema smart home aber auch uninteressant. Man muss ja nicnt für 600 Euro den heißesten farbigen sch* kaufen wenn man Geld nicht hat…

  6. Zu den Fackeln und Mistgabeln… wo ist der Hauptsitz von Signifiy?
    Nein mal im Ernst, mit der Verbreiterung des Portfolios lockt man neue Kunden an und bis die ihre 63 Leuchtmittel voll haben, hat man genug Umsatz mit denen gemacht. So lange es genug Neukunden gibt, rentiert sich die neue Bridge wahrscheinlich einfach nicht. :-/

    1. Ich glaube nie im Leben, dass Philips etwas auf den Markt bringt, was für 12 % HUE – Freaks gedacht ist. Dabei kommen 12 % aus einer Umfrage hier auf der Seite, die sich auf HUE spezialisiert. In Wirklichkeit sind es wahrscheinlich noch weniger.
      Die Zeiten sind längst vorbei, wo Philips exklusive Produkte rausgebracht hat.
      Die Mehrheit der Verbraucher nutzen weniger, als 50 Lampen, und auf die richtet sich HUE aus.

  7. Wenn es denn „nur“ die Begrenzung auf die Lampen wäre, die die Kapazität der Bridge erschöpft.
    Es sind jedoch leider auch andere Ressourcen, die die Bridge voll machen und dann keine neuen Lampen oder Zubehör mehr erlauben.

    Mit HUE Essentials kann man die (verbrauchten) Ressourcen seiner eigenen Bridge gut auslesen und sieht, wo es eng wird.

    Bei mir belegen z.B. 38 Lampen (dazu zählen auch Smart Plugs) 58 %. Die 174 Szenen belegen aber schon 87 % und die 191 Regeln belegen 76 %.
    Eine neue Lampe bringt immer viele neue zusätzlichen Szenen mit und die begrenzen letztendlich die Bridge.

    Meiner Meinung nach ist nicht die Anzahl der Lampen das wirkliche Problem, sondern die damit einhergehenden Regeln und Szenen.
    Ich habe mich schon von Szenen trennen müssen um einen dritten Outdoor-Bewegungsmelder einzubinden. Solche Geräte verbrauchen scheinbar die meisten Ressourcen.

    Eine Bridge die mehr verträgt (wahrscheinlich einfach mit mehr Speicher oder so) wäre also nicht nur wünschenswert sondern zwingend notwendig wenn man schon so viele Jahre erfolgreich am Markt ist und den Leuten immer mehr (Lampen) verkaufen will.

  8. Oh Mist, ich habe den Artikel auch gelesen – und ihn geglaubt und das Ding gedanklich schon vorbestellt, da eine aufgebohrte Bridge in meinen Augen auch total naheliegend ist. Ich habe gar nicht so viele Lampen, aber offenbar verbrauchen auch die Schalter mit ihrer Vielzahl an Szenen schon die wertvollen Ressourcen, so dass ich mir vor zwei Jahren eine zwei Bridge zulegen musste.

  9. Kompliment. Meine Hoffnung war so groß, dass ich freudig auf den Scherz hereingefallen bin.
    Ja, Signify, bei den Preisen ist ein große Bridge angemessen und lange überfällig.

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