Hueblog: Alexa mit zweiter Bridge: Hue-Erfinder stellt einfache Lösung in Aussicht

Alexa mit zweiter Bridge: Hue-Erfinder stellt einfache Lösung in Aussicht

Handhabung mit mehreren Bridges soll verbessert werden

Zwar gibt es immer noch einige Workarounds, wenn man mehrere Hue Bridges mit Amazon Alexa oder Google Assistant steuern möchte, wirklich Spaß macht das aber oft nicht. Nun hat mein YouTube-Kollege Justin_Tech in einem Video-Interview mit Hue-Erfinder George Yianni ein paar interessante Details erfahren, die ich natürlich mit euch teilen möchte.

So hat George Yianni verraten, dass man derzeit unter anderem daran arbeitet, die Verbindung einer zweiten oder dritten Bridge mit Sprachassistenten wie Alexa zu vereinfachen. „Es wird die Möglichkeit geben, mehrere Bridges zu einem Hue-Account hinzuzufügen. Das wird alles viel einfacher machen, denn man koppelt ja nur den Hue-Account mit Alexa.“

Zwar könnten auch Alexa oder der Google Assistant mehrere gleiche Skills erlauben, das wäre kaut Yianni aber nicht besonders intuitiv für den Nutzer. „Wir können auch eine Lösung liefern und dann ist es sogar die intuitivere Lösung. Einen genauen Zeitplan für dieses Update kann ich aber nicht nennen. Wir haben diesen Wunsch aber von vielen Hue-Fans bekommen und es ist auf unserem Radar. Wir arbeiten daran und es ist ziemlich weit oben auf unserer Liste.“

Keine verbesserte Hue Bridge in Planung

Schlechte Nachrichten gibt es dagegen rund um die Baustelle der Limitierung auf 50 bis 60 Lampen pro Bridge. Das hätte vor allem mit der Funktionsweise des Hue-Systems zu tun, denn das von den Lampen aufgebaute Mesh-Netzwerk sorgt zwar dafür, dass man im ganzen Haus eine sehr gute Funkabdeckung erzeugen kann, allerdings gibt es hier aber auch Grenzen. „Jede Lampe empfängt Funksignale und leitet sie weiter. Wenn man zu viele Lampen in einem Netzwerk hat, dann kommunizieren sie irgendwann zu viel miteinander und die Befehle werden nicht mehr so zuverlässig übermittelt“, erklärt George Yianni.

Genau das ist auch ein Grund dafür, warum man nicht einfach eine Bridge mit mehr Leistung bauen kann – die Limitierungen des Mesh-Netzwerks, auf dem Philips Hue basiert, könnten damit kaum umgangen werden. „Aber es gibt Dinge, die wir verbessern können, um die Nutzer-Erfahrung mit mehreren Bridges zu verbessern“, weiß auch der Hue-Gründer. Unter anderem will man den Wechsel zwischen zwei Bridges innerhalb der Hue-App einfacher gestalten. Von diesem Prinzip will man nur ungern abweichen – auch weil man Lampen von Bridge A nicht einfach in einen Raum von Bridge B packen und mit Zubehör von Bridge B nicht einen Raum von Bridge A steuern kann.

Ein paar mehr Details dazu verrät George Yianni im Interview mit Justin_Tech, das ihr euch auf YouTube ansehen könnt. Dort verrät der Hue-Gründer auch, was sein größter Wunsch für den erst kürzlich erschienenen Hue Play Gradient Lightstrip ist.

In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

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