Hueblog: Die neue Philips Hue Gradient Signe Stehleuchte ausprobiert

Die neue Philips Hue Gradient Signe Stehleuchte ausprobiert

Noch mehr Farben an der Wand

Nachdem ich ja bereits gestern vermelden konnte, dass Philips Hue die neue Gradient-Funktionalität in seiner App freigeschaltet hat, kann ich euch jetzt endlich auch das erste neue Produkt vorstellen, das einen Farbverlauf erzeugen kann: Die Philips Hue Gradient Signe Stehleuchte. Ich habe für euch das schwarze Modell ausprobieren dürfen, eine weiße Variante ist alternativ auch erhältlich.

Ein wirklich günstiger Spaß war die Hue Signe ja noch nie. Das Vorgänger-Modell hat bereits 269 Euro gekostet und jetzt legt Philips Hue noch einen drauf: 299 Euro werden für die große Stehleuchte fällig. Dass das eine Menge Geld ist, darüber müssen wir ganz sicher nicht diskutieren. Dass die Signe auch nicht jeden Geschmack trifft, dürfte ebenso klar sein. Allerdings finde ich, dass man durch die Gradient-Technik ein viel spannenderes Erlebnis geboten bekommt.

Bevor ich mich um die Farbverläufe kümmere, möchte ich aber noch kurz die technischen Daten abhandeln. Die Signe hat eine Gesamthöhe von 146 Zentimetern, von denen 20 Zentimeter auf den Standfuß entfallen. Damit ist die Gradient Signe 3 Zentimeter kleiner als die alte Signe. Kein wirklich relevanter Unterschied, was auch für das Gewicht gilt: Das neue Modell ist rund 100 Gramm leichter.

Beim Stromkabel verpasst Philips Hue einfache Pluspunkte

Mein erster Grund zur Kritik ist das Stromkabel. Immerhin ist der dicke Trafo im Standfuß versteckt und am Ende des Kabel ist nur ein einfacher Netzstecker verbaut, allerdings ist das 170 Zentimeter lange Kabel auch fest mit dem Standfuß verbunden. Es ist vom Hersteller auch nicht vorgesehen, das Kabel zu lösen, denn zwei der fünf Torx-Schrauben am Standfuß sind so klein, dass ich sie mit vorhandenem Werkzeug nicht öffnen könnte. Die Garantie wäre dann eh futsch.

Warum mir das so wichtig ist? Platziert man die Hue Gradient Signe in der Nähe einer Steckdose, sind 170 Zentimeter Kabel einfach unnötig. Es wäre viel praktischer, wenn man einfach ein kürzeres Euro-Steckerkabel mit dem Standfuß verbinden könnte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das in der Produktion bedeutend teurer gewesen wäre, zumal man dann für Länder wie Großbritannien oder die Schweiz einfach nur ein anderes Kabel hätte beilegen müssen.

Die neue Gradient-Technik macht einfach nur Freude

Es wird Zeit für eine kleine Aufmunterung. Auch wenn die neue Philips Hue Gradient Signe bisher nur die Auswahl von drei Segmenten statt der versprochenen fünf Segmente im Ambiance-Modus zulässt, sehen die Farbverläufe einfach fantastisch aus. Natürlich ist das eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber ich finde die neuen Möglichkeiten einfach um Welten besser.

Und auch wenn man bisher nur drei Segmente frei einstellen kann, werden durch die automatisch generierten Farbverläufe ja deutlich mehr Farben angezeigt. Ich konnte in meinem Test zehn einzelne Farben zählen, die von der Hue Gradient Signe Stehleuchte angezeigt werden können.

Und auch Hue Entertainment profitiert von der neuen Gradient-Technik, denn auch im Zusammenspiel mit der Hue Sync Box oder der Hue Sync Desktop App zeigt die neue Version der Stehleuchte nicht nur eine, sondern mehrere Farben an. Die Platzierung erfolgt dabei wie gewohnt über die Raum-Ansicht des gewünschten Entertainment-Bereichs.

So hell kann die Philips Hue Gradient Signe leuchten

Bei farbigen Einstellungen leuchtet die Hue Gradient Signe natürlich nicht ganz so hell wie bei Weißtönen, bei denen sich übrigens keine Farbverläufe erstellen lassen. Bei der Standardeinstellung von 2.700 Kelvin gibt Philips Hue 1.800 Lumen an, bei 4.000 Kelvin sind es 2.550 Lumen und damit ein kleines bisschen mehr als beim Vorgänger. Ich bin mir aber sicher, dass die neue Signe in den meisten Fällen bunt leuchten wird.

Was kann man nun als Fazit festhalten? Auch die Hue Gradient Signe trifft mit ihrem außergewöhnlichen Design nicht jeden Geschmack, zudem ist sie in der Anschaffung alles andere als günstig. Im Vergleich zum Vorgänger wird aber auch viel, viel mehr geboten. Für mich ist es keine Frage, dass die Philips Hue Gradient Signe faszinierend ist. Nur die Sache mit dem Stromkabel, die stört mich wirklich.

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299 EUR

In den letzten Jahren habe ich mich zu einem echten Experten in Sachen Hue & HomeKit entwickelt. Mittlerweile habe ich über 50 Lampen und zahlreiche Schalter im Einsatz. In meinem kleinen Blog teile ich meine Erfahrungen gerne mit euch.

Kommentare 1 Antwort

  1. „Nur die Sache mit dem Stromkabel, die stört mich wirklich.“ und „Kein wirklich relevanter Unterschied, was auch für das Gewicht gilt: Das neue Modell ist rund 100 Gramm leichter.“

    Ich sage nur Staubsaugroboter ohne Hinderniserkennung! Schon die bisherige Signe wird trotz ihres ordentlichen Gewichts von meinem Putzhelden leicht verschoben, wenn die Hinderniserkennung abgeschaltet ist und das Kabel würde er dann auch ziehen und einwickeln können, wenn es eine Stecklösung wäre. Zumindest wenn es bei mir so läge, wie es auf deinem Bild zu sehen ist.

    Wenn dich die Länge so dermaßen stört, warum wickelst du es dann an einer diskreten Stelle nicht auf die passende Länge auf und machst einen Kabelbinder drum? Problem gelöst; wenn auch nicht optimal. Ich finde da gäbe es gravierendere Punkte zu bekritteln. 😉

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